{"id":10615,"date":"2016-10-11T19:39:29","date_gmt":"2016-10-11T17:39:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=10615"},"modified":"2016-12-04T20:04:35","modified_gmt":"2016-12-04T18:04:35","slug":"klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=10615","title":{"rendered":"Klimaschutz?"},"content":{"rendered":"<p>Am <a href=\"http:\/\/www.br.de\/klimawandel\/klimaabkommen-paris-protokoll-klimapolitik-klimawandel-102.html\" target=\"_blank\">4.10.2016 stimmte das Europ\u00e4ische Parlament <\/a>f\u00fcr die Ratifizierung des Pariser Klimaschutz-Abkommens von Dezember 2015. Das dort festgehaltene zentrale Ziel, 1,5 <sup>o<\/sup>C weltweite Temperaturerh\u00f6hung durch Aussto\u00df von Treibhausgasen bis zum Jahr 2100, zu erreichen, bedeutet gro\u00dfe Anstrengungen, wie wir in einer<a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/files\/publications\/160222_klimaschutz_paris_studie_02_2016_fin_neu.pdf\" target=\"_blank\"> Kurzstudie von Greenpeace<\/a> zum Pariser Abkommen lesen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch wie ernst werden diese Ziele von europ\u00e4ischer, deutscher und Hamburger Politik genommen?<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?attachment_id=10040\" target=\"_blank\" rel=\"attachment wp-att-10040\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-10040 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/AIDAbella-300x225.jpg\" alt=\"AIDAbella\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/AIDAbella-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/AIDAbella-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/AIDAbella-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/AIDAbella.jpg 1037w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Hamburg<\/strong><br \/>\nWir erfahren am <a href=\"http:\/\/bund-hamburg.bund.net\/nc\/presse\/pressemitteilungen_hamburg\/detail\/artikel\/luftschadstoffe-bund-zwangsgeldantrag-erfolgreich-hamburg-muss-luftreinhalteplan-schneller-vorleg\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">21.07.2016 beim BUND<\/a>:<\/p>\n<p>\u201eLuftschadstoffe: BUND-Zwangsgeldantrag erfolgreich, Hamburg muss Luftreinhalteplan schneller vorlegen.&#8221;<\/p>\n<p><em>Das Hamburger Verwaltungsgericht hat den Zwangsgeldantrag des BUND Hamburg in Sachen Luftreinhaltung mit heutigem Beschluss positiv entschieden. Danach ist die Stadt angehalten, deutlich fr\u00fcher als bisher in Aussicht gestellt, einen neuen Luftreinhalteplan mit wirksamen Ma\u00dfnahmen vorzulegen. Ansonsten wird ein Zwangsgeld verh\u00e4ngt. <\/em><br \/>\n<em> \u201eWir sehen uns mit der heutigen Entscheidung best\u00e4tigt. Der Hamburger Senat und vor allem die zust\u00e4ndigen Fachbeh\u00f6rden tun zu wenig f\u00fcr die Luftreinhaltung in Hamburg. Die Verantwortlichen in den Fachbeh\u00f6rden aber auch im Hamburger Rathaus sollten endlich aufwachen und das Thema ernst nehmen. Bei den \u00dcberlegungen d\u00fcrfen auch ordnungspolitische Ma\u00dfnahmen wie Fahrverbote und die Blaue Plakette kein Tabu mehr sein\u201c, so Manfred Braasch, Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des BUND Hamburg.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Dieser Pressemitteilung gehen <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6997\" target=\"_blank\">ein langwieriger Prozess<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwjn-9if3cbPAhWhB8AKHQMhAj0QFgglMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle208145881%2FRanking-So-stark-verpesten-Kreuzfahrtschiffe-die-Luft.html&amp;usg=AFQjCNFYtda2RuwzajxtefyBsk87IdUDAw\" target=\"_blank\">diverse Aktionen<\/a> voraus, in der die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7242\" target=\"_blank\">&#8220;Dicke Luft&#8221; in Hamburg<\/a> Thema sind. Die Hamburger Politik h\u00e4lt sich indes weiterhin diskret zur\u00fcck und <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiVtLWu3sbPAhUPOsAKHVVCD4IQFgglMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fnachrichten%2Farticle208011387%2FUnsozial-Olaf-Scholz-schliesst-Fahrverbote-in-Hamburg-aus.html&amp;usg=AFQjCNHGmO1aA8ClF1iFgnQ132XZcL-R5g\" target=\"_blank\">findet &#8220;blaue Plaketten&#8221; unsozial<\/a>. Wir finden ungebremste Luftverschmutzung unsozial. Und im Hafen werden nur <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9972\">halbherzige Ma\u00dfnahmen<\/a> ergriffen.