{"id":3658,"date":"2014-10-30T23:18:01","date_gmt":"2014-10-30T22:18:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=3658"},"modified":"2015-04-05T08:41:44","modified_gmt":"2015-04-05T07:41:44","slug":"hapag-lloyd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=3658","title":{"rendered":"Hapag-Lloyd in 10.2014"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber die geplante Fusion zwischen Hapag-Lloyd und CSAV hatte der Senat die <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/44923\/zusammenf%c3%bchrung-der-containerschifffahrt-von-hapag-lloyd-ag-und-der-compa%c3%b1%c3%ada-sud-americana-de-vapores-csav-.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">B\u00fcrgerschaft in einer Senatsmitteilung<\/a> Ende April 2014 informiert. Die B\u00fcrgerschaft hat in ihren Aussch\u00fcssen (\u00f6ffentliche Unternehmen und Wirtschaftsausschuss) \u00fcber die Senatsmitteilung beraten und die <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/46806\/bericht-des-haushaltsausschusses-%C3%BCber-die-drucksache-20-11663-zusammenf%C3%BChrung-der-containerschifffahrt-von-hapag-lloyd-ag-und-der-compa%C3%B1%C3%ADa.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Ergebnisse der Beratungen<\/a> in einem Bericht aktuell ver\u00f6ffentlicht. In diesem Bericht wird auf die <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/45354\/protokoll-der-%C3%B6ffentlichen-sitzung-des-ausschusses-%C3%B6ffentliche-unternehmen.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Hapag-Lloyd-Pr\u00e4sentation im Ausschuss \u00f6ffentliche Unternehmen vom Mai 2014<\/a> Bezug genommen.<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbr\u00fcckeHapag1.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3954 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbr\u00fcckeHapag1-300x225.jpg\" alt=\"K\u00f6hlbrandbr\u00fcckeHapag\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbr\u00fcckeHapag1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbr\u00fcckeHapag1-900x675.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbr\u00fcckeHapag1.jpg 990w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Erneut erfahren wir weitere Details zur hamburgischen Hapag-Lloyd-Beteiligung, zu den Aussichten auf eine Dividende und zur H\u00f6he der K\u00f6hlbrandbr\u00fccke.<\/p>\n<p>Die Transaktionskosten f\u00fcr die Fusion , d.h. Kosten f\u00fcr die juristische, steuerliche und bankfachliche Beratung (neudeutsch Due-Dilligence), zwischen den beiden Reedereien belaufen sich auf deutlich \u00fcber 100 Mio. Euro (Seite 4, 3. Absatz).<a href=\"http:\/\/www.juve.de\/nachrichten\/deals\/2014\/01\/fusionsplane-linklaters-und-freshfields-begleiten-hapag-lloyd-und-vapores\" target=\"_blank\"> Ja, Sie<\/a> haben den Betrag f\u00fcr die Vorbereitung der Fusion richtig gelesen. Au\u00dferdem hat sich die Stadt Hamburg auf eine Realisierung von geplanten Dividenden i.H. von 20 Mio. Euro p.a. f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2016 vertr\u00f6sten lassen. Eine Dividende wird fr\u00fchestens in 2017 nach der Feststellung des Jahresabschlusses f\u00fcr 2016 flie\u00dfen. Um die deutlich \u00fcber 100 Mio. Euro Transaktionskosten einzuspielen, werden also mindestens 5 Jahre vergehen. Fazit: die Stadt Hamburg stellt der Hapag-Lloyd f\u00fcr \u00fcber acht Jahre zinslos ein Darlehen von 1,1 Mrd. Euro bereit und zahlt f\u00fcr dieses Gesch\u00e4ft zus\u00e4tzlich Transaktionskosten von 100 Mio. Euro an Beratungshonoraren. <a href=\"http:\/\/www.juve.de\/rechtsmarkt\/rechtsmarkt-ausgaben-2014\/deal-des-monats-0614\" target=\"_blank\">Was f\u00fcr ein Superdeal&#8230;!<\/a><\/p>\n<p>Sodann d\u00fcrfen wir lernen, was der oft zitierte Druck der Kunden auf die Reedereien ist. Hierf\u00fcr schwenken wir auf das Protokoll des Ausschusses f\u00fcr \u00f6ffentliche Unternehmen. Dort finden wir auf Seite 4, letzter Absatz &#8220;<em>Der Umsatz im Hamburger Hafen sei im Jahre 2013 gegen\u00fcber dem Jahre 2012 um 5 Prozent gewachsen. Anhand der \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Statistiken nehme er f\u00fcr die HLAG in Anspruch, dass das Ladungsaufkommen der HLAG um 9 Prozent und das der HLAG &amp; Partner um 8 Prozent gewachsen sei.<\/em>&#8221; ein Zitat eines unbenannten Vertreters von Hapag-Lloyd. Senatsvertreter best\u00e4rken diese Ansicht. Wir haben keine Einw\u00e4nde, dass man die Ursache des Wachstums klar benennt. Befremdlich wird es allerdings, wenn man diese vom Reeder gelenkten Warenstr\u00f6me als &#8220;Kundenwunsch&#8221; deklariert, der es ja nachweislich nun nicht ist.