{"id":6140,"date":"2015-04-15T00:03:17","date_gmt":"2015-04-14T23:03:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6140"},"modified":"2016-09-15T15:35:43","modified_gmt":"2016-09-15T14:35:43","slug":"eurogate-elbe-westerweiterung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6140","title":{"rendered":"Eurogate, Elbe, Westerweiterung"},"content":{"rendered":"<p>Eurogate hat am 14.04.2015 seine <a href=\"http:\/\/www1.eurogate.de\/content\/download\/4532\/56235\/version\/5\/file\/PM+JPK+2015_14042015.pdf\" target=\"_blank\">Gesch\u00e4ftszahlen f\u00fcr das Berichtsjahr 2014<\/a> <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/JWP21.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3910\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/JWP21-300x199.jpg\" alt=\"JWP2\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/JWP21-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/JWP21-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/JWP21-900x599.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/JWP21.jpg 1397w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>ver\u00f6ffentlicht. Mit 8,1 Mio. umgeschlagene TEU an den deutschen Terminals ist Eurogate weiterhin die Nummer 1 im deutschen Containerumschlag. Rund 7 Mio. TEU schl\u00e4gt Eurogate au\u00dferhalb Deutschland in seinen Terminals in Italien, Marokko, Portugal und Russland um. Warum Eurogate \u00fcber 11% seines Eigenkapitals in 2014 verloren hat, wollen wir an dieser Stellen nicht hinterfragen. Hier warten wir auf die Ergebnispr\u00e4sentation der konsolidierenden Muttergesellschaft Eurokai.<\/p>\n<p>Viel interessanter waren die Ausf\u00fchrung des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers der Eurogate Gruppe, Herrn Emanuel Schiffer. Herr Schiffer, der dieses Amt als Vorsitzender seit 1999 aus\u00fcbt, ist somit im Containerumschlagsgesch\u00e4ft ein erfahrener Manager. Im <a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Jade-Weser-Port-auf-Kurs-zur-Gewinnschwelle-_arid,1100989.html\" target=\"_blank\">Weser-Kurier d\u00fcrfen wir an diesen Erfahrungen<\/a> teilhaben. Positiv \u00e4u\u00dfert er sich zu den Umschlagsentwicklungen am Jade-Weser-Port: Bis zu 500.000 TEU Umschlag werden f\u00fcr 2015 erwartet. Trotz des nunmehr zunehmenden Anlaufens des Wilhelmhavener Tiefseehafens erwartet er, dass auch Hamburg und Bremerhaven die n\u00e4chsten Jahre von den gr\u00f6\u00dften Containerschiffen angelaufen werden. &#8220;<em>Allerdings unter erschwerten Bedingungen.\u00a0Und daran werde auch nicht die m\u00f6gliche Vertiefung von Weser und Elbe etwas \u00e4ndern.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/CSCL-Pacific-Ocean3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-5088 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/CSCL-Pacific-Ocean3.jpg\" alt=\"CSCL Pacific Ocean3\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Der Weser-Kurier berichtet weiter: &#8220;<em>Auf der Elbe gibt es nach Angaben Schiffers schon heute zwischen der Insel Neuwerk und dem Hamburger Hafen ein Begegnungsverbot f\u00fcr die Riesen. Wartezeiten seien so unvermeidbar. Jedes Gro\u00dfcontainerschiff brauche zudem jedes Mal eine Ausnahmegenehmigung. Im Hafen m\u00fcssten beim Ein- und Auslaufen s\u00e4mtliche Ausleger der Containerbr\u00fccken hochgefahren werden. \u201eJedes Mal gehen drei Stunden Produktionszeit verloren.\u201c <strong>Die geplante Elbvertiefung um einen Meter reiche f\u00fcr die Mega-Schiffe nicht aus, um mit mehr Ladung die Elbe befahren zu k\u00f6nnen.