{"id":11603,"date":"2022-08-18T20:53:12","date_gmt":"2022-08-18T18:53:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=11603"},"modified":"2022-08-19T13:00:42","modified_gmt":"2022-08-19T11:00:42","slug":"szenarien-zur-kosten-nutzen-struktur-von-baggeraktivitaeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=11603","title":{"rendered":"Hafenjubel"},"content":{"rendered":"<p>Der Jubelverein des Hamburger Hafens, Hamburg Hafen Marketing (HHM), hat am 17.08.2022 die Halbjahreszahlen zum Hafenumschlag 2022 ver\u00f6ffentlicht: \u201e<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Hafen-Hamburg-_-Hamburger-Hafen-steigert-Marktanteil-beim-Containerumschlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburger Hafen steigert Marktanteil beim Containerumschlag<\/a>\u201c ist bei HHM in<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Titelbild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-11612 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Titelbild-207x300.jpg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Titelbild-207x300.jpg 207w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Titelbild-707x1024.jpg 707w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Titelbild-768x1113.jpg 768w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Titelbild-1060x1536.jpg 1060w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Titelbild.jpg 1133w\" sizes=\"(max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><\/a> bildzeitungsverd\u00e4chtiger Buchstabengr\u00f6\u00dfe zu lesen. Weiter t\u00f6nt es \u201e<em>Mit einem Umschlagergebnis von 4,4 Millionen TEU (20 Fu\u00df-Standardcontainer) wurde in den ersten sechs Monaten des Jahres ein leichtes Plus von 0,9 Prozent erreicht. Gegen\u00fcber den gro\u00dfen nordeurop\u00e4ischen Wettbewerbsh\u00e4fen Antwerpen-Br\u00fcgge, Rotterdam und Bremen\/Bremerhaven, die alle R\u00fcckg\u00e4nge im Containerumschlag meldeten, verzeichnete Hamburg als einziger Haupthafen der Range ein Plus<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Auch das Hamburger Abendblatt frohlockt \u201e<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220817-Abendblatt-HHM.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburger Hafen holt im Containerumschlag wieder auf<\/a>\u201c und \u00fcbernimmt fast w\u00f6rtlich die o.a. HHM-Pressemitteilung. Es folgt dann im Artikel eine erste weiche Analyse, dass die Zahlen doch nicht so ganz zum Jubeln seien. Dieser Artikelversion wurde vom Abendblatt zur\u00fcckgezogen &#8211;\u00a0 er ist nicht mehr zu finden, aber hier auf dieser Seite \u00fcber das oben verlinkte Pdf nachzulesen. Wir vermuten, dass der Autor nochmals etwas mehr \u201eanalysiert\u201c hat, um zu einem \u00e4hnlichen ern\u00fcchternden Analyse-Ergebnis zu gelangen, wie wir gekommen ist.<\/p>\n<p>Betrachtet man, wie wir es getan haben,\u00a0 die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Marktanteile-Nordrange-20220818.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Entwicklung des Containerumschlages der Nordrange-H\u00e4fen<\/a> (Rotterdam, Antwerpen, Zeebrugge, Bremerhaven, Wilhelmshaven und Hamburg) \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, z.B. seit 2002, wird man schnell feststellen, dass sich seit der Weltfinanzkrise 2008 an den norddeutschen H\u00e4fen trotz exzessiver, milliardenschwerer Vertiefungen der Fl\u00fcsse im Containerumschlag eine Stagnation der Zahlen eingestellt hat. Da steigt nun wirklich \u00fcberhaupt nichts. Ganz anders beim Umschlag der \u201eKonkurrenz\u201c in den Niederlanden und Belgien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Krass wird der Vergleich auf L\u00e4nderebene (siehe dritte Seite), wenn man die Marktanteile am Nordrangeumschlag der einzelnen H\u00e4fen nach Nationen zusammenfasst. Da stellt man dann fest, dass Deutschland (rote Line) massiv an Anteilen und\u00a0zwar von 41,6% im Jahr 2006 auf 32,9% im Jahr 2021 verloren hat und tief in den Keller gefallen ist.