{"id":826,"date":"2013-11-23T16:13:43","date_gmt":"2013-11-23T14:13:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?page_id=826"},"modified":"2015-12-25T18:17:49","modified_gmt":"2015-12-25T17:17:49","slug":"ist-der-hafen-fit-fuer-die-zukunft-protokoll-vom-19-11-2013","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?page_id=826","title":{"rendered":"&#8220;Ist der Hafen fit f\u00fcr die Zukunft?&#8221; Protokoll vom 19.11.2013"},"content":{"rendered":"<p>In der Reihe Verdi im Dialog hatte die Gewerkschaft\u00a0 zum Thema &#8220;<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/ist-der-hafen-fit-fr-die-zukunft_dialog-in-ver-di.pdf\" target=\"_blank\">Ist der Hafen fit f\u00fcr die Zukunft?&#8221;<\/a> eingeladen.<\/p>\n<p>Die Halle 13 der HHA war nicht ganz voll und die Hafenarbeiter hatten etwas mehr Mitglieder &#8220;in Front&#8221; gebracht als die \u00fcbrigen Fachbereiche. Die beiden &#8220;Diskutanten&#8221; Herr Thomas Mendrzik (BR-Vorsitzender CTA) und Herr Heinz Brandt (HHLA) teilten sich ein Mikrofon und stellten auch sonst optisch ein Paar da. Frau Beatrice Claus (WWF) sollte wohl mit Prof. Dr. Winfried Osthorst (Hochschule Bremen) die Gegenseite darstellen und wurden durch das zweite Mikrofon zusammengebracht. Osthorst nahm aber f\u00fcr sich in Anspruch, neutraler Beobachter der Problematik zu sein. So stand Frau Claus ziemlich alleine und schlug sich wacker. Ans\u00e4tze der rustikalen Hafenarbeiter, ihre Beitr\u00e4ge ins L\u00e4cherliche zu ziehen, wurden durch den Moderator (Herr Martin Kopp vom Hamburger Abendblatt &#8211; &#8220;Hart aber Fair&#8221;) in ertr\u00e4glichem Ma\u00df gehalten.<\/p>\n<p>Die Fragestellungen des Moderators f\u00fchrten \u00f6fters auf Seiten der Vertiefungsgegner zu Protestrufen und waren \u00e4hnlich tendenzi\u00f6s angelegt wie das gew\u00e4hlte Thema.<br \/>\nMendrzik stellte sich im Grunde als einziger legitimierter Sprecher der Besch\u00e4ftigten der Hafenwirtschaft hin und arbeitete fast nur mit Behauptungen. Bei den Tiefg\u00e4ngen best\u00e4tigte er aber auch, dass die nicht das Problem seien. Es sei nun die Begegnungsm\u00f6glichkeiten und die zunehmenden Breiten der Schiffe problematisch.<\/p>\n<p>Brandt brachte auf die Frage der betroffenen Arbeitspl\u00e4tze die bekannten Zahlen, die von Claus in Frage gestellt wurden bezugnehmend auf<a href=\"http:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Arbeitsplatzstudie-Hamburger-Hafen_WWF.pdf\" target=\"_blank\"> eine eigene Studie des WWF<\/a> und einer <a href=\"http:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/WWF-Studie_Szenario_fuer_eine_Seehafenkooperation_im_Bereich_des_Containerverkehrs.pdf\" target=\"_blank\">mir nicht bekannten<\/a>. Es sollen danach maximal 4000 Arbeitspl\u00e4tze durch eine ausbleibende Elbvertiefung in Frage kommen.<\/p>\n<p>Alle unsere Argumente (siehe Startseite &#8220;Willkommen&#8221;) sind durch Claus und Osthorst und Teilnehmer vorgebracht worden. Sogar Brandt hat best\u00e4tigt, dass die Reeder uns erpressen, sieht aber keine M\u00f6glichkeiten der Staaten, zu reglementieren. Mehrfach wies er in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Monopolbildungen von den Beh\u00f6rden zu unterbinden seien &#8211; auch im Zusammenhang mit den Vorschl\u00e4gen und Forderungen nach der Hafenkooperation. Das war nicht so ganz nachzuvollziehen.<\/p>\n<p>Osthorst machte mehrfach deutlich, dass nicht der WWF und die Klage das Problem f\u00fcr die Arbeitspl\u00e4tze der Hafenwirtschaft sind, sondern die Entwicklung der Logistik und der Infrastruktur. Er erwartet \u00e4hnliche gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen, die wie bei der Energiewende, eine Abkehr von der bisherigen Entwicklung einfordern. Auf diese<br \/>\n&#8220;Logistikwende&#8221; sollte man sich vorbereiten.<\/p>\n<p>Claus begegnete der Auffassung, Rotterdam k\u00f6nnte Konkurrenz zu Hamburg werden und h\u00e4lt Hamburg ausreichend aufgestellt, die Megaboxer zu bedienen.<\/p>\n<p>Gereizt reagierte der Hamburger Verdi-Chef, Wolfgang Abel im Schlusswort durch die kurz zuvor vorgebrachte Kritik, er w\u00fcrde der SPD-Linie kritiklos folgen.<\/p>\n<p>Der Ton, mit dem er sich im Abschlusswort auf die Seite der Hafenarbeiter stellte (die gewerkschaftsinterne Diskussion aber begr\u00fc\u00dfte), war befremdlich. Da war so was wie eine &#8220;Basta-Melodie&#8221; herauszuh\u00f6ren. Den Zwischenruf, dass Ver.di nicht nur Hafenarbeiter<br \/>\nvertritt, hat er nicht \u00fcberh\u00f6rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Reihe Verdi im Dialog hatte die Gewerkschaft\u00a0 zum Thema &#8220;Ist der Hafen fit f\u00fcr die Zukunft?&#8221; eingeladen. 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