{"id":7491,"date":"2015-08-31T00:05:28","date_gmt":"2015-08-30T23:05:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7491"},"modified":"2016-10-15T09:16:17","modified_gmt":"2016-10-15T07:16:17","slug":"unterelbemaerchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7491","title":{"rendered":"Unterelbem\u00e4rchen"},"content":{"rendered":"<p>Vollbeladen bis zur Halskrause f\u00e4hrt der Saugbagger<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/AlexandervonHumboldt2.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7493 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/AlexandervonHumboldt2.jpg\" alt=\"AlexandervonHumboldt2\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a> \u201eAlexander von Humboldt\u201c nun t\u00e4glich den hochgiftigen Hafenschlick aus den von Hamburg verwalteten Bundeswasserstra\u00dfen K\u00f6hlbrand, Norder- und S\u00fcderelbe in die Nordsee und verklappt diesen vor Helgoland bei Tonne E3. Dass dieser hochgiftige Hafenschlick alles andere als gering belastet und damit harmlos ist, <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/e3-sderelbe.pdf\" target=\"_blank\">haben wir bereits durch den Abgleich der HPA-Schlickanalysen<\/a> mit den g\u00fcltigen Verklappungsregeln dargestellt. <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7381\" target=\"_blank\">Derartig hohe Schadstoffwerte scheinen unter Politikern<\/a>, leider auch den Gr\u00fcnen, mittlerweile derart normal zu sein, so dass man meinen k\u00f6nnte, diese w\u00fcrden ihrem morgendlichen Fr\u00fchst\u00fccksm\u00fcsli regelm\u00e4\u00dfig einen kontaminierten Essl\u00f6ffel Hafenschlick aus der S\u00fcderelbe beimischen.<\/p>\n<p>Mit diesem Fr\u00fchst\u00fcckseindruck entwickelt sich in Hamburg mittlerweile eine absurde Gespensterdiskussion, die giftiger und zielgerichteter kaum sein kann. Wir lesen in Salamischeiben:<\/p>\n<ul>\n<li>Auf der <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7453\" target=\"_blank\">HPA-Bilanzpressekonferenz<\/a> wird bekannt gegeben, dass die Baggerkosten in 2014 allein nur f\u00fcr Hamburg auf \u00fcber 66 Mio. Euro angestiegen sind. F\u00fcr 2015 sei keine Entspannung zu erwarten \u2013 Schuld habe der geringe Abfluss aus der Mittel- und Oberelbe.<\/li>\n<li>Die <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCIQFjAAahUKEwjk5dCSotTHAhVGOxQKHex0AoQ&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle205603825%2FQueen-Mary-darf-nicht-mehr-in-die-HafenCity.html&amp;ei=UcfkVaT5Acb2UOzpiaAI&amp;usg=AFQjCNG9eCSPC0SE3rPKl1d-6klOJgW5uA\" target=\"_blank\">\u201eQueen Mary\u201c<\/a> darf bei den \u201eCruise Days\u201c i<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/QueenMary2.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4914 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/QueenMary2-300x207.jpg\" alt=\"QueenMary2\" width=\"300\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/QueenMary2-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/QueenMary2-1024x705.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/QueenMary2-900x620.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/QueenMary2.jpg 1083w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>m September 2015 aufgrund ihres gro\u00dfen Tiefgangs und der Verschlickung nicht mehr in der Hafen-City festmachen, sondern muss zum CC3-Terminal nach Steinwerder ausweichen.<\/li>\n<li>Das Hamburger Hansaport-Terminal, eine Tochtergesellschaft der st\u00e4dtischen HHLA hat vor dem Oberlandesgericht gegen die HPA in Sachen <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCIQFjAAahUKEwiM8uOt5ubHAhXIuBoKHQ7RDYA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fwirtschaft%2Farticle205610363%2FHamburger-Hafen-ist-voller-Schlick-Firma-klagt.html&amp;usg=AFQjCNF3gc0scwkI8gSemzw8xm88anqn8Q\" target=\"_blank\">Mindertiefen in den Liegewannen des Terminals eine einstweilige Verf\u00fcgung<\/a> erwirkt. Der Text der Verf\u00fcgung wird nicht ver\u00f6ffentlicht und bleibt damit in seinen Auswirkungen mehr als nebul\u00f6s.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Parallel wird ein unfundierter Hilferuf posaunt: \u201e<a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCIQFjAAahUKEwiLyr_t89PHAhUCaxQKHWhkCro&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fmeinung%2Farticle205610625%2FDer-Hamburger-Hafen-ist-in-Gefahr.html&amp;ei=x5bkVcvKB4LWUejIqdAL&amp;usg=\" target=\"_blank\">Der Hamburger Hafen ist in Gefahr<\/a>\u201c. Ein ehemaliger B\u00fcrgerschaftsabgeordneter schl\u00e4gt Alarm \u201e<a href=\"http:\/\/www.walterscheuerl.de\/s\/cc_images\/teaserbox_330740.jpg?t=1476358383\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Senat muss die Verklappung von Hafenschlick zwischen Ne\u00dfsand und Blankenese stoppen<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Was ist von diesen diffus anmutenden Meldungen zu halten? In jedem Falle, dass diese alle