<\/p>\n<p>Und wenn man 1,1 Milliarden Euro in eine Beteiligung ohne Dividendenzahlung investiert, sogleich eine Elbvertiefung f\u00fcr eine weitere Milliarde in Auftrag geben will, die Infrastrukturkosten mit weiteren 10 Milliarden nach sich zieht, muss doch die Frage nach einer \u00f6ffentlichen Wirtschaftlichkeitsberechnung gestattet werden. Diese muss doch insbesondere bei einer milliardenschweren Staatsbeteiligung m\u00f6glich sein, wenn die politisch Verantwortlichen Worte wie &#8220;Privatisierung, Abbau von Dirigismus zu Gunsten von Marktwirtschaft&#8221; in den Mund nehmen und sich Gedanken um den Fortbestand der <a title=\"EU-Kommissar Scholz?\" href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=3653\" target=\"_blank\">weltber\u00fchmten Elb-Marmeladenfabriken<\/a> machen.<\/p>\n<p>Nun wirds schr\u00e4g: die K\u00f6hlbrandbr\u00fccke. Die hat n\u00e4mlich bei der Durchfahrt von Containerschiffen noch einen Meter Luft. Mal 50 cm nach oben, mal 50 cm nach unten. Lesen Sie die letzte Seite im Bericht des Wirtschaftsausschusses und erinnern Sie sich an den von uns dokumentierten Einlauf der <a title=\"H\u00f6he K\u00f6hlbrandbr\u00fccke 2\" href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=3124\">NYK Helios unter der K\u00f6hlbrandbr\u00fccke<\/a> zum CTA nach Altenwerder. So fragt ein Abgeordneter, wie mit den 13.000-TEU-Schiffen von Hapag-Lloyd die Passage der K\u00f6hlbrandbr\u00fccke und die Erreichbarkeit von Altenwerder sichergestellt sei. Er fragt in diesem Zusammenhang nach der H\u00f6he der Schiffe. Es folgt die Antwort:<\/p>\n<p>&#8220;<em>Die Vertreter von Hapag-Lloyd erkl\u00e4rten, dass die gro\u00dfen Schiffe, von Asien kommend,<\/em> <em>niemals zuerst Hamburg anliefen. Steuerungsm\u00f6glichkeiten erg\u00e4ben sich dadurch, dass beispielsweise Abladungen in Rotterdam oder in Antwerpen vorgenommen werden k\u00f6nnten. Aufgrund der Inlandsanbindung \u00fcber die Rheinschiene w\u00fcrde \u00fcber diesen Weg bereits Gesch\u00e4fte abgewickelt. Der Terminal Altenwerder k\u00f6nne daher gut angelaufen werden. Bekannt sei, dass Altenwerder an der Kapazit\u00e4tsobergrenze arbeite, was beweise, dass die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbegegnung1.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3956 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbegegnung1-300x101.jpg\" alt=\"K\u00f6hlbrandbegegnung\" width=\"300\" height=\"101\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbegegnung1-300x101.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbegegnung1-1024x346.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbegegnung1-900x304.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/K\u00f6hlbrandbegegnung1.jpg 1040w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Abfertigung der 13.000-TEU-Schiffe dort m\u00f6glich sei. Dennoch sei ein Blick auf die Beschaffenheit der Schiffe angemessen, da Restriktionen nicht nur aus dem Tiefgang resultierten, sondern auch aus der Br\u00fcckenh\u00f6he. Derzeit gebe es bei der Durchfahrt der gro\u00dfen Schiffe unter der K\u00f6hlbrandbr\u00fccke lediglich einen Meter Platz, von dem 50 Zentimeter unter der Wasseroberfl\u00e4che l\u00e4gen und 50 Zentimeter oberhalb des Schiffes. Es stehe au\u00dfer Frage, dass dies ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcsse und die Konstruktion des Schiffes darauf Einfluss habe. Die Schiffe der Hapag-Lloyd seien so ausgestaltet, dass ihnen aus diesen Gegebenheiten keine Nachteile erw\u00fcchsen. Wenn die Schiffsgr\u00f6\u00dfen jedoch weiter anw\u00fcchsen, k\u00f6nnten sich langfristig Probleme ergeben.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>War Ihnen das auch alles nicht bekannt? Wir fassen zusammen:<\/p>\n<ul>\n<li>CTA Altenwerder arbeitet an der Obergrenze (ach ja?),<\/li>\n<li>Rheinschiene mit Rotterdam und Antwerpen l\u00e4uft (ach ja?),<\/li>\n<li>50 cm oberhalb und unterhalb der Wasseroberfl\u00e4che, f\u00fcr 13.000 TEU-Schiffe,<\/li>\n<li>wenn die Schiffsgr\u00f6\u00dfen anwachsen, dann&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8230; wollen auch endlich wissen, was mit der K\u00f6hlbrandbr\u00fccke passiert! Brauchen wir die Elbvertiefung wirklich?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die geplante Fusion zwischen Hapag-Lloyd und CSAV hatte der Senat die B\u00fcrgerschaft in einer Senatsmitteilung Ende April 2014 informiert. Die B\u00fcrgerschaft hat in ihren Aussch\u00fcssen (\u00f6ffentliche Unternehmen und Wirtschaftsausschuss) \u00fcber die Senatsmitteilung beraten und die Ergebnisse der Beratungen in einem Bericht aktuell ver\u00f6ffentlicht. 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