{"id":4634,"date":"2015-02-25T00:04:45","date_gmt":"2015-02-24T23:04:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=4634"},"modified":"2016-10-03T12:09:48","modified_gmt":"2016-10-03T10:09:48","slug":"schiffssicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=4634","title":{"rendered":"Schiffssicherheit"},"content":{"rendered":"<p>Nach der schwerwiegenden Havarie des <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SchwarzesSchaf.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-5277 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SchwarzesSchaf-300x225.jpg\" alt=\"SchwarzesSchaf\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SchwarzesSchaf-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/SchwarzesSchaf.jpg 778w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>unter liberianischer Flagge fahrenden Tankers &#8220;Amoco Cadiz&#8221; im M\u00e4rz 1978 vor der K\u00fcste der Bretagne in Frankreich, bei der 220.000 Tonnen Roh\u00f6l in&#8217;s Meer flossen, startete eine europ\u00e4ische Initiative, die Sicherheit auf See zu verbessern. Die europ\u00e4ischen Initiatoren waren der Ansicht, dass es schwarze Schafe gibt, d.h. nicht alle Flaggenstaaten ihren Kontrollpflichten (im Fall der &#8220;Amoco Cadiz&#8221; der Staat Liberia) aus internationalen Abkommen f\u00fcr die in ihrem Land registrierten Schiffe nachkommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p><a title=\"Geschichte Paris MoU\" href=\"https:\/\/www.parismou.org\/about-us\/history\" target=\"_blank\">Im Januar 1982<\/a> unterzeichneten 14 europ\u00e4ische L\u00e4nder in Paris das <a href=\"https:\/\/www.parismou.org\/about-us\/memorandum\" target=\"_blank\">&#8220;Paris Memorandum of Understanding &#8211; Paris MoU&#8221;<\/a>, welches zum 01. 07.1982 in Kraft trat. Neben der bestehenden Schiffskontrolle durch den Flaggenstaat des Schiffes wurde eine weitere Kontrolle f\u00fcr Schiffe, die sogenannte &#8220;Port State Control&#8221; (<a href=\"http:\/\/www.deutsche-flagge.de\/de\/psc\/geschichte\/neues-besichtigungsregime-nir#Geschichte\" target=\"_blank\">Hafenstaatenkontrollen<\/a>) eingef\u00fchrt. Durch diese &#8220;Hafenstaatenkontrolle&#8221; ist es einem Hafen, der nicht dem Flaggenstaat eines Schiffes angeh\u00f6rt, nun trotzdem m\u00f6glich, Kontrollen durchzuf\u00fchren. Am Beispiel der o.a. Amoco Cadiz h\u00e4tte bei einem etwaigen Besuch in Hamburg durch die deutsche <a href=\"http:\/\/www.deutsche-flagge.de\/de\/psc\/geschichte\/neues-besichtigungsregime-nir#Aufgaben\" target=\"_blank\">Hafenstaatenkontrolle<\/a> nun auch au\u00dferhalb Liberias kontrolliert werden k\u00f6nnen, ob die die internationalen Regelwerke zur Schiffssicherheit, zur Verh\u00fctung von Umweltverschmutzung und zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Seeleuten eingehalten werden. Dem Paris MoU haben sich mittlerweile 27 Staaten angeschlossen und sie sollen laufend weiter entwickelt werden. Die Hafenstaatenkontrollen sollen nach einheitlichen Besichtigungsverfahren durchgef\u00fchrt werden. Die Ergebnisse der Besichtigungen\u00a0werden in eine l\u00e4nder\u00fcbergreifende Datenbank eingetragen. Schon bevor ein Schiff in einen Hafen einl\u00e4uft, kennen die jeweiligen Hafenstaatkontrolleure die &#8220;Geschichte&#8221; eines Schiffes. Sind bei den letzten Kontrollen \u00fcberm\u00e4\u00dfig viele M\u00e4ngel\u00a0festgestellt worden? Ist ein Schiff sogar schon einmal festgehalten worden? Diese Informationen sollen den Kontrolleuren helfen, sogenannte &#8220;Substandard-Schiffe&#8221;\u00a0zu identifizieren\u00a0und gezielte Kontrollen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Dazu werden verschiedene Papiere und Zertifikate durchgesehen, Begehungen gemacht, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Seeleute sowie z.B. Elektrik, Maschinenraum und insgesamt den Zustand des Schiffen zu pr\u00fcfen. Je nach Intensit\u00e4t der Pr\u00fcfung wird auch darauf geguckt, ob sich die Seeleute vor allem an den relevanten Schnittstellen miteinander verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen und ob diese ihre Sicherheitsrolle im Havariefall kennen. Bei Nichteinhaltung von Vorschriften k\u00f6nnen die Schiffsf\u00fchrer zu sofortigen Reparaturen oder zu einem Werftaufenthalt gezwungen werden. Es ist auch m\u00f6glich die Schiffe festzuhalten bzw. ihnen einen Zugang zu einem Hafen der Mitglieder des Paris MoU zu verweigern. Einen formellen (juristischen) <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:02009L0016-20090617&amp;from=DE\" target=\"_blank\">Einblick in die Regelungen<\/a> gibt die <a title=\"EU-Richtlinie 2009\/16\" href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/?qid=1406120238325&amp;uri=CELEX:02009L0016-20090617\" target=\"_blank\">EU-Richtlinie 2009\/16<\/a>.<\/p>\n<p>Das Paris MoU hat sich eine Struktur geschaffen, nach der Flaggenstaaten und Klassifizierungsgesellschaften in Risikoklassen eingeteilt werden. \u00dcber die o.a. gemeinsame Datenbank werden Ergebnisse von Schiffskontrollen festgehalten und ausgewertet. Abh\u00e4ngig von der Anzahl festgestellter M\u00e4ngel an Schiffen aus Flaggenstaaten bzw. mit Zertifitaten von Klassifizierungsgesellschaften, wird eine <a href=\"http:\/\/www.deutsche-flagge.de\/de\/psc\/ranking\" target=\"_blank\">Zuordnung<\/a> zu einer wei\u00dfen (low risk), grauen (standard risk) oder schwarzen (high risk) Liste vorgenommen. Davon h\u00e4ngt wiederum ab, <a href=\"http:\/\/www.deutsche-flagge.de\/de\/psc\/besichtigungsregime\" target=\"_blank\">wie h\u00e4ufig Schiffe gepr\u00fcft werden<\/a>, n\u00e4mlich zwischen halbj\u00e4hrlich und alle zwei Jahre. In Deutschland wird die Hafenstaatenkontrolle von der <a href=\"http:\/\/www.bg-verkehr.de\/arbeitssicherheit-gesundheit\/branchen\/seeschifffahrt\/seeschifffahrt\" target=\"_blank\">ehemaligen See-Berufsgenossenschaft (See-BG)<\/a> wahrgenommen, die nunmehr in der Berufsgenossenschaft f\u00fcr Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) aufgegangen ist. Die Mitarbeiter <span class=\"highlightedSearchTerm\">d<\/span>er dort angesiedelten &#8220;<span class=\"highlightedSearchTerm\">D<\/span>ienststelle Schiffssicherheit&#8221; f\u00fchren die Hafenstaatenkontrollen in den deutschen H\u00e4fen durch.<\/p>\n<p>Das h\u00f6rt sich doch alles richtig gut an &#8211; oder? Nur, wie kann es dann sein, dass alle naselang doch eine Havarie vor unserer Haust\u00fcr, geschweige in der Welt, passiert?<\/p>\n<p>Ohne reine F\u00e4hr- und Kreuzfahrtschiffe, die ebenfalls gepr\u00fcft werden, umfasst die <a href=\"http:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/uba-fragen\/wie-viele-schiffe-sind-weltweit-auf-den-meeren\" target=\"_blank\">weltweite Handelsflotte rund\u00a040.000 Schiffe<\/a>. Die Anzahl der \u00fcberpr\u00fcften Schiffe wird im <a href=\"https:\/\/www.parismou.org\/sites\/default\/files\/Paris%20MoU%20Annual%20Report%202013%20revised_1.pdf\" target=\"_blank\">Jahresbericht 2013 des Paris MoU<\/a> auf Seite 18 ff. aufgef\u00fchrt: ca. 14.100 Schiffe wurden gepr\u00fcft, davon einige offenbar mehrfach, denn insgesamt gab es ca. <strong>17.700<\/strong> Pr\u00fcfungen. Dabei wurden mehr als 49.000 M\u00e4ngel bei 58 % der Kontrollen entdeckt, von denen wiederum 3,8 % der Schiffe bis zur Abstellung der M\u00e4ngel festgehalten wurden, 28 Schiffen wurde der Zugang zu den Mitgliedsh\u00e4fen verweigert. W\u00e4hrend die Gesamtzahl der M\u00e4ngel leicht abgenommen hat, hat die Anzahl Schiffe mit M\u00e4ngeln sowie die Anzahl Schiffe, die vorl\u00e4ufig den Hafen nicht verlassen durften, seit 2011 zugenommen. <a href=\"http:\/\/www.deutsche-flagge.de\/de\/psc\/statistik\" target=\"_blank\">In Deutschland wurden in 2013 insgesamt 1.300 Schiffe kontrolliert<\/a>, auch hier mit dem Ergebnis von \u00fcber 50% mit M\u00e4ngeln, von denen wiederum 33 ein Auslaufverbot erhielten (Seiten 26 und 28 des Jahresberichtes).