<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bild_2022-08-19_092515956.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11634 size-full\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bild_2022-08-19_092515956.png\" alt=\"\" width=\"1775\" height=\"593\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bild_2022-08-19_092515956.png 1775w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bild_2022-08-19_092515956-300x100.png 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bild_2022-08-19_092515956-1024x342.png 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bild_2022-08-19_092515956-768x257.png 768w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bild_2022-08-19_092515956-1536x513.png 1536w\" sizes=\"(max-width: 1775px) 100vw, 1775px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die niederl\u00e4ndischen H\u00e4fen (blaue Linie) und die belgischen H\u00e4fen (gr\u00fcne Linie) haben ihre Marktanteile behauptet und langsam ausgebaut.<\/p>\n<p>Die altbekannten deutschen Jubelstrategen, die au\u00dfer einer Elbvertiefung und einer geplanten Weservertiefung keine besseren Ideen f\u00fcr die strategische Weiterentwicklung ihrer H\u00e4fen hatten, bemerkten die Unterschiede zwischen Deutschland und unseren europ\u00e4ischen Partnerh\u00e4fen nicht einmal. Im Gegenteil, sie blubbern von adaptivem Sedimentmanagement (frei \u00fcbersetzt: Hamburg kippt den belasteten Schlick dahin, wo es Hamburg gerade so passt), finden Schlickverklappung bei Scharh\u00f6rn sexy (Hamburg-Journal vom 28.09.2020)<\/p>\n<div style=\"width: 604px;\" class=\"wp-video\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');<\/script><![endif]-->\n<video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-11603-1\" width=\"604\" height=\"340\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Westhagemann-sexy-Scharhoern-Hamburg-Journal-28.09.2020.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Westhagemann-sexy-Scharhoern-Hamburg-Journal-28.09.2020.mp4\">https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Westhagemann-sexy-Scharhoern-Hamburg-Journal-28.09.2020.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>und tr\u00e4umen davon mit dem vermeintlichen Hamburger Exportschlager, belastetem Hafenschlick, endlich auch die weite Nordsee, die AWZ (Ausschlie\u00dfliche Wirtschaftszone), begl\u00fccken zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die Belgier haben sich nicht nur auf eine Vertiefung der Schelde und die Niederland<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-11622 alignright\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Antwerpen-klein-300x138.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"138\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Antwerpen-klein-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Antwerpen-klein-1024x470.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Antwerpen-klein-768x352.jpg 768w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Antwerpen-klein.jpg 1382w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>e nicht allein auf den Bau eines Tiefwasserhafens Maasvlakte 2 verlassen. Sie haben vielmehr die Hafenkooperation mit ihren jeweiligen nationalen Nachbarh\u00e4fen gesucht. Antwerpen arbeitet seit l\u00e4ngerem mit dem Hafen Zeebrugge zusammen, deren offizieller Zusammenschluss am 22.04.2022 zum <a href=\"https:\/\/logistik-heute.de\/news\/port-antwerp-bruges-fusion-laesst-groessten-exporthafen-europas-entstehen-36741.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"broken_link\"><strong>Port of Antwerp Bruges<\/strong><\/a> erfolgreich besiegelt wurde. Ja, sogar eine stolze Stadt wie Brugge scheint deutlich aufgeweckter, als das pfeffers\u00e4ckige Hamburg zu sein und hat sich mit ihrem inl\u00e4ndischen Konkurrenten Antwerpen auf eine Hafenkooperation statt messerscharfer Konkurrenz geeinigt. Auch Rotterdam und Amsterdam praktizieren schon seit l\u00e4ngerem eine Zusammenarbeit. Der containerabgebende Hafen Amsterdam weist keinen Containerumschlag mehr f\u00fcr 2021 aus, ist aber weiterhin ein gro\u00dfer Hafen geblieben, der durch seine <a href=\"https:\/\/www.ijmuiden.nl\/de\/seeschleuse-ijmuiden\/#:~:text=Es%20liegt%20an%20der%20M\u00fcndung,die%20Schifffahrt%20in%20Betrieb%20genommen.