<\/p>\n<p><strong>Europa<br \/>\n<\/strong>Im Vorfeld der Abstimmung im EU-Parlament lesen wir am <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5340778&amp;s=Klimaschutz&amp;SuchRahmen=Print\/\" target=\"_blank\">30.09.2016 in der TAZ <\/a>von Widerstand innerhalb der EU-Mitglieder gegen die schnelle Umsetzung der Klimaziele von Paris. Ob Polen, um das es im Artikel vor allem geht, gegen die Ratifizierung gestimmt, sich enthalten oder zugestimmt hat, weil es nicht zu f\u00fcrchten hat, wissen wir nicht. Aber am Ende des Artikels lesen wir zur Dringlichkeit der Umsetzung der Pariser Vereinbarungen:<\/p>\n<p>\u201e<em>Der Klimawandel macht derweil keine Atempause. Gestern (Anm.: 29.09.2016) wurde bekannt, dass die Konzentration des Klimagases CO<sub>2<\/sub> in der Luft endg\u00fcltig die symbolische Schwelle von 400 ppm (parts per million) \u00fcberschritten hat.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Erfreulicheres hingegen berichtete der Stern am 26.09.2016.\u00a0(Link zwischenzeitlich gel\u00f6scht.) In Venedig protestieren die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wirksam und sichtbar gegen die Gef\u00e4hrdung ihrer Gesundheit und der Stadt durch Kreuzfahrtschiffe:<\/p>\n<p>\u201e<em>So haben sich die Passagiere der Thomson Celebration ihre Ankunft in Venedig sicherlich nicht vorgestellt. Dutzende w\u00fctende Demonstranten versperrten am Sonntag (Anm.: 25.09.2016) die Zufahrt des 33.000-Tonners zum internationalen Kreuzfahrtschiffterminal. Die Menschen protestieren in den Kleinen Booten gegen den zunehmenden Kreuzfahrttourismus in der italienischen Stadt. Die gro\u00dfen Schiffe machen der fragilen Bausubstanz Venedigs zu schaffen und sind schlecht f\u00fcr die Umwelt, sagen sie. 2013 gab es bereits ein Verbot f\u00fcr die Durchfahrt besonders gro\u00dfer Schiffe von mehr als 96.000 Tonnen Gewicht. Die Anzahl erlaubter Durchfahrten kleinerer Schiffe war auf 5 t\u00e4glich begrenzt. Dieses Gesetz wurde 2015 allerdings wieder aufgehoben. Seitdem kommt es verst\u00e4rkt zu Demonstrationen von B\u00fcrgern.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Gern w\u00fcrden wir von Herrn Jens Kerstan, Hamburger Umweltsenator, erfahren, wie er die Proteste der Venezianer bewertet. <em>Herr Kerstan: Finden Sie die Prosteste der venizianischen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger verst\u00e4ndlich? Wie bewerten Sie die Aktionsform? Und, falls Sie diese gut hei\u00dfen, wie w\u00fcrden Sie eine vergleichbare Aktion im Hamburger Hafen bewerten?<\/em><\/p>\n<p>Und wir fragen uns, wie wir unsere Herren und Damen Politiker st\u00e4rker in die Verantwortung f\u00fcr unser Leben und unsere Gesundheit nehmen k\u00f6nnen. Ob es dem Staatsanwalt als Anfangsverdacht reicht, gegen den B\u00fcrgermeister zu ermitteln, weil er u.a. wegen des verschleppten Luftreinhalteplan gegen seine amtseidlichen Pflichten versto\u00dfen hat?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 4.10.2016 stimmte das Europ\u00e4ische Parlament f\u00fcr die Ratifizierung des Pariser Klimaschutz-Abkommens von Dezember 2015. Das dort festgehaltene zentrale Ziel, 1,5 oC weltweite Temperaturerh\u00f6hung durch Aussto\u00df von Treibhausgasen bis zum Jahr 2100, zu erreichen, bedeutet gro\u00dfe Anstrengungen, wie wir in einer Kurzstudie von Greenpeace zum Pariser Abkommen lesen k\u00f6nnen. Doch wie ernst werden diese Ziele &hellip; <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=10615\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Klimaschutz?<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,11],"tags":[123,463,439],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10615"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10615"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10615\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10923,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10615\/revisions\/10923"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}