{"id":6335,"date":"2015-05-07T00:01:40","date_gmt":"2015-05-06T23:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6335"},"modified":"2015-05-29T07:02:52","modified_gmt":"2015-05-29T06:02:52","slug":"zoran-und-der-hafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6335","title":{"rendered":"&#8220;Zoran&#8221; und der Hafen"},"content":{"rendered":"<p>Wir k\u00f6nnen viel \u00fcber die Auswirkungen des Sturms &#8220;Zoran&#8221; \u00fcber Norddeutschland in den <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/WaSchpo4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4627\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/WaSchpo4.jpg\" alt=\"WaSchpo4\" width=\"300\" height=\"296\" \/><\/a>\u00fcblichen Medien lesen. Darunter sind Trag\u00f6dien, die ganz sicher ihren &#8220;ersten&#8221; Platz haben sollen. Was wir nicht lesen d\u00fcrfen: Im Hamburger Hafen hat &#8220;Zoran&#8221; f\u00fcr Chaos und deutliche Sch\u00e4den gesorgt. <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/6337\/3015332\" target=\"_blank\">Doch es gibt eine zuverl\u00e4ssige Quelle<\/a>, aus der wir Informationen erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei B\u00f6en bis 120 km\/h brachen bei insgesamt 5 Containerschiffen am Pred\u00f6hlkai und am Atabaskakai Trossen und verursachten mehr oder weniger gro\u00dfen Schaden.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0&#8220;Al Qibla&#8221; (366m\/48m), Eurogate: 2 Achterleinen rissen, das Containerschiff trieb quer im Waltersdorfer Hafen und kollidierte mit der am Burchardkai liegenden &#8220;Kuala Lumpur Express&#8221; (318m\/43m). Die &#8220;Kuala Lumpur Express&#8221; wurde dabei offensichtlich so auf den Kai gedr\u00fcckt, dass sie eine Containerbr\u00fccke besch\u00e4digte.<\/li>\n<li>&#8220;Hanjin Gold&#8221; (366m\/48m), Eurogate: Auch hier rissen Trossen. Ein Quertreiben konnte anscheinend durch ein superschnelles Notankerman\u00f6ver verhindert werden.\u00a0 Sonst w\u00e4re sie sicherlich auch auf ein anderes Schiff oder den Burchardkai gekracht.<\/li>\n<li>&#8220;Bianca Rambow&#8221; (124m\/23m), Eurogate: Riss sich anscheinend vollst\u00e4ndig los und wurde mittig im Waltershofer Hafen durch ein Funkstreifenboot der Wasserschutzpolizei aufgehalten, bevor sie sich mit eigener Kraft an den Liegeplatz zur\u00fcck verholen konnte.<\/li>\n<li>&#8220;Barmbek&#8221; (160m\/27m), Atabaskakai: Nach dem Rei\u00dfen eines Teils der Leinen trieb sie quer ins Hauptfahrwasser der Elbe und brachte Notanker aus.<\/li>\n<li>&#8220;MSC Margarita&#8221; (263m\/40m), Eurogate: Eine Vorleine riss, sie konnte sich aber am Kai halten.<\/li>\n<li>Mehr als einhundert leere und beladene Container st\u00fcrzten am Eurogate-Kai und am Burchardkai um und wurden besch\u00e4digt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beruhigend erfahren wir noch, dass keine Betriebs- oder Gefahrstoffe ausgetreten sind und die umgest\u00fcrzten Container an Land keine Gefahrstoffe enthalten h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Wir haben anscheinend mal wieder &#8220;Gl\u00fcck&#8221; gehabt. Au\u00dfer Sachsch\u00e4den scheint nichts passiert zu sein. Aber wir fragen uns, was w\u00e4re gewesen, wenn in den umgest\u00fcrzten Containern Gefahrgut gewesen w\u00e4re? Was w\u00e4re gewesen, wenn auf den havarierten Schiffen Gefahrgut-Container besch\u00e4digt worden w\u00e4ren? Was w\u00e4re gewesen, wenn durch Kollisionen Feuer ausgel\u00f6st worden w\u00e4ren?<\/p>\n<p>Im Hamburger Hafen werden bekannterma\u00dfen sowohl <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/48397\/waffen-und-munitionsexporte-%c3%bcber-den-hamburger-hafen.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">radioaktive Stoffe als auch R\u00fcstungsg\u00fcter<\/a> in nicht unerheblichem Umfang umgeschlagen. Die Hamburger Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren in der Zeit im Dauereinsatz in der Stadt unterwegs &#8211; wir haben es alle geh\u00f6rt und gesehen. Die Feuerwehrboote im Hamburger Hafen sind in einem katastrophalen Zustand. W\u00e4ren die Verantwortlichen in der Stadt in der Lage gewesen, einen zus\u00e4tzlichen &#8220;Katastropheneinsatz&#8221; sicher zu stellen? Ganz sicher nein!<\/p>\n<p>Was w\u00e4re im Hamburger Hafen los gewesen, wenn die Containerschiffe durch Kollisionen soweit besch\u00e4digt worden w\u00e4ren, dass sie sinken. Dann w\u00e4re zumindest der Walterhofer Hafen &#8220;dicht&#8221;. Beim parallelen Einlaufen in die Elbe von drei gro\u00dfen Containerschiffen w\u00e4re der Point of no Return sp\u00e4testens bei Cuxhaven erreicht: die Schiffe k\u00f6nnten nicht mehr drehen und m\u00fcssten nach Hamburg laufen. Reichen die Finkenwerder Pf\u00e4hle, an denen in Notf\u00e4llen maximal ein Schiff liegen kann, f\u00fcr derartige Situationen wirklich aus? Auch hier: Ganz sicher nein!<\/p>\n<p>Sch\u00f6n, dass die Medien dieses ausschweigen! Wir w\u00fcnschen den Zoran-Opfern in jedem Falle alles Gute!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir k\u00f6nnen viel \u00fcber die Auswirkungen des Sturms &#8220;Zoran&#8221; \u00fcber Norddeutschland in den \u00fcblichen Medien lesen. Darunter sind Trag\u00f6dien, die ganz sicher ihren &#8220;ersten&#8221; Platz haben sollen. Was wir nicht lesen d\u00fcrfen: Im Hamburger Hafen hat &#8220;Zoran&#8221; f\u00fcr Chaos und deutliche Sch\u00e4den gesorgt. 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