{"id":6349,"date":"2015-05-09T00:01:51","date_gmt":"2015-05-08T23:01:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6349"},"modified":"2016-06-10T09:03:07","modified_gmt":"2016-06-10T08:03:07","slug":"streit-im-hafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6349","title":{"rendered":"Streit im Hafen?"},"content":{"rendered":"<p>Nach mehreren Artikeln, die an die &#8220;Alternativlosigkeit&#8221; der Elbvertiefung ein Fragezeichen gesetzt haben, scheint das Hamburger Abendblatt wieder &#8220;auf Kurs gebracht&#8221; worden sein.<\/p>\n<p>Gut drei Wochen nach der <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6140\" target=\"_blank\">\u00c4u\u00dferung von Eurogate Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Herrn Emanuel Schiffer<\/a> zu den Problemen der Gro\u00df-Containerschifffahrt im Hamburger Hafen er\u00f6ffnet das Hamburger Abendblatt eine lose &#8220;<em>Folge von &#8220;Maritimen Gespr\u00e4chen im Hafen-Klub&#8221; mit prominenten Vertretern der norddeutschen Schifffahrt und Hafenwirtschaft<\/em>&#8221; mit einem Interview mit Herrn Rolf Habben Jansen, seit Juli 2014 Chef der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd. Zus\u00e4tzlich zum Interview erscheint ein Artikel &#8220;<a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCMQqQIwAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle205300425%2FStreit-um-Elbvertiefung-Hapag-Lloyd-geht-in-Offensive.html&amp;ei=cEpLVeKMNaHQygOwloDoAg&amp;usg=AFQjCNGsVvx0te_hAwJAwh5aELIzbW8org&amp;bvm=bv.92765956,d.bGQ\" target=\"_blank\">Streit um Elbvertiefung: Hapag Lloyd geht in Offensive<\/a>&#8220;.<\/p>\n<p>Wenig erstaunt sind wir, dass Herr Habben Jansen die Notwendigkeit der Elbvertiefung bejaht. Der B\u00fcrgermei<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Hapag-Lloyd11.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5072 \" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Hapag-Lloyd11-300x225.jpg\" alt=\"Hapag-Lloyd11\" width=\"269\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Hapag-Lloyd11-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Hapag-Lloyd11-900x675.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Hapag-Lloyd11.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><\/a>ster Herr Olaf Scholz will die Elbvertiefung um jeden Preis und die Stadt Hamburg ist ein wesentlicher Anteilseigner von Hapag Lloyd. Da darf Herr Habben Jansen gar keine andere Sichtweise \u00e4u\u00dfern. Allerdings sind wir erstaunt dar\u00fcber, wie schlecht Herr Habben Jansen auf dieses Thema vorbereitet ist. Er weist ausdr\u00fccklich darauf hin, dass die Elbe ja nicht nur vertieft, sondern das Fahrwasser auch verbreitert werden soll. Und das w\u00fcrde deutlich dabei helfen, die Passierbarkeit f\u00fcr Gro\u00df-Containerschiffe zu verbessern.<\/p>\n<p>Herr Habben Jansen, hat Ihnen denn noch niemand erkl\u00e4rt, dass die Verbreiterung des Fahrwassers zwischen Gl\u00fcckstadt und Tinsdal die Gesamtpassierbreite lediglich von 90 auf 92 Meter &#8220;verbessert&#8221;? Das hilft bei den Breiten von 50 &#8211; 60 m bei einem Ultra large Container Ship (ULCS) wenig. Der &#8220;Einbahnstra\u00dfen-Verkehr&#8221;\u00a0 f\u00fcr ULCS wird bestehen bleiben. Und was hindert Sie daran, bereits jetzt einen Teil der Ladung Ihrer Schiffe in Wilhelmshaven abzuladen? G\u00fcter, die nach Skandinavien m\u00fcssen, haben von dort aus einen k\u00fcrzeren Weg und belasten die Luft nicht mit einer &#8220;Doppelpassage&#8221; auf der Elbe, die CO2-Werte pro Container\/Gut w\u00fcrde sinken. Ihre Schiffe haben dann weniger Tiefgang und eine tiefere Fahrrinne zu Lasten der Elbfauna und -flora w\u00e4re nicht notwendig. Das w\u00e4re doch eine zweifach umweltfreundliche Entscheidung. Hapag Lloyd schreibt sich doch ein <a href=\"https:\/\/www.hapag-lloyd.de\/de\/about-us.html#anchor_a401a7\" target=\"_blank\">Bewusstsein f\u00fcr Umweltfreundlichkeit<\/a> auf die Fahnen.