<\/strong> Dass dennoch Hamburg und Bremerhaven die n\u00e4chsten Jahre angelaufen werden, liege daran, &#8220;<strong>weil die Reeder mehr Angst davor haben, Ladung zu verlieren, als etwa einen Tag in Hamburg zu warten.<\/strong><\/em>&#8221;<\/p>\n<p>In einem <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCMQqQIwAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fregion%2Fniedersachsen%2Farticle205254781%2FTerminal-Betreiber-Eurogate-waechst-weiter.html&amp;ei=pkstVeWsG4LiOKKLgaAC&amp;usg=AFQjCNHm22cCWDSdb2yFxwz_ZA6CO75HBw&amp;bvm=bv.90790515,d.ZWU\" target=\"_blank\">Abendblatt-Artikel<\/a> wird uns der letzte Satz von Herrn Schiffer unterschlagen. Mit &#8220;Bild-Zeitungsniveau&#8221; k\u00f6nnte man derartige Verk\u00fcrzungen umschreiben.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article139552095\/Koennen-die-Riesenschiffe-den-Geister-Hafen-retten.html\" target=\"_blank\">In der Welt wird das jedoch mehr als kompensiert.<\/a> Das von Herrn Schiffer angef\u00fchrte Begegnungsverbot f\u00fcr die Mega-Schiffe zwischen Neuwerk und Hamburg wird erl\u00e4utert. Im Fahrwasserabschnitt zwischen Neuwerk und der St\u00f6rkurve d\u00fcrfen sich nur Schiffe mit einer addierten Breite von 111 Metern begegnen, auf der Folgestrecke von der St\u00f6rkurve bis nach Hamburg sind es aktuell nur noch 90 Meter und 92 m bei der vertieften Elbe. Bei 60 Meter breiten Mega-Schiffen hilft in der Tat die Elbvertiefung nicht, zumal eine Verbreiterung zwischen Neuwerk und der St\u00f6rkurve nicht geplant ist.<\/p>\n<p>Die Welt macht das Fazit von Herrn Schiffer plausibel:<\/p>\n<ul>\n<li>Die von den Reedern heftig geforderte Vertiefung der Elbe wird nach dieser Meinung wenig an den Problemen \u00e4ndern.<em> &#8220;Die Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr diese Gro\u00dfschiffe werden bleiben, sowohl was die Breite als auch was die Tiefe betrifft.<\/em>&#8220;<\/li>\n<li>&#8220;Diese Schiffe werden den Fluss auch nach einer Ausbaggerung h\u00f6chstens mit einem Tiefgang von knapp 13 Metern befahren d\u00fcrfen. Gebaut sind sie aber f\u00fcr 16 Meter Wassertiefe, wenn sie voll beladen unterwegs sind. &#8220;<em>Wenn gesagt wird, dass mit der Elbvertiefung alles erledigt ist, dann ist das falsch<\/em>&#8220;, sagte der Eurogate-Chef.&#8221;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Schlussfolgerungen zum Hafenausbau von Herrn Schiffer schlie\u00dfen wir uns an. Neue Kapazit\u00e4ten sind bei den derzeitigen Reserven von 10 Mio. TEU in der Tat nicht angebracht. Vor allen Dingen brauchen wir mit den von Herrn Schiffer angef\u00fchrten Restriktion des Befahrens der Elbe keine neuen Kapazit\u00e4ten am Eurogate-Terminal CTH in Hamburg. Die sogenannte <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?page_id=246\" target=\"_blank\">Westerweiterung<\/a> ist bei der derzeitigen Auslastung des CTH von knapp 50% mehr als \u00fcberfl\u00fcssig. Zumal, wenn der Hamburger Steuerzahler in diese &#8220;angehende Elbphilarmonie&#8221; \u00fcber eine halbe Milliarde Euro investieren soll und aktuell das <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?page_id=5027\" target=\"_blank\">Planfeststellungsverfahren <\/a>im vollen Gange ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eurogate hat am 14.04.2015 seine Gesch\u00e4ftszahlen f\u00fcr das Berichtsjahr 2014 ver\u00f6ffentlicht. Mit 8,1 Mio. umgeschlagene TEU an den deutschen Terminals ist Eurogate weiterhin die Nummer 1 im deutschen Containerumschlag. Rund 7 Mio. TEU schl\u00e4gt Eurogate au\u00dferhalb Deutschland in seinen Terminals in Italien, Marokko, Portugal und Russland um. 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