{"id":6111,"date":"2015-04-12T00:30:58","date_gmt":"2015-04-11T23:30:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6111"},"modified":"2016-03-26T07:59:51","modified_gmt":"2016-03-26T06:59:51","slug":"friedrichskoog-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6111","title":{"rendered":"Friedrichskoog 3"},"content":{"rendered":"<p>In der Marner Zeitung ist zu lesen, dass das Land <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/190520122383.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-330\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/190520122383-300x168.jpg\" alt=\"Fischkutter\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/190520122383-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/190520122383-1024x575.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Schleswig-Holstein die Schlie\u00dfung des Hafens Friedrichskoog voran treibt. Hatten wir noch am Heiligabend 2014 berichten k\u00f6nnen, dass sich die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=4386\">Kieler Landtagsparlamentarier beeindruckt von dem Protest der Dithmarscher<\/a> gezeigt hatten, scheint von diesem Eindruck nicht mehr viel \u00fcbrig geblieben zu sein.<\/p>\n<p>Im Gegenteil: die Landesregierung Schleswig-Holsteins hat der gegen die Hafenschlie\u00dfung klagenden Gemeinde und weiteren zehn Kl\u00e4gern eine schriftliche Verf\u00fcgung zum sofortigen Vollzug der Hafenschlie\u00dfung zu kommen lassen.<br \/>\nDie Regierung gibt somit Gas: am 19.05.2015 wird das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichtes in Schleswig erwartet. Und sollte das Urteil die Hafenschlie\u00dfung zulassen, will man seitens der Landesregierung mit dem Umbau des jetzigen Sperrwerkes zu einem Sch\u00f6pfwerk schnellstm\u00f6glich beginnen k\u00f6nnen. Das Planfeststellungsverfahren f\u00fcr den Umbau zum Sch\u00f6pfwerk soll vor Verk\u00fcndung des Gerichtsurteils bereits am 19.04.2015 mit einer vierw\u00f6chigen Planauslegung beginnen. Das erinnert an die Hamburger Verh\u00e4ltnisse beim <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=4827\" target=\"_blank\">\u00fcberraschenden neuen Planfeststellungsverfahren zur Westerweiterung<\/a>. Schnell, schnell &#8211; Fakten schaffen. Warum sollten sich die Politiker auch um die Interessen und Sorgen der betroffenen B\u00fcrger k\u00fcmmern?<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass Hamburg mit seinen zahlreichen Elbvertiefungen\u00a0einen ma\u00dfgeblichen Anteil an der Friedrichskooger Hafenschlie\u00dfung hat. In Hamburg wird \u00fcber die Hafenschlie\u00dfung aber noch nicht einmal in den hiesigen Medien berichtet, obwohl Friedrichskoog auch zur <strong>Metropolregion Hamburg<\/strong> geh\u00f6rt. <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/koalitionsvertrag-2014.pdf\">Im Koalitionsvertrag<\/a> k\u00f6nnen wir dazu auf Seite 110 nachlesen, dass diese Metropolregion vom Senat auf vielen Themenfeldern vorangebracht werden soll. So setzt sich der neue Senat f\u00fcr &#8220;<em>nachhaltige Siedlungsentwicklung &#8211; Wohnungsbau und Gewerbeentwicklung, Qualit\u00e4t von Natur und Landschaft st\u00e4rken<\/em>&#8221; ein. &#8220;<em>Der Senat will die Zusammenarbeit im Norden, in der Metropolregion und insbesondere mit unserem Nachbarn Schleswig-Holstein weiter zum beidseitigen Nutzen intensivieren<\/em>&#8220;, was laut Koalitionsvertrag auch ein Anliegen der Volksvertretungen sein m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Es scheinen wieder die Nachtigallen zu singen:<br \/>\nDie Hafenschlie\u00dfung von Friedrichskoog ist aus Hamburger Sicht f\u00fcr die Metropolregion nur ein sogenannter Kolateralschaden der Elbvertiefung. Den kann man gepflegt in Hamburg ignorieren. Wichtig ist nur die Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein f\u00fcr die Baggergutunterbringung. Der giftige Hafenschlick soll ja trotz des Ende 2014 ausgelaufenen Einvernehmens weiterhin vor Helgoland bei Tonne E3 verklappt werden. An einer Verl\u00e4ngerung des Einvernehmens scheint man laut Koalitionsvertrag, Seite 25, intensiv zu arbeiten: <em>&#8220;Sedimente sollen nachhaltig aus der Elbe ausgetragen werden. Es wird dazu ein Einvernehmen mit den zust\u00e4ndigen Landesregierungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen in 2015 angestrebt. Dabei werden die Empfehlungen des &#8220;Forums Strombau- und Sedimentmanagement Tideelbe&#8221; einbezogen, dass seinen Ergebnisbericht Mitte 2015 vorlegen wird.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Vor wenigen Tagen konnten wir in einer <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=5219\" target=\"_blank\">Senatsantwort zur E3-Verklappung<\/a> noch lesen: &#8220;<em>Es ist im \u00dcbrigen nicht Ziel des Forums, sich auf ein Gesamtkonzept zum Sedimentmanagement zu einigen.<\/em>&#8221; Man muss sich nicht einigen &#8211; man nutzt einfach die Meinung der mehrheitlich im Forum vertretenen Bef\u00fcrworter der Elbvertiefung.<\/p>\n<p>Die Nachtigallen singen nicht mehr, sie trapsen.<br \/>\nSowohl in Friedrichskoog als auch in Hamburg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Marner Zeitung ist zu lesen, dass das Land Schleswig-Holstein die Schlie\u00dfung des Hafens Friedrichskoog voran treibt. 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