{"id":6208,"date":"2015-04-23T00:01:37","date_gmt":"2015-04-22T23:01:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6208"},"modified":"2016-04-13T20:47:45","modified_gmt":"2016-04-13T19:47:45","slug":"metropolregion-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6208","title":{"rendered":"Metropolregion Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>Vor zwei Tagen hatten wir \u00fcber die Studie des HWWI in Zusammenarbeit mit der <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Containerumschlag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Containerumschlag-300x168.jpg\" alt=\"Containerumschlag\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Containerumschlag-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Containerumschlag.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>HSH-Nordbank zum drohenden Verkehrskollaps in der Metropolregion Hamburg berichtet. Gegenstand der Studie war auch die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?page_id=384\" target=\"_blank\">Y-Trasse der Bahn<\/a>, von der sich die Autoren f\u00fcr den Seehafen-Hinterlandverkehr in Hamburg eine deutliche Entlastung der \u00fcberbelasteten Zugstrecken versprechen.<\/p>\n<p>\u00dcber das <a href=\"http:\/\/wendland-net.de\/post\/dialogforum-schiene-nord-nimmt-trassenvorschlag-lueneburg-doemitz-wittenberge-in-die-diskussion-auf-35715\" target=\"_blank\">Wendland-Net.de<\/a> erfuhren wir vor einigen Monaten von den weiteren Planungen der Bahn zur Y-Trasse, insbesondere der Installation des<a href=\"http:\/\/www.dialogforum-schiene-nord.de\/\" target=\"_blank\"> Dialogforum-Schiene-Nord<\/a>, \u00fcber das sich betroffene B\u00fcrger aus der Region an den Trassenplanungen beteiligen sollen.<\/p>\n<p>Auf den Seiten sind die f\u00fcr die Forumssitzungen vorgesehenen Tagesordnungen, Planungsunterlagen und Protokolle einsehbar. So insbesondere die <a href=\"http:\/\/www.dialogforum-schiene-nord.de\/downloadcenter\/download\/8cd13110fa33ae10efc80046ad4e9ce5\" target=\"_blank\">unterschiedlichen Trassenplanungen samt Kosten<\/a>. Wir erfahren, dass f\u00fcr die Planungen nicht die unhaltbaren Planco-Prognosen des Senates verwendet wurden, sondern die Verkehrsverflechtungsprognose 2030 des Bundesverkehrsministeriums, in die auch die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=2133\" target=\"_blank\">Seeverkehrsprognose 2030<\/a> von MWB (Los 2) mit deutlich moderateren Wachstumszahlen f\u00fcr den Containerumschlag eingeflossen ist.<\/p>\n<p>Trotz der moderateren Wachstumszahlen der Seeverkehrsprognose 2030 werden in den Trassenplanungen Verkehrszuw\u00e4chse ermittelt, die gigantisch anmuten. Wenn man den Ausf\u00fchrungen folgt, bezieht sich das Verkehrswachstum nicht nur auf den Containerumschlag im Hamburger Hafen, sondern auch auf Bremerhaven und Wilhelmshaven.<\/p>\n<p>Alle deutschen Seeh\u00e4fen, die nach Aussagen der f\u00fchrenden Landespolitiker keine nationale Hafenkooperation und keine Ladungslenkung ben\u00f6tigen, m\u00fcssen nun f\u00fcr den Seehafen-Hinterlandverkehr doch an einen Tisch. Ohne diesen Tisch w\u00fcrde der Verkehr kollabieren. Von uns B\u00fcrgern der <a href=\"http:\/\/metropolregion.hamburg.de\/contentblob\/3365084\/data\/neu-mrh-karte-gross.jpg\" target=\"_blank\">Metropolregion Hamburg<\/a>, die ja bekanntlich von den Bremerhavener Containerterminals bis zum Heidekreis, Uelzen und Dannenberg reicht, werden aber mittels Salamitaktik verschiedene Entscheidungen abgefordert, ohne dass wir den Gesamtzusammenhang erkennen sollen.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Menschen im Heidekreis, in L\u00fcneburg, in Uelzen und in L\u00fcchow-Dannenberg, aber auch in Cuxhaven und Rothenburg sollen \u00fcber neue Furchen durch neue Bahntrassen entscheiden.<\/li>\n<li>Die Menschen in Dithmarschen, Cuxhaven, Stade, Steinburg, Pinneberg und Harburg sollen eine Elbvertiefung vor ihren Deichen mit verschlickenden H\u00e4fen gutsagen.