{"id":4426,"date":"2015-01-02T00:02:28","date_gmt":"2015-01-01T23:02:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=4426"},"modified":"2015-02-21T10:56:05","modified_gmt":"2015-02-21T09:56:05","slug":"havarien-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=4426","title":{"rendered":"Havarien Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Wir informieren uns \u00fcber unterschiedliche Internetseiten zu unseren Themen. Eine davon ist die Seite von Tim Schwabedissen, <a href=\"http:\/\/www.esys.org\/news\/sos.html\" target=\"_blank\">SOS Seenot: Aktuelle Seenotmeldungen<\/a>, auf der umfangreich \u00fcber weltweit gr\u00f6\u00dfere und kleinere Havarien in der Berufs- und Sportschifffahrt berichtet wird. Man glaubt es kaum, wie h\u00e4ufig Unf\u00e4lle passieren. Um Ihnen einen kleinen Eindruck zu geben, haben wir die auf der vorgenannten Seite gemeldeten Havarien auf deutschen Gew\u00e4ssern und in deutschen H\u00e4fen im Dezember 2014 zusammen gestellt. Es sind mittlerweile 20 Havarien dokumentiert:<\/p>\n<p>26.12.14: Ein 100 Meter langer Binnentanker erlitt auf dem Rhein bei Hitdorf einen Antriebsschaden und Ruderausfall. Er musste Notankern, wurde sp\u00e4ter n\u00e4her ans Ufer geschleppt und ging dort erneut vor Anker.<\/p>\n<ul>\n<li>26.12.14: Ein mit 2000 Tonnen Schrott beladenes Binnenschiff lief bei einem Fahrman\u00f6ver auf dem Rhein auf H\u00f6he von Plittersdorf\/Rastatt mit dem Heck auf Grund. Der Schiffsverkehr talw\u00e4rts wurde gesperrt. Nebel und Schnee behinderten die Bergungsarbeiten. Der Schiffsf\u00fchrer hatte den Wasserstand des Rheins falsch eingesch\u00e4tzt und zuviel Ladung aufgenommen.<\/li>\n<li>25.12.14: Der Frachter &#8220;BBC Vesuvius&#8221; rammte in der Kanalschleuse Brunsb\u00fcttel die kanalseitigen Abdeckbleche an der n\u00f6rdlichen Mittelmauer. Der Frachter konnte die Schleuse noch verlassen. Der Betrieb ist aber unterbrochen, weil ein Stahlteil 6 Meter tief in die Kammer ragt.<\/li>\n<li>23.12.14: Auf dem Rhein lief der Binnentanker &#8220;Fint&#8221; auf eine Buhne auf und kam nicht mehr frei. Vermutlich wird er erst nach den Weihnachtstagen &#8220;befreit&#8221;. Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck: Zuvor hatte der Tanker Diesel transportiert, bei der Havarie war er unbeladen.<\/li>\n<li>23.12.14: Der Bulkcarrier &#8220;Konstantinos&#8221;, der schon am 09.12. in dieser Listung aufgef\u00fchrt ist, wollte nach der Freigabe zur Weiterfahrt am 22.12. aus Kiel z\u00fcgig in Richtung St. Petersburg starten. Die Zeit dr\u00e4ngt, er f\u00e4hrt mit Schwer\u00f6l und darf ab dem 01.01.2015 nicht mehr auf der Ostsee damit unterwegs sein. Aber er schaffte nicht einmal die Schleuse. Die Maschinen fielen erneut aus und 3 Stunden nach dem Ablegen, befand sich das Schiff wieder am Kai im Kanal.<\/li>\n<li>23.12.14: Auf dem Tegeler See (Berlin) war ein betrunkener Schiffsf\u00fchrer (2,3 Promille) unterwegs. Er rammte eine Rettungstation und ein Seezeichen. Es waren keine Fahrg\u00e4ste an Bord, die zu Schaden h\u00e4tten kommen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>21.12.14: Der Frachter &#8220;Fast Julia&#8221; lief nordwestlich von Hiddensee auf Grund. Er konnte sich aus eigener Kraft wieder frei machen, wurde aber nach Sassnitz\/Mukran beordert. Dort wurde ein vorl\u00e4ufiges Auslaufverbot verh\u00e4ngt, weil der Schiffsf\u00fchrer \u00fcberm\u00fcdet und somit unkonzentriert war. Nach dem Ausschlafen durfte er sich am 22.12. wieder auf den Weg machen.<\/li>\n<li>19.12.14: Erneut kollidierte im Hafen von Brake ein Schiff mit dem Anleger. Das Binnenschiff &#8220;Tara&#8221; hatte bei B\u00f6en mit Windst\u00e4rke 6 aus s\u00fcdwestlicher Richtung Probleme mit dem Anlegen. Ein Anlegeman\u00f6ver, das besser zum Wind, aber in einem ung\u00fcnstigen Winkel zum Anleger versucht wurde, ging schief, weil das Bugstrahlruder nicht funktionierte. Wie sich sp\u00e4ter heraus stellte, bereits seit l\u00e4ngerem. Er durfte erst weiterfahren, nachdem das Bugstrahlruder repariert war.