<\/p>\n<p>Wir errechnen aus den offiziellen Hafenportalen, dass allein <a href=\"http:\/\/www.statistik-nord.de\/fileadmin\/Dokumente\/Presseinformationen\/SI15_068.pdf\" target=\"_blank\">Hamburg<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.bremenports.de\/misc\/filePush.php?id=2280&amp;name=Hafenspiegel_2013.pdf\" target=\"_blank\">Bremerhaven und Bremen<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.rostock-port.de\/hafen-rostock\/daten-fakten\/statistiken.html\" target=\"_blank\">Rostock<\/a> in den letztem Jahr zusammen \u00fcber 24.000 Schiffsanl\u00e4ufe hatten. Mit diesen Anlaufzahlen erscheint die Zahl der deutschen Pr\u00fcfungen an den Gesamtanl\u00e4ufen sehr klein, zumal die Anzahl der ermittelten mangelhaften Schiffe doch recht hoch ist.<\/p>\n<p>Wir erinnern uns an den <a href=\"http:\/\/www.reederverband.de\/daten-und-fakten\/ueber-grosse-schiffe.html\" target=\"_blank\">Verband Deutscher Reeder (VDR)<\/a> &#8211; das waren die, die es wirklich <strong>wagen,<\/strong> mit 3.300 &#8220;deutschen gro\u00dfen Schiffen&#8221; dick zu prahlen, die mit der angeblich viertgr\u00f6\u00dften Handelsflotte weitere Steuersubventionen und Bundeswehrunterst\u00fctzung gegen Piraten einfordern. Die, bis auf wenige sehr l\u00f6bliche Ausnahmen, die maritime Ausbildung und Besch\u00e4ftigung in Deutschland&#8230;. irgendwie vergessen haben. Wir erinnern uns auch, dass der maritime Koordinator der Bundesregierung und parlamentarischen Staatssekret\u00e4r, Herrn Uwe Beckmeyer, erneut best\u00e4tigte, dass nicht einmal mehr 200 Schiffe unter deutscher Flagge fahren.<\/p>\n<p>Halten wir fest: von den angeblich 3.300 Schiffen k\u00f6nnen durch die Flaggenstaatkontrolle (also Deutschland) nicht einmal mehr 200 Schiffe kontrolliert werden. Wie gut, dass es f\u00fcr die die anderen \u00fcber <em>3.100 &#8220;deutschen&#8221; Schiffe<\/em>, die teilweise Deutschland nie sehen werden, wenigstens noch die Hafenstaatenkontrollen gibt. Aber auch die scheinen nicht wirklich zu helfen, wie das <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCMQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fwirtschaft%2Fhafen-und-schifffahrt%2Farticle136022151%2FRaetsel-um-Untergang-der-Hamburger-Cemfjord.html&amp;ei=ciDqVJnZJaf8ygPzy4LIDw&amp;usg=AFQjCNEXpilCbL1vqUGA-Ap8ixCA9Mlb7A&amp;bvm=bv.86475890,d.bGQ\" target=\"_blank\">unr\u00fchmliche Beispiel der im Januar 2015 untergegangenen &#8220;Cemfjord&#8221;<\/a> darlegt.<\/p>\n<p>Die &#8220;Cemfjord&#8221; war eines von den <em>3.100 &#8220;deutschen&#8221; Schiffen<\/em>, namentlich der Hamburger Reederei &#8220;Brise&#8221;. Die Cemfjord trug die IMO-Nummer 8403569. Mit dieser Nummer k\u00f6nnen Sie jetzt in der <a href=\"https:\/\/www.parismou.org\/inspection-search\" target=\"_blank\">o.a. Paris-MoU-Datenbank nach den Hafenstaatenkontrollen<\/a> vor deren Untergang suchen. Beruhigt Sie das Ergebnis der Recherche, insbesondere bei der Anzahl der &#8220;Deficiencies&#8221; (M\u00e4ngel)?<\/p>\n<p>Die &#8220;Amoco Cadiz&#8221; war der Eingang dieses Beitrages &#8211; ein Vergleich mit dem von Ihnen zu leistenden Auto-T\u00dcV, den Rauchmeldern in Wohnungen oder dem Pflege-T\u00dcV lohnt sich. Die Schifffahrt scheint im Gegensatz zu unseren gesetzlichen Kontrollen im Privatleben einen Freifahrtschein zu haben.<\/p>\n<p>Vertraut die Politik erneut auf die Selbstkontrolle oder Eigenregulierung einer Branche? \u00dcber die Bek\u00e4mpfung von schwarzen Schafen innerhalb des VDR haben wir noch nicht ein Wort wahrnehmen k\u00f6nnen. Dort scheinen Schiffsicherheit, Arbeitsschutz f\u00fcr Seeleute und Umweltschutz f\u00fcr Menschen und Meere weiterhin nur Ehrensache unter &#8220;deutschen Reedern&#8221; zu sein! Mit derartiger Ehre scheint man sich auf &#8220;hoher See&#8221; nur noch in rechtsfreien R\u00e4umen bewegen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der schwerwiegenden Havarie des unter liberianischer Flagge fahrenden Tankers &#8220;Amoco Cadiz&#8221; im M\u00e4rz 1978 vor der K\u00fcste der Bretagne in Frankreich, bei der 220.000 Tonnen Roh\u00f6l in&#8217;s Meer flossen, startete eine europ\u00e4ische Initiative, die Sicherheit auf See zu verbessern. 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