<\/p>\n<p>Entsetzt sind wir \u00fcber die \u00c4u\u00dferungen von Herrn Rolf Hab<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Hapag-Lloyd1.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3357 \" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Hapag-Lloyd1-300x213.jpg\" alt=\"Hapag-Lloyd1\" width=\"277\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Hapag-Lloyd1-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Hapag-Lloyd1-1024x727.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Hapag-Lloyd1-900x639.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Hapag-Lloyd1.jpg 1697w\" sizes=\"(max-width: 277px) 100vw, 277px\" \/><\/a>ben Jansen bez\u00fcglich der Lage des Hamburger Hafens inmitten der Stadt <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCMQqQIwAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle205300535%2FHamburgs-Hafen-ist-teurer-aber-sehr-gut.html&amp;ei=9kpLVbe-GMP-ygO194AY&amp;usg=AFQjCNGFqIHvZ39hxZ5dAUfu7o78C7trNA&amp;bvm=bv.92765956,d.bGQ\" target=\"_blank\">in seinem Interview<\/a>. Schlechte Luft und L\u00e4rm st\u00f6ren ihn nicht, wenn er in der Strandperle sitzt. Er hat auch schon 4 &#8211; 5 Hafenrundfahrten gemacht und kennt somit den Hamburger Hafen gut. Man k\u00f6nne fu\u00dfl\u00e4ufig aus der Innenstadt den Hafen erreichen und so einen guten Eindruck vom Betrieb dort bekommen&#8230; Also, das sind \u00c4u\u00dferungen, die jede Touristin, jeder Tourist \u00fcber einen Hamburg-Besuch machen w\u00fcrde. Selbstverst\u00e4ndlich ist f\u00fcr diese Menschen der Hafen interessant und nat\u00fcrlich macht das auch einen Teil des Flairs von Hamburg aus, den auch deren Bewohnerinnen und Bewohner sch\u00e4tzen. Aber den Hafen und vor allem die Belastungen durch den Hafen lernt man dabei nicht kennen.<\/p>\n<p>Und ob die Entscheidung Rotterdams bereits vor 25 Jahren den Hafenbetrieb zu einem Gro\u00dfteil aus der Stadt auf die Maasvlakte auszulagern, der Attraktivit\u00e4t der Stadt geschadet hat, bezweifeln wir stark. Sicherlich hat es Ver\u00e4nderungen im Stadtbild gegeben, aber vermutlich ist die L\u00e4rm- und Luftbelastung deutlich verbessert worden. Da wir es dann doch eher mit den Bewohnerinnen und Bewohnern halten, denken wir, dass sich deren Lebenssituation deutlich positiver entwickelt hat. Und die Verlagerung hat Rotterdam den Vorteil geboten, einen Tiefwasserhafen zur Verf\u00fcgung zu haben. Der <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6249\" target=\"_blank\">ehemalige Arbeitgeber von Herrn Habben-Jansen<\/a>, APM, hat gerade erst offiziell ein gro\u00dfes, technisch aktuelles, beinahe menschenleeres Terminal dort in Betrieb genommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach mehreren Artikeln, die an die &#8220;Alternativlosigkeit&#8221; der Elbvertiefung ein Fragezeichen gesetzt haben, scheint das Hamburger Abendblatt wieder &#8220;auf Kurs gebracht&#8221; worden sein. 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