{"id":5637,"date":"2015-03-30T00:01:06","date_gmt":"2015-03-29T23:01:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=5637"},"modified":"2015-03-29T21:51:49","modified_gmt":"2015-03-29T20:51:49","slug":"hamburgs-grosse-luege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=5637","title":{"rendered":"Hamburgs gro\u00dfe L\u00fcge"},"content":{"rendered":"<p>Die Welt betitelte in der Wochenend-Ausgabe einen Artikel mit &#8220;<a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCIQqQIwAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fprint%2Fdie_welt%2Fwirtschaft%2Farticle138869145%2FHamburgs-grosse-Luege.html&amp;ei=w-wWVYiWFompOsn2gKgJ&amp;usg=AFQjCNG7r9eyE_Y5x0xCs7Ajpjak-e8CMQ&amp;bvm=bv.89381419,d.ZWU&amp;cad=rja\" target=\"_blank\">Hamburgs gro\u00dfe L\u00fcge<\/a>&#8221; <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/WeihnachtenCTB.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4536 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/WeihnachtenCTB.jpg\" alt=\"Br\u00fccken hoch am CTB\" width=\"300\" height=\"400\" \/><\/a>und beschreibt die Entwicklung der Containerschifffahrt mit besonderen Blick auf Hamburg, deren eingeschr\u00e4nkten Befahrensm\u00f6glichkeiten auf der Elbe sowie den Grenzen des Hamburger Hafens.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich geht es um die ganz besonders gro\u00dfen Containerschiffe, wie z.B. die CSCL Globe. Der Autor stellt dar, vor welchen Schwierigkeiten diese Riesenschiffe stehen, wenn sie die Elbe befahren wollen. Nicht der Tiefgang sei das Problem, sondern die Breite der Schiffe. Mit Statements von Reedereien wird plausibel abgeleitet, dass die vom Senat geplante 9. Elbvertiefung keine Linderung bringen wird: &#8220;D<em>ie Elbvertiefung ist keine Antwort auf die Herausforderungen f\u00fcr den Hamburger Hafen&#8221;, sagt China-Shipping-Chef Harnack. Sie k\u00f6nne nur einen geringen Beitrag leisten. &#8220;Die Begegnungsproblematik auf einem Gro\u00dfteil der Flussstrecke, andere nautische Einschr\u00e4nkungen und die infrastrukturellen Schwachstellen bleiben.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Infrastrukturelle Schwachstellen soll es im Prachthafen Hamburg geben, fragen wir uns? Na ja, schon, da w\u00e4ren die immensen Verkehrsprobleme, die zu engen Drehkreise am Parkhafen sowie Inneren Hafen und die fehlenden Begegnungstellen auf der Elbe. Nein, das ist nicht alles. Wir lernen hinzu: &#8220;<em>Andere Schiffe, die gerade im Hafen entladen werden, leiden unter den Besuchern: Wenn eines der Riesenschiffe vorbeikommt, m\u00fcssen die Containerbr\u00fccken hochgeklappt werden. Denn deren Ausleger ragen etwa im Waltershofer Hafen zu weit in das Hafenbecken hinein, die 19.000-TEU-Schiffe passen nicht zwischen ihnen hindurch. F\u00fcr Reedereien, deren Schiffe in der Zeit schon an den Kaimauern liegen, hei\u00dft das: Zwei Stunden Arbeitszeit an ihrem Frachter gehen verloren. Wer das bezahlt, dar\u00fcber diskutieren die Beteiligten gerade.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Dazu kommt, dass nur zwei Terminals \u00fcberhaupt diese Schiffsgr\u00f6\u00dfen aufnehmen k\u00f6nnen, der Containerterminal Burchardkai (CTB) der HHLA und der Containerterminal Hamburg (CTH) der Eurogate. An das modernste Terminal Altenwerder (CTA) kommen die Riesen nicht, weil die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=3124\" target=\"_blank\">K\u00f6hlbrandbr\u00fccke mangels H\u00f6he die Durchfahrt<\/a> versperrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/CSCLGlobe2.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4796 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/CSCLGlobe2-300x185.jpg\" alt=\"CSCLGlobe2\" width=\"300\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/CSCLGlobe2-300x185.