{"id":7417,"date":"2015-07-29T00:15:00","date_gmt":"2015-07-28T23:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7417"},"modified":"2016-09-15T15:40:44","modified_gmt":"2016-09-15T14:40:44","slug":"nichtergebnisse-im-konsens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7417","title":{"rendered":"Nichtergebnisse im Konsens"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\"><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/WilhelmvonOranje.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-7079 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/WilhelmvonOranje.jpg\" alt=\"WilhelmvonOranje\" width=\"350\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/WilhelmvonOranje.jpg 350w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/WilhelmvonOranje-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a>Das Dialogforum Tideelbe hat am 27.07.2015 nach der gleicht\u00e4gig ver\u00f6ffentlichten Pressemitteilung \u201e<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/pm-dialogforum-tideelbe.pdf\"><em>Neue Perspektiven f\u00fcr die Tideelbe notwendig: Dialogforum verabschiedet Ergebnisberich<\/em>t<\/a>\u201c nun seinen Abschlussbericht vorgelegt. Der Text der Pressemitteilung zeugt von einem Konsens. Die Wortwahl der Pressemitteilung l\u00e4sst allerdings auf eine Einigung auf Minimalebene schlie\u00dfen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Die Welt tituliert ihren Artikel mit &#8220;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article144510313\/Elbanrainer-wollen-Flussmanagement-verbessern.html\" target=\"_blank\">Elbanrainer wollen Flussmanagement verbessern<\/a>&#8221; und berichtet \u00fcber die vielen Sitzungen der mehr als 40 Teilnehmer. Wie die Pressemitteilung erw\u00e4hnt auch der Artikel dem interessierten Leser erneut kein Gef\u00fchl, wie die Positionen an der Unterelbe mit welchen Interessenlagen versehen sind. So bleiben am Ende wieder nur die Bekannten, d.h. HPA mit der GDWS auf der einen Seite, die drei Verb\u00e4nde auf der anderen Seite im \u00f6ffentlichen Diskurs. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Positionen der weiteren 35 Teilnehmer am Dialogforum bleiben f\u00fcr Otto-Normal-B\u00fcrger wieder verborgen. Wie die Fischer sich positionieren kann man erahnen. Was meinen die Gemeinden und St\u00e4dte, die Wasserverb\u00e4nde,\u00a0der organisierte\u00a0Tourismus, die Landwirtschaft, Industrie\u00a0jeweils s\u00fcdlich und n\u00f6rdlich der Elbe? Was wollen die Angler, die Motorbootfahrer und Segler? Es w\u00e4re interessant gewesen, die bisherige Diskussion um die Elbvertiefung von den dominierenden Hamburger Interessen auf eine breitere Basis zu stellen.<\/span><\/p>\n<p>Das Dialogforum hat sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit dem Sedimentmanagement unter der Pr\u00e4misse der bisherig <strong>planfestgestellten <\/strong>Fahrwassertiefen besch\u00e4ftigt.\u00a0Der thematische Status Quo ist nicht die heutige Baggerei auf der Elbe: da die neunte Elbvertiefung bereits seit April 2012 <strong>planfestgestellt<\/strong>, wenn auch noch nicht realisiert ist, bleibt die Frage, welche Auswirkungen diese noch offene Elbvertiefung auf das &#8220;Sedimentmanagement&#8221; haben wird. Informationen, Antworten und Feststellungen von HPA und GDWS haben wir bislang keine wahrgenommen. Das Thema ist in der Protokollierung des Dialogforums weiterhin unerw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Immerhin besteht jetzt ein Runder Tisch. Was \u00fcber Jahrzehnte nicht gew\u00fcnscht war, ist \u00fcber das E3-Einvernehmen von Herrn Robert Habeck, Umweltminister von Schleswig-Holstein nun erzwungen worden. Das ist erfreulich und lobenswert. Aber warum dann wieder diese im Hinterzimmer ausgehandelte E3-Verl\u00e4ngerung f\u00fcr das Jahr 2015 mit v\u00f6lliger Intransparenz zum Monitoring? Das passt nicht zu einem offenen Forum, erst recht nicht zu einem Dialog.<\/p>\n<p>Und so bleibt ein sehr schaler Nachgeschmack: Hamburg darf vermutlich nach dem letzten Einvernehmen\u00a0bis zur\u00a0Obergrenze von 6,5 Mio. m\u00b3 giftigen Hafenschlick weiter verklappen. Ende 2015 w\u00e4ren es dann 4,5 Mio. m\u00b3 &#8211; 2 Mio. m\u00b3 verbleiben also noch. Das reicht nach heutiger Einsch\u00e4tzung f\u00fcr zwei Jahre, also bis zum Jahre 2017.<\/p>\n<p>In 2017 liegen dann 11 Mio. m\u00b3 giftiger Hafenschlick vor Helgoland, 4,5 Mio. m\u00b3 aus der Zeit von 2005 bis 2008 und die o.a. 6,5 Mio. m\u00b3. Glauben Sie, dass bis dahin neue Konzepte gefunden und mit Hamburg realisiert worden sind? Wir nicht!<\/p>\n<p>Den <a href=\"http:\/\/www.dialogforum-tideelbe.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/FOSUST-Ergebnisbericht.pdf\" target=\"_blank\">vollst\u00e4ndigen Abschlussbericht des Dialogforums<\/a><a href=\"http:\/\/www.dialogforum-tideelbe.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/FOSUST-Ergebnisbericht.pdf\" target=\"_blank\"> \u00fcber 175 Seiten k\u00f6nnen sich <\/a>hier runterladen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Dialogforum Tideelbe hat am 27.07.2015 nach der gleicht\u00e4gig ver\u00f6ffentlichten Pressemitteilung \u201eNeue Perspektiven f\u00fcr die Tideelbe notwendig: Dialogforum verabschiedet Ergebnisbericht\u201c nun seinen Abschlussbericht vorgelegt. Der Text der Pressemitteilung zeugt von einem Konsens. Die Wortwahl der Pressemitteilung l\u00e4sst allerdings auf eine Einigung auf Minimalebene schlie\u00dfen. 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