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neuen Seeschleusen in Ijmuiden<\/a> noch an Bedeutung gewinnen wird.<\/p>\n<p>Durch die Zusammenarbeit und Konzentration auf die Kernkompetenzen der Haupth\u00e4fen konnte die Attraktivit\u00e4t der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Benelux\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Benelux<\/a>-H\u00e4fen deutlich gesteigert werden. Weder in den H\u00e4fen von Amsterdam noch in Zeebrugge, die jeweils Containerumschlag abgegeben haben, sind etwa die Lichter ausgegangen. Ganz im Gegenteil. Mit Ijmuiden und der s\u00fcdlichen Hafenerweiterung in Zeebrugge wird die Spezialisierung der jeweiligen H\u00e4fen gest\u00e4rkt. So <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zeebrugge-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-11623 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zeebrugge-klein-182x300.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zeebrugge-klein-182x300.jpg 182w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zeebrugge-klein-620x1024.jpg 620w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zeebrugge-klein-768x1269.jpg 768w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Zeebrugge-klein.jpg 845w\" sizes=\"(max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a>scheint sich Zeebrugge neben der Autoverladung zu einem Energiehafen zu entwickeln, der bereits jetzt der wichtigste Hafen in Europa f\u00fcr den Import von LNG ist. Und Ijmuiden dient als \u201eVorhafen\u201c von Amsterdam, um sehr tiefgehende Schiffe zu leichtern, damit sie den Amsterdamer Hafen besser erreichen k\u00f6nnen und hat seinen Schwerpunkt im Massen- und Schwergutbereich.<\/p>\n<p>Hamburg und Bremen und Wilhelmshaven h\u00e4tten das auch gekonnt. Eine <a href=\"https:\/\/www.wwf.de\/themen-projekte\/projektregionen\/tideelbe\/hafenkooperation-als-alternative\/die-wichtigsten-erkenntnisse-der-studie-im-ueberblick\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">deutsche Hafenkooperation<\/a> ist dabei schon sehr, sehr lange im Gespr\u00e4ch. Sie wurde st\u00e4ndig <a href=\"https:\/\/www.ostfalia.de\/cms\/de\/ilm\/.content\/documents\/Ordemann-ILM-Kooperation-der-deutschen-Containerseehaefen-2020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"broken_link\">weiterentwickelt<\/a> und regelm\u00e4\u00dfig von unseren o.a. jubelnden Hafenstrategen mit markigen Spr\u00fcchen \u201eLadung sucht sich ihren Weg\u201c und \u201eDirigismus\u201c vom Tisch gefegt.<\/p>\n<p>Wir vermuten, dass die weltber\u00fchmte Hamburger Eitelkeit diese Kooperation nicht zugelassen hat. In Hamburg kann man eben alles viel besser, zudem viel h\u00f6her und viel weiter und wohnt eh in der \u201esch\u00f6nsten Stadt der Welt\u201c. Nachdenken kann man in Hamburg nicht. Hier wird mit alten Konzepten lieber der Haus- und Hof-Fluss Elbe samt anliegender Nachbarn drangsaliert. Es werden j\u00e4hrlich lieber hunderte Millionen Euro f\u00fcr ungeahnte Baggermassen aus der Elbe rausgefeuert, um nur ja nicht einen Container an den einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands, dem Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven abzugeben. Ja, liebe Hamburger Hafenwirtschaft: in Wilhelmshaven gibt es wirklich eine mehrspurige und elektrifizierte Eisenbahn, sogar eine Autobahn.<\/p>\n<p>Hamburg war mal Champion f\u00fcr Massen-, St\u00fcck- und Schwergut. Diese Kompetenz und viele andere hat man durch Schlie\u00dfungen (z.B. Hansaport, Kuhwerder, \u00dcberseezentrum) verloren, Container- und cruisiger Passagierumschlag waren wichtiger und nun kommen auch noch die LNG- und Wasserstoffphantasten.<\/p>\n<p>Hamburg, Deutschland, schlaft mit Eurer maritimen Wirtschaft weiter. Zerst\u00f6rt die Elbe, die Weser und am Besten auch noch gleich die Nordsee. Die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gestoppte-Elbvertiefung\/!5081023\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitnehmer an den Terminals merken nun endlich<\/a>, dass sie mit dem phantastischen Containerboom der Elbvertiefungsstrategen jahrelang an der Nase herumgef\u00fchrt wurden. Nat\u00fcrlich werden die Terminals wie in Rotterdam und Antwerpen automatisiert werden und Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen. Steigerungen im Containerumschlag werden perspektivisch nicht zu erwarten sein.<\/p>\n<p>Am 01.07.2022 wurden von den deutschen <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/PM-HHLAEurogate-20220701.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Container-Terminalbetreibern HHLA<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/PM-HHLAEurogate-20220701.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eurogate die Kooperationspl\u00e4ne<\/a> nach fast zweij\u00e4hriger Verhandlungsdauer unter den Augen der offiziellen Anteilseigner, den Bundesl\u00e4ndern Bremen und Hamburg still beerdigt. Mehr Worte fand man nicht. Was waren alles nur f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/HK-Bremen-Hafenkooperation.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">krude Hoffnungen und W\u00fcnsche<\/a> ge\u00e4u\u00dfert worden. Ein Federstrich und vorbei. Und so muss laut offizieller Begr\u00fcndung der Ukrainekriege auch f\u00fcr die Borniertheit der maritimen Wirtschaft herhalten. Man f\u00fchlt sich ver\u00e4ppelt.<\/p>\n<p>Noch schlimmer wird es in K\u00fcrze bei der Vorstellung des neuen Hafenentwicklungsplanes f\u00fcr den Hamburger Hafen 2040 werden. Es war ja eine <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/HPA-Hafenentwicklung-2040.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Riesen-Show der B\u00fcrgerbeteiligung<\/a> im vergangenen Herbst, die da betrieben wurde und bei der dann die Hamburger Wirtschaftsbeh\u00f6rde samt Senator und Staatsrat schon w\u00e4hrend des Beteiligungsprozesses ganz schnell tief und fest laut schnarchend eingeschlafen sind. Wir wetten, dass bei diesem monologischen Dialog erneut alte hanseatische Z\u00f6pfe klassisch engmaschig und filzig weitergeflochten werden und so absolut nichts, null komma nichts Neues und Strategisches entwickelt werden wird. Halten Sie etwa dagegen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>PS zu den Verlinkungen: Wir sind es so satt, dass einzelne Seitenbetreiber im Internet kein Ged\u00e4chtnis zulassen. Staatliche K\u00f6rperschaften wie HPA, aber auch Firmen wie die HHLA oder die Stadt Hamburg l\u00f6schen ihre heutigen Internetver\u00f6ffentlichungen binnen zweier Jahre oder k\u00fcrzer. Ein Schelm wer B\u00f6ses dabei denkt.<br \/>\nDas Pdf verlinken f\u00fchrt dazu, dass beim Download der Pdf-Dateien diese vermeintlich nicht sicher runtergeladen werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDamit diese heutige Information auch noch zwei Jahre sp\u00e4ter \u00f6ffentlich zur Verf\u00fcgung stehen, verlinken wir nunmehr auf die pdf Druckversionen der jeweiligen Seiten.\u00a0 Parlamentsdrucksachen werden nie\u00a0 gel\u00f6scht. Daher verwenden wir weiterhin die Links zu den Parlamentsdokumentationen und hoffen, dass diese Links weiterhin Bestand haben werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Jubelverein des Hamburger Hafens, Hamburg Hafen Marketing (HHM), hat am 17.08.2022 die Halbjahreszahlen zum Hafenumschlag 2022 ver\u00f6ffentlicht: \u201eHamburger Hafen steigert Marktanteil beim Containerumschlag\u201c ist bei HHM in bildzeitungsverd\u00e4chtiger Buchstabengr\u00f6\u00dfe zu lesen. 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