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/CSCLGlobe2-1024x630.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/CSCLGlobe2-900x554.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/CSCLGlobe2.jpg 1430w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Weiterhin erfahren wir in dem Artikel: &#8220;<em>Schlepper mussten die &#8220;CSCL Globe&#8221; an die Kaimauer dr\u00fccken, so heftig blies der Wind auf die Container an Bord: Die Schiffswand eines solchen Riesen wirkt dann wie ein gro\u00dfes Segel. Der Kapit\u00e4n bestand auf Hilfeleistung. Ab Windst\u00e4rke sechs aufw\u00e4rts darf die Elbe mit Gro\u00dfschiffen ohnehin nur eingeschr\u00e4nkt befahren werden. Bei Sturm, Eis oder Nebel ist die Gefahr zu gro\u00df, dass die Stahlriesen aus der Fahrrinne herausgedr\u00fcckt werden. Diese Einschr\u00e4nkungen gelten f\u00fcr Schiffe ab 330 Meter L\u00e4nge \u2013 die neuen Riesen sind aber 400 Meter lang.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>In einem Beitrag auf Deutschlandradio Kultur am 13.01.2015 befasst sich die Autorin Astrid Handwerk unter dem Titel <a title=\"DR Kultur\" href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/frachtschiffe-alles-im-lot-auf-m-boot.976.de.html?dram:article_id=308222\" target=\"_blank\">&#8220;Alles im Lot auf&#8217;m Boot?&#8221;<\/a> umfassend mit dem Thema Gro\u00dfcontainerschifffahrt. Ausgehend vom Anlauf der &#8220;CSCL Globe&#8221; beleuchtet sie unterschiedliche Aspekte: Entwicklung der Frachtraten, Entwicklung der Containerschiffsgr\u00f6\u00dfen, Auswirkungen auf die Hafeninfrastruktur bzw. den Abtransport der Container aus den H\u00e4fen, Arbeit auf einem Containerterminal, Arbeitsbedingungen der Seeleute, Konzetrationsprozesse durch Allianzen und deren Auswirkungen&#8230; Schon in diesem Beitrag wird in Zusammenhang mit dem gro\u00dfen Aufkommen an Containerbewegungen bei nur einem Schiffsanlauf eingegangen. \u00dcber die &#8220;Alexander von Humboldt&#8221; sagt sie, dass innerhalb von 36 Stunden 6.500 Container ent- und beladen werden m\u00fcssen. Das f\u00fchrt zu einer extremen Belastung im Stra\u00dfenverkehr, die LKW kommen kaum von den Terminals weg.<\/p>\n<p>Viele Mitstreiter und wir <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?page_id=476\" target=\"_blank\">reden und schreiben ebenfalls dar\u00fcber<\/a>, dass Hamburg diese Mega-Containerriesen nicht vertr\u00e4gt: Hamburg braucht ein alternatives Konzept f\u00fcr seinen Hafen. Die Elbe kann nicht unendlich verbreitert werden, Ebbe und Flut w\u00fcrden sich nur \u00fcber ein Sperrwerk ausschalten lassen, der Wind wird sich nicht auf einen Zeitplan f\u00fcr Mega-Containerschiffe einstellen lassen, die Hafenbecken samt Suprastruktur k\u00f6nnen nicht unendlich vergr\u00f6\u00dfert werden. Die Grenzen f\u00fcr Hamburg sind auch ohne die geplante 9. Elbvertiefung bereits jetzt erreicht. In der Unterschlagung dieser Grenzen durch die Akteure in Politik und Hafenwirtschaft liegt die gro\u00dfe L\u00fcge, die in Hamburg \u00fcber die M\u00f6glichkeiten des Stadthafens verbreitet wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt betitelte in der Wochenend-Ausgabe einen Artikel mit &#8220;Hamburgs gro\u00dfe L\u00fcge&#8221; und beschreibt die Entwicklung der Containerschifffahrt mit besonderen Blick auf Hamburg, deren eingeschr\u00e4nkten Befahrensm\u00f6glichkeiten auf der Elbe sowie den Grenzen des Hamburger Hafens. Nat\u00fcrlich geht es um die ganz besonders gro\u00dfen Containerschiffe, wie z.B. die CSCL Globe. 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