<\/li>\n<li>Die Hamburger sollen dem Ausbau der Containerterminals, der Westerweiterung, und der Elbvertiefung ihre Zustimmung erteilen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hinzu kommen die Pl\u00e4ne f\u00fcr die Elbquerungen \u00e1 la A20 f\u00fcr Stade, Pinneberg und Segeberg, die Fehmarn-Belt-Querung samt Autobahn- und Bahntrassenausbau in Stormarn, L\u00fcbeck und Ostholstein und der A7-Ausbau in Hamburg, Segeberg und Neum\u00fcnster.<\/p>\n<p>Alles das soll scheibchenweise entschieden werden, um den &#8220;moderaten&#8221; Prognosen im Containerverkehr gerecht zu werden. Sind Sie in Dannenberg zur Elbvertiefung befragt worden? Sind Sie in Cuxhaven zur Fehmarn-Belt-Querung befragt worden? Sind Sie in Neum\u00fcnster zur Y-Trasse befragt worden? Hat man uns B\u00fcrger in der Metropolregion \u00fcberhaupt zu irgendetwas befragt?<\/p>\n<p>Nein, das scheint laut unseren Politikern nicht erforderlich zu sein. Jede Landesregierung wurstelt vor sich hin. Unsere neue Hamburger Landesregierung hat im <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/koalitionsvertrag-2014.pdf\" target=\"_blank\">Koalitionsvertrag<\/a> auf Seite 31 nur mit Blick auf die Hafeninteressen ihre Handlungsmaximen formuliert: &#8220;<em>Hamburg muss erreichbar sein. Die Schienenhinterlandverkehre bestimmen wesentlich die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Seeh\u00e4fen. &#8230; Der Senat setzt sich f\u00fcr den mittelfristigen Aus-oder Neubau der Schienenstrecken zwischen den Metropolregionen Hamburg, Bremen und Hannover ein. Das von der nieders\u00e4chsischen Landesregierung im Januar 2015 gestartete Dialogverfahren zur Trassenfindung wird von Hamburg unterst\u00fctzt. Hamburg unterst\u00fctzt Niedersachsen darin, eine schnelle und in wirksamen Teilschritten realisierbare m\u00f6glichst hochleistungsf\u00e4hige, natur- und anwohnervertr\u00e4gliche Variante zu w\u00e4hlen, die zus\u00e4tzliche Bahnkapazit\u00e4ten f\u00fcr den G\u00fcterverkehr nach S\u00fcden schafft.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Wir Hamburger B\u00fcrger und B\u00fcrger der Metropolregion Hamburg werden vorgef\u00fchrt. Wir sollen die &#8220;<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?page_id=85\" target=\"_blank\">Katzen im Sack<\/a>&#8221; kaufen &#8211; wir von &#8220;Hamburg f\u00fcr die Elbe&#8221; wollen diese Katzen nicht!<\/p>\n<p><strong>PS<\/strong>: Von einer geneigten Leserin erhielten wir heute den Artikel &#8220;<em>Kl\u00e4ger warten weiter auf Antworten<\/em>&#8221; aus der Marner Zeitung zur Hafenschlie\u00dfung in Friedrichskoog. Wir lesen die Stellungnahme des Sprechers der <a href=\"http:\/\/www.deichwelt.de\/\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Initiative BIHZ<\/a> zum anstehenden Gerichtsurteil zur Hafenschlie\u00dfung des Verwaltungsgerichtes Schleswig zum 19. Mai 2015, dass die Bem\u00fchungen der <a href=\"http:\/\/www.deichwelt.de\/\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">B\u00fcrgerinitiative BIHZ<\/a> zur Landesregierung erneut im Sande verlaufen sind: &#8220;<em>In recht knapper Form wiederholt das Ministerium, warum eine Hafenschlie\u00dfung unumg\u00e4nglich sei<\/em>&#8221; sagt Herr Dirk Eggers.\u00a0 &#8220;<em>Man m\u00f6chte scheinbar am liebsten die Sache hinter den Gerichtst\u00fcren sitll und abgeschieden erledigen<\/em>&#8220;. Wie zuvor beschrieben: auch die Menschen in Dithmarschen und Fischer sollen nach dem Willen ihrer Landesregierung die &#8220;Katze im Sack&#8221; kaufen. (Der Artikel der Marner Zeitung ist leider mit keinem kleinen Antexter online erschienen.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwei Tagen hatten wir \u00fcber die Studie des HWWI in Zusammenarbeit mit der HSH-Nordbank zum drohenden Verkehrskollaps in der Metropolregion Hamburg berichtet. 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