{"id":2059,"date":"2014-06-08T19:43:38","date_gmt":"2014-06-08T18:43:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=2059"},"modified":"2016-09-14T08:05:10","modified_gmt":"2016-09-14T07:05:10","slug":"2059","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=2059","title":{"rendered":"20.000 Arbeitspl\u00e4tze"},"content":{"rendered":"<p>Deutlicher kann man es kaum sagen, wie der scheidende Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd, Herr Michael Behrendt, in einem <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article128804933\/Ein-bisschen-Wehmut-ist-dabei.html\" target=\"_blank\">Welt-am-Sonntag-Interview\u00a0<\/a>den Zusammenhang von Elbvertiefung und der Hamburgischen Staatsbeteiligung aufzeigt:<br \/>\n<strong>Behrendt<\/strong>: Einmal ging es um die Arbeitspl\u00e4tze bei Hapag-Lloyd &#8230;<br \/>\n<strong>Welt am Sonntag<\/strong>: &#8230; und?<br \/>\n<strong>Behrendt<\/strong>: \u2026 und mindestens genauso wichtig war, dass Hapag-Lloyd f\u00fcr gut 50 Prozent des Containerumschlags im Hamburger Hafen steht. Ware, die irgendwo in Europa verteilt werden soll, muss nicht zwangsweise \u00fcber Hamburg umgeschlagen werden. Ein anderer Eigent\u00fcmer h\u00e4tte damals Rotterdam oder Antwerpen, wo er eigene Terminalinteressen hat, als Hafen f\u00fcr den Umschlag pr\u00e4feriert.<br \/>\n<strong>Welt am Sonntag<\/strong>: Verbrennt der Senat bei Ihnen nicht unsere Steuergelder?<br \/>\n<strong>Behrendt<\/strong>: Ganz und gar nicht. Wenn Hapag-Lloyd \u00fcbernommen worden w\u00e4re, dann h\u00e4tten \u00fcber 20.000 Arbeitspl\u00e4tze im maritimen Hamburger Wirtschafts-Cluster auf dem Spiel gestanden \u2013 vor allem im Hafen.<\/p>\n<p>Hapag-Lloyd macht ohne Frage 50% des Hamburger Containerumschlages aus.<br \/>\nDieser w\u00e4re ohne Hamburgische Staatsbeteiligung entfallen und 20.000 Arbeitspl\u00e4tze w\u00e4ren verloren gegangen?<br \/>\nDa ja von der Elbvertiefung insgesamt 133.000 Arbeitspl\u00e4tze abh\u00e4ngen sollen und die Elbvertiefung nur f\u00fcr gro\u00dfe Containerschiffe ben\u00f6tigt wird, fragen\u00a0 wir uns, ob die anderen Reedereien, die ja die\u00a0verbleibenden\u00a0 50% des Containerumschlages ausmachen, f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung der verbleibenden 113.000 Mitarbeiter verantwortlich sind? Oder stimmt die Zahl der 133.000 Besch\u00e4ftigten, die als Begr\u00fcndung f\u00fcr Elbvertiefung angef\u00fchrt wird, etwa nicht?<\/p>\n<p>F\u00fcr die reinen Baukosten der Elbvertiefung m\u00fcssen \u00fcber 600 Mio. Euro investiert werde. F\u00fcr die Hamburgische Staatsbeteiligung an Hapag-Lloyd\u00a0wurden rund 1,2 Mrd. Euro investiert. Mit Zinsverlusten liegt das nicht absehbare Engagement bei rund 1,4 Mrd. Euro.<\/p>\n<p>Wir Hamburger geben also 2 Mrd. Euro aus, um 20.000 Arbeitspl\u00e4tze ohne irgendeine Garantie zu sichern? Puh, das sind 100.000 Euro staatliche Subvention pro Arbeitsplatz&#8230;<\/p>\n<p>Wir bitten Sie, einen parallel im <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/politik\/deutschland\/article128826031\/Jade-Weser-Port-in-Wilhelmshaven-ein-hoffnungsloser-Fall.html\" target=\"_blank\">Abendblatt erschienenen Artikel zur Situation in Wilhelmshaven<\/a> zu lesen, der im Zusammenhang mit dem Interview von Herrn Behrendt deutlich macht, wie wichtig eine nationale Hafenkooperation f\u00fcr Deutschland ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutlicher kann man es kaum sagen, wie der scheidende Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd, Herr Michael Behrendt, in einem Welt-am-Sonntag-Interview\u00a0den Zusammenhang von Elbvertiefung und der Hamburgischen Staatsbeteiligung aufzeigt: Behrendt: Einmal ging es um die Arbeitspl\u00e4tze bei Hapag-Lloyd &#8230; Welt am Sonntag: &#8230; und? 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