zusammenh\u00e4ngen. Seit Jahren werden wir mit einem Gemisch aus zu wenig Wasser aus der Oberelbe und noch nicht ausgesch\u00f6pften Verklappungsmengen vor Helgoland beruhigt, aber&#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>Mittel- und Oberelbe haben in den Sommermonaten der letzten hundert Jahre periodisch immer wenig Wasser gef\u00fchrt. Ausnahmen, die wir uns ALLE NICHT w\u00fcnschen, waren die katastrophalen Jahrhundertfluten, die in kurzen Zeitabst\u00e4nden zu immensen Zerst\u00f6rungen gef\u00fchrt haben. <a href=\"http:\/\/undine.bafg.de\/servlet\/is\/12102\/#Extreme\" target=\"_blank\">Komplexe Darstellungen von Me\u00dfergebnissen sind bei Undine<\/a> zu finden \u2013 sicherlich aber nicht die Aussage, dass das \u201earme Hamburg\u201c von geringem Wasserabfluss in den letzten Jahren besonders hart getroffen wurde. Es ist nachlesbarer Unsinn, wenn die HPA etwas Derartiges in ihrer Bilanzpressekonferenz verbreitet.<\/li>\n<li>Seit 2005 besteht das mit Schleswig-Holstein getroffene \u00dcbereinkommen, dass die Hamburg \u00fcbertragene Tiefenhaltung der Bundeswasserstra\u00dfe Elbe (die Delegationsstrecke) durch Schlickverklappung bei Helgoland erfolgen darf. Mittlerweile wurden seit 2005 \u00fcber 8,5 Mio. m\u00b3 giftiger Hafenschlick bei der helgol\u00e4ndischen Tonne E3 verklappt. Ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: das aus der E3-Verklappung abgeleitete Dialogforum Tideelbe ist zum Ergebnis gekommen, dass es kein Ergebnis gibt. <a href=\"http:\/\/www.dialogforum-tideelbe.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/FOSUST-Ergebnisbericht.pdf\" target=\"_blank\">Wie so etwas geht, k\u00f6nnen Sie im Abschlussbericht<\/a> des Dialogforums lesen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>M\u00fcssen nun auch noch die Hafenbecken versanden, so dass die Queen Mary f\u00fcr die \u201eCruise Days\u201c umziehen und der Hansaport eine gerichtliche einstweilige Verf\u00fcgung erwirken muss?<\/p>\n<p>Der oppositionelle B\u00fcrgerschaftsabgeordnete hat mit seinen Feststellungen zur unsinnigen Kreislaufbaggerei vor Ne\u00dfsand mit gro\u00dfer Sicherheit recht. Aber schl\u00e4gt er keine Alternativen vor, die Hamburg f\u00fcr eine Schlickbeseitigung zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Die Verklappung bei Tonne E3 vor Helgoland ist keine Alternative \u2013 es wurde schon mehrfach, z.B zu DDR-Zeiten im Saale-Elster-Flussgebiet, zu sorglos mit dem Thema Umweltgifte umgegangen. Hamburg kann aus diesem Unrecht nicht f\u00fcr sich das Recht ableiten, sich wie die DDR zu verhalten und das Thema schwere Umweltgifte, erg\u00e4nzt um seine eigenen hausgemachten Gifte, nun Helgoland und uns in der Nordsee auf den Hof zu kippen.<\/p>\n<p><strong>Das Thema Giftschlick ist in Hamburg alles andere als neu.<\/strong> Hamburg hat vor und seit der Wiedervereinigung sehr viel Zeit gehabt, sich des Umgangs mit dem Giftschlick im Hamburger Hafen zu widmen. Alle Zeit seit 1981 (unserer nachfolgenden ersten Quelle) und der Wiedervereinigung wurden verkleckert. Durch alle Senate wurde nichts, aber auch wirklich gar nichts bewegt. Es scheint in Sachen Schlickbehandlung und \u2013pr\u00e4vention seit 1981 &#8211; das ist \u00fcber 30 Jahre her &#8211; keinen innovativen Fortschritt gegeben zu haben. Wer es nicht glaubt, der kann im Folgenden einige parlamentarische Dokumente lesen und absch\u00e4tzen, was sich seitdem \u00fcber die vielen Jahre getan hat:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/GGD09-3173.pdf\" target=\"_blank\">Drucksache 9\/3173<\/a>, Senatsmitteilung \u201eUnterbringung, Behandlung oder anderweitige Verwertung des bei Unterhaltungsbaggerungen im Hamburger Hafen angefallenen Mischbodens\u201c vom 24.02.1981<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/GGD11-839.pdf\" target=\"_blank\">Drucksache 11\/839<\/a>, Senatsmitteilung \u201eSicherung der Unterhaltungsbaggerungen im Hamburger Hafen sowie der Baggerungen in Alster, Bille und Nebengew\u00e4ssern\u201c vom 14.06.1983<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/GGD11-6825.pdf\" target=\"_blank\">Drucksache 11\/6825<\/a>, Senatsmitteilung \u201eUnterbringung des Baggergutes aus dem Hafen, Errichtung von Sp\u00fclfeldern auf dem Moorburger Ellerholz, \u00d6ffnung der Alten S\u00fcderelbe\u201c vom 09.09.1986<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/GGD13-6369.pdf\" target=\"_blank\">Drucksache 13\/6369<\/a>, Senatsmitteilung \u201eUnterbringung von Baggergut und Trockenaufh\u00f6hungen \u2013 das METHA-Projekt\u201c vom 10.07.1990<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/GGD15-6738.pdf\" target=\"_blank\">Drucksache 15\/6738<\/a>, Schriftliche kleine Anfrage \u201eSp\u00fclfelder in Hamburg\u201c vom 07.01.1997.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/GGD16-950.pdf\" target=\"_blank\">Drucksache 16\/950<\/a>, Schriftliche kleine Anfrage \u201eHