{"id":6734,"date":"2015-06-07T11:02:31","date_gmt":"2015-06-07T10:02:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6734"},"modified":"2016-09-15T15:36:27","modified_gmt":"2016-09-15T14:36:27","slug":"hafenkooperation-gerne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6734","title":{"rendered":"Hafenkooperation? Gerne!"},"content":{"rendered":"<p>Am 03.06.2015 hat die HSH-Nor<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/CTT2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6739\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/CTT2-300x225.jpg\" alt=\"CTT2\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>dbank eine neue Studie zur Hafeninfrastruktur vorgestellt. Die Studie soll auf einer Umfrage bei rund 50 Unternehmen aus der Verkehrsbranche basieren. Die Ergebnisse entnehmen wir der Presse.<\/p>\n<p>In der<a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCEQFjAAahUKEwjg2YvgoIjIAhVMXCwKHUAnAsk&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.verkehrsrundschau.de%2Fstudie-unternehmen-wuenschen-sich-mehr-zusammenarbeit-der-haefen-1652601.html&amp;usg=AFQjCNHg3z2QZ3WN7j1L3s0WKpCo3gsyVg\" target=\"_blank\"> verkehrsRUNDSCHAU<\/a> ist zu lesen: &#8220;<em>Eine Kooperation mit den bremischen H\u00e4fen und dem JadeWeserPort in Wilhelmshaven k\u00f6nnte die Wettbewerbsposition dieser H\u00e4fen gegen Rotterdam und Antwerpen st\u00e4rken, sagte Martin Kleiner, Experte f\u00fcr Logistik und Infrastruktur bei der HSH Nordbank.<\/em>&#8221; Eine f\u00fcr die Hamburger Logistik- bzw. Hafenwirtschaft doch erstaunliche Sichtweise. <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/hamburg\/article141921019\/Hafen-in-Not.html\" target=\"_blank\">Die Welt sieht den Hafen in Not<\/a> und erg\u00e4nzt &#8220;<em>Herausforderungen sind die immer gr\u00f6\u00dferen Schiffe. Hier wird es keinen Sinn machen, dass sich alle H\u00e4fen auf sie einstellen.<\/em>&#8221; Das klingt sehr vern\u00fcnftig.<\/p>\n<p>Dass die Elbvertiefung dann aber wieder auf Platz 1 der W\u00fcnsche der Unternehmer liegt, ist nicht mehr rational erkl\u00e4rbar. Dieser Wunsch klingt nicht nach einem volks- bzw. betriebswirtschaftlich begr\u00fcndbaren Kooperationswunsch, sondern nach stumpfen Nachplappern hamburgischer Senatspolitik.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Wilhelmshaven-Kaisersaal.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6740 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Wilhelmshaven-Kaisersaal-300x242.jpg\" alt=\"Wilhelmshaven Kaisersaal\" width=\"300\" height=\"242\" \/><\/a>Der <a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Studie-sieht-bremische-Haefen-in-der-Qualitaet-vorn-_arid,1138218.html\" target=\"_blank\">Weser-Kurier<\/a> berichtet noch mehr aus den HSH-Ergebnissen: &#8220;<em>Durch eine intensivere Zusammenarbeit k\u00f6nnten vor allem Defizite in der Infrastruktur ausgeglichen werden, die sich umso st\u00e4rker bemerkbar machen, je mehr die Ladungsmengen anwachsen, hei\u00dft es in der Studie. Laut Untersuchung wird das anhaltende Wachstum der Ladungsmengen in den n\u00e4chsten Jahren zu Kapazit\u00e4tsengp\u00e4ssen im Hamburger Hafen f\u00fchren.<\/em>&#8221; Ob man dieses sinnvoll klingende Ansinnen mit Niedersachsen realisieren kann, erscheint zweifelhaft:<em> &#8220;Gegen intensivere Hafenkooperationen haben wir nat\u00fcrlich gar nichts\u201c, sagt Holger Banik, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der JadeWeserPort-Realisierungsgesellschaft und von Niedersachsen Ports. Nur das d\u00fcrfe nicht im Zusammenhang mit Ladungslenkung stehen \u2013 das m\u00fcsse der Markt regeln.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Das klingt wie ein Henne-Ei-Problem. Die potentiellen deutschen Hafenpartner m\u00f6gen die Hand bei all den Hamburger Watschen nicht mehr ausstrecken. &#8220;Keine Ladungslenkung und der Markt richtet es&#8221; scheint der Minimalkonsens mit Hamburg zu sein. Das alles kennen wir &#8211; es f\u00fchrt aber zu keiner L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re an der Zeit, dass ein Hamburger Regierungspolitiker diesen wichtigen Schritt endlich geht. Ein &#8220;Weiterso&#8221; scheint bei den Unternehmer der hamburgischen Logistik- und Hafenwirtschaft nicht mehr im Fokus zu stehen. Hier ist man ein Schritt weiter. Bei den <a href=\"http:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/WWF-Studie_Szenario_fuer_eine_Seehafenkooperation_im_Bereich_des_Containerverkehrs.pdf\" target=\"_blank\">Umweltverb\u00e4nden <\/a>ebenfalls.<\/p>\n<p>Wenn dann nicht mal die <a href=\"http:\/\/www.cdu-hamburg.de\/themen\/wirtschaft-arbeit\/wirtschaft\/detail\/artikel\/niedmers-hafeninfrastruktur-muss-chefsache-werden.html\" target=\"_blank\">gr\u00f6\u00dfte Oppositionspartei in der B\u00fcrgerschaft<\/a> die Zeichen der Zeit versteht, wissen wir erneut, vor welchem Problem wir in Deutschland stehen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 03.06.2015 hat die HSH-Nordbank eine neue Studie zur Hafeninfrastruktur vorgestellt. Die Studie soll auf einer Umfrage bei rund 50 Unternehmen aus der Verkehrsbranche basieren. Die Ergebnisse entnehmen wir der Presse. 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