Containerhäfen

Die deutschen Containerhäfen der Nordrange sind Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven. Die Verwaltung dieser Häfen obliegt staatlichen Hafenverwaltungsgesellschaften wie

Die Verwaltungsgesellschaften haben mit dem eigentlichen Umschlagsbetrieb in den Häfen nichts zu tun. Sie verpachten die Hafen- und Kaiflächen an privatwirtschaftliche Terminalbetreiber, die den eigentlichen Containerumschlag abwickeln.

Die Hafenverwaltungsgesellschaften haben lediglich eine ausreichende Hafeninfrastruktur wie Straßen, Gleise, Brücken und Wassertiefen für den Hafenbetrieb sicherzustellen. Die Entwicklung und Unterhaltung dieser Anlagen erfordert viel Kapital, wie wir unter Hafen21 dargestellt haben. Dieses Kapital wird von den staatlichen Eigentümern aus dem jeweiligen Landeshaushalts des Bundeslands bereitgestellt. Die Einnahmen der Häfen über die Verpachtung an Terminalbetreiber und die Einnahmen durch Hafenentgelte für Schiffe machen nur einen Bruchteil des Infrastrukturaufwandes aus. Die Pachten für Terminalbetreiber und Lagerflächen bewegen sich beispielsweise in Hamburg bei rund 3,30 Euro pro Quadratmeter und Jahr. [1]

Einen guten Überblick in die Aufgaben der Hafenverwaltungen von Hamburg und Bremen verschafft das bislang in Hamburg unveröffentlichte Kooperationsgutachten für die beiden Hafenbehörden.[2]

Für Informationen zu den Terminalbetreibern gehts über –> Containerterminals


[1] Große Anfrage, “Hafenfinanzierung”, Drucksache 20/3890, hier Frage 42 b) mit einer Durchschnittsmiete von 3,30 Euro pro Quadratmeter und Jahr.
[2] Bremische Bürgerschaft, Ausschuss für Angelegenheiten der Häfen im Lande Bremen,  Gutachten „Chancen und Risiken für Kooperationen der Port Authorities HPA (Hamburg) und bremenports (Bremen)“ von Putz & Partner Unternehmensberatung AG vom Juni 2011, beraten in der Ausschusssitzung vom 12.10.2011 mit der Anlage 1 zum Protokoll.