<\/li>\n<li>18.12.14: Rauchentwicklung auf dem mit 1000 Tonnen Holzschnitzel beladenen Binnenschiff &#8220;Lorena&#8221; rief die Emder Feuerwehr auf den Plan. Insgesamt 15 Stunden wurde das Entladen des Binnenschiffs durch die Feuerwehr begleitet, die entz\u00fcndete Holzschnitzel permanent abl\u00f6schte.<\/li>\n<li>13.12.14: Der mit 9.500 Tonnen Palm\u00f6l beladene Tanker &#8220;Sapphire&#8221; lief im Hafen von Brake (Weser) gleich zweimal unkontrolliert aus dem Ruder. Grund?<\/li>\n<li>11.12.14: Der Bulkcarrier &#8220;Genco Explorer&#8221; kollidierte n\u00f6rdlich von Wangerooge mit der Weser-Fahrwassertonne 3a. Ursache: Ein falsch eingesch\u00e4tztes Drehman\u00f6ver f\u00fcr eine Warteposition bei sieben Beaufort.<\/li>\n<li>11.12.14: Der Hopperbagger &#8220;Amazone&#8221;, der vor dem Bubendey-Ufer auf der Elbe eingesetzt war, erlitt einen Wassereinbruch. Grund war ein technischer Defekt, bei dem die Steuerbord-Wellenanlage und die Stevenrohrabdichtung besch\u00e4digt wurde.<\/li>\n<li>11.12.14: Der Schubverband &#8220;Paula&#8221; kollidierte mit der Autobahnbr\u00fccke der S\u00fcderelbe. Der Kapit\u00e4n hatte die Durchfahrtsh\u00f6he falsch eingesch\u00e4tzt.<\/li>\n<li>10.12.14: Auf dem Rhein kam der mit Melasse beladene Binnentanker &#8220;Favoriet&#8221; in der Hafeneinfahrt von Karlsruhe-Maxau fest. Der Hafen war vor\u00fcbergehend gesperrt.<\/li>\n<li>09.12.14: Der Bulkcarrier &#8220;Konstantinos&#8221; erlitt im Nord-Ostsee-Kanal einen Maschinenschaden und musste nach Kiel geschleppt werden. Ursache: eine zweistellige M\u00e4ngelliste &#8211; Details wurden nicht beschrieben.<\/li>\n<li>08.12.14: Auf der M\u00fctzelfeldwerft in Cuxhaven brach auf dem Frachter &#8220;Papenburg&#8221; ein gr\u00f6\u00dferes Feuer aus. Ursache: ?<\/li>\n<li>06.12.14: Der Windparkversorger &#8220;Windea Three&#8221; lief auf einer Steilkante des Scharh\u00f6rnriffs, etwa 16 sm nordwestlich von Cuxhaven auf Grund.<\/li>\n<li>04.12.14: Auf der Unteren Havel-Wasserstra\u00dfe bei der Schleusenbr\u00fccke Brandenburg kollidierten die Binnenschiffe &#8220;Otrate&#8221; und &#8220;Janina&#8221;.<\/li>\n<li>02.12.14: Bei einem Verholman\u00f6ver kollidieren im Waltershofer Hafen in Hamburg das Feederschiff &#8220;Rita&#8221; mit dem gr\u00f6\u00dferen Containerfrachter &#8220;Cap San Augustin&#8221;. Vermutlich wurde die Str\u00f6mung falsch eingesch\u00e4tzt.<\/li>\n<li>01.12.14: Das Containerschiff &#8220;Christopher&#8221; lief aus ungekl\u00e4rter Ursache in die Nordb\u00f6schung des Nord-Ostsee-Kanals.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das ist lediglich der Stand f\u00fcr Deutschland und ber\u00fccksichtigt sind nur die ver\u00f6ffentlichten Berichte bis zum 28.12.14. Sollten Ihnen das NDR-Verkehrsstudio mit Staul\u00e4ngen ab 14 Kilometern zu eint\u00f6nig erscheinen oder wollen Sie mehr \u00fcber die &#8220;100 %-Sicherheit&#8221; auf den deutschen Schifffahrtstra\u00dfen Elbe, Weser, Ems u.s.w. wissen, empfehlen wir <a href=\"http:\/\/www.esys.org\/news\/sos.html\" target=\"_blank\">Ihnen diese Seiten<\/a>. Gruselig&#8230;.!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir informieren uns \u00fcber unterschiedliche Internetseiten zu unseren Themen. Eine davon ist die Seite von Tim Schwabedissen, SOS Seenot: Aktuelle Seenotmeldungen, auf der umfangreich \u00fcber weltweit gr\u00f6\u00dfere und kleinere Havarien in der Berufs- und Sportschifffahrt berichtet wird. Man glaubt es kaum, wie h\u00e4ufig Unf\u00e4lle passieren. 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