{"id":5135,"date":"2015-02-14T00:11:09","date_gmt":"2015-02-13T23:11:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=5135"},"modified":"2015-06-08T08:42:41","modified_gmt":"2015-06-08T07:42:41","slug":"atomtransporte-die-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=5135","title":{"rendered":"Atomtransporte, die 18."},"content":{"rendered":"<p>Heute Vormittag hat der <a href=\"http:\/\/umweltfairaendern.de\/2015\/02\/atomtransport-im-nord-ostsee-kanal-maschinenschaden-mit-radioaktiver-fracht\/\" target=\"_blank\">Atomfrachter &#8220;Mikhail Dudin&#8221; im Hamburger Hafen fest gemacht<\/a> und zun\u00e4chst am CTB und dann am M\u00f6nckebergkai be- und entladen. Der Frachter war an diesem Tag auch Thema in den Kieler Nachrichten (leider nicht online). Die KN berichten\u00a0 unter dem Titel &#8220;Frachter mit radioaktiver Ladung havariert vor Schleuse&#8221;, dass der Frachter\u00a0 am 11.02. bei der Einfahrt in die Kieler Holtenau-Schleuse mit Maschinenschaden liegen geblieben sei. Er musste auf Reede geschleppt werden und zun\u00e4chst die Maschinen reparieren. Anschlie\u00dfend durfte er den Nord-Ostsee-Kanal passieren, um nach Hamburg weiter zu fahren. Laut Kieler Nachrichten soll er 54 Tonnen schwach radioaktiven M\u00fcll aus Sankt Petersburg an Bord gehabt haben. Wir k\u00f6nnen uns freuen keinen Unfall eines Atomfrachters erlebt zu haben. Aber wann kommt der n\u00e4chste Zwischenfall a la &#8220;<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=1819\" target=\"_blank\">Atlantic Cartier<\/a>&#8220;, der, zumindest \u00f6ffentlich, gerade noch so in den Griff bekommen werden konnte?<\/p>\n<p>Und so kommen wir zu Hamburg: \u00d6ffentlichkeit ,oder neudeutsch &#8220;Transparenz&#8221;, in Bezug auf Hamburgs vermeintlich \u201eliebstes St\u00fcck\u201c, den Hamburger Hafen, zu bringen, ist immer z\u00e4h und nur mit enormer Ausdauer zu bew\u00e4ltigen. Die \u00d6ffentlichkeitsarbeit unseres Senates und der Hafenwirtschaft ist alles Andere als vertrauenserweckend. Typische Beispiele hierf\u00fcr sind die Baggerei und deren Kosten, die Steuereinnahmen aus dem Hafen versus dessen Unterhaltungskosten samt deren erforderlichen Infrastrukturinvestitionen in Milliardenh\u00f6he, unsere Umwelt \u00fcber die Elbvertiefung oder die Olympia-Bewerbung. K\u00f6nnen das denn wirklich alles nur Staatsgeheimnisse sein, f\u00fcr die sich die Hamburger nicht zu interessieren haben? Wohl kaum \u2013 es sind immer noch unsere Milliarden, die von allen in Hamburg lebenden Menschen aufgebracht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Richtig verr\u00fcckt wird es mit dieser \u201eHamburger Hafen-Transparenz\u201c, wenn es um den Atom- und Waffenumschlag im Hamburger Hafen geht. W\u00e4hrend der \u201enormale Umschlag\u201c in ziviler Technik, Lebensmitteln, Sch\u00fcttg\u00fctern etc. lautstark heraus posaunt wird, herrscht beim Atom- und Waffenumschlag Grabesstille.<\/p>\n<p>Warum \u2013 es geht doch um unsere Gesundheit? Unser Land hat im Angesicht von Fukushima durch unsere Bundeskanzlerin, Frau Angela Merkel, den Atomausstieg beschlossen. Unser Vizekanzler, Herr Siegmar Gabriel, tritt f\u00fcr die drastische Verminderung von Waffenexporten ein. Alle Ampeln in unserer Republik, in unserer Stadt, scheinen f\u00fcr einen kritischen \u00f6ffentlichen Umgang mit den beiden Themen auf \u201egr\u00fcn\u201c zu stehen.<\/p>\n<p>In Hamburg und seiner Regierung stehen diese\u00a0 Ampeln tats\u00e4chlich aber auf &#8220;rot&#8221;. Es wird geblockt und gemauert. Keine freiwilligen Informationen. Wie \u201ePopel\u201c m\u00fcssen Informationen aus den Nasen des Senates fein und langsam heraus gezogen werden. Es ist so, als ob f\u00fcr den Hamburger Senat dieser breite gesellschaftliche Konsens gegen Atomkraft und R\u00fcstungsexporte nicht bestehen w\u00fcrde. Warum macht dieser Senat so etwas? Wen will die Regierung um B\u00fcrgermeister Herrn Olaf Scholz denn sch\u00fctzen?<\/p>\n<p>Die Hamburger Menschen will der Senat um Herrn Olaf Scholz anscheinend nicht sch\u00fctzen. Es m\u00fcssen andere Interessen sein! Das sind in keinem Falle demokratische Interessen, das sind keine Transparenzinteressen mit gesellschaftlicher Diskussion und erst recht keine Interessen an der Gesundheit der Bev\u00f6lkerung. Was ist denn aber sch\u00fctzenswert f\u00fcr den Senat um Herrn Olaf Scholz?<\/p>\n<p>Es bleiben anscheinend nur noch schmuddeligste Interessen \u00fcbrig. Vermutlich sind die\u00a0 gesellschaftlich ge\u00e4chteten Interessen zur Unterst\u00fctzung der Atom- und Waffenlobby an vorderster Stelle &#8230; Wenn Ihnen andere, nicht schmuddelige, Gr\u00fcnde f\u00fcr das Senatsverhalten einfallen, w\u00e4ren wir Ihnen f\u00fcr eine Inspiration sehr verbunden.<\/p>\n<p>In der Hamburgischen B\u00fcrgerschaft wurde nun von engagierten Abgeordneten die <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/48068\/atomtransporte-durch-hamburg-xviii-.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">18. Schriftliche Kleine Anfrage (in Worten achtzehn!) zu den Atomtransporten<\/a> \u00fcber den Hamburger Hafen gestellt. <a title=\"Atomtransporte\" href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=3813\" target=\"_blank\">18 St\u00fcck <\/a>&#8211; die w\u00e4ren nicht n\u00f6tig gewesen, wenn der Senat sich an dem bestehenden breiten gesellschaftlichen Konsens orientiert h\u00e4tte. Ein bedeutender Sozialdemokrat behauptete &#8220;Opposition ist Mist&#8221;. Bei den seit vier Jahren praktizierten Interessen und All\u00fcren der Hamburger Regierung m\u00fcsste es hei\u00dfen: &#8220;Regierung ist Mist&#8221;.<\/p>\n<p>PS: Am Sonntag, den 15.02.2015 k\u00f6nnten Sie dieses \u00e4ndern!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute Vormittag hat der Atomfrachter &#8220;Mikhail Dudin&#8221; im Hamburger Hafen fest gemacht und zun\u00e4chst am CTB und dann am M\u00f6nckebergkai be- und entladen. 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