Tiefgangsstatistik

Als ein schlagendes Argument für die Elbvertiefung wird regelmäßig angeführt, dass die Containerschiffe der neuesten Generation, d.h. größer als 13.000 TEU, tiefgangsbedingt die Elbe nicht vollbeladen anlaufen könnten. Untermauert wird diese Behauptung damit, dass die Reeder zur Reduzierung des Tiefgangs einen Großteil der Ladung vorab entladen müssten um Hamburg überhaupt erreichen zu können.

Das Regionale Bündnis gegen die Elbvertiefung führt seit Jahren eine Tiefgangsstatistik über die Containerschiffe, die den Hamburger Hafen anlaufen. Über diese Statistik wird seit Jahren nachgewiesen, dass nur sehr wenige Schiffe den auf der Elbe möglichen Maximaltiefgang ausnutzen.

Wir danken dem Regionalen Bündnis, dass wir diese Statistik für die 13000-TEU-Klasse für 2013 auch auf unseren Seiten veröffentlichen dürfen. Sie können der Statistik entnehmen, dass die Containerschiffe beim Ein- und Auslaufen über enorme Ladungsreserven verfügen und aufgrund des Tiefgangs keinesfalls vorab Entladen werden bzw. Ladung in Hamburg stehen lassen mussten.


[1] Regionales Bündnis gegen Elbvertiefung, bitte lesen Sie erläuternd im Menüpunkt „Fakten zur Elbvertiefung, hier „Bedarf“ , welche Bedeutung diese Tiefgangsstatistik im Vertiefungsverfahren hat. Sie können dieses über das Tiefgangsexperiment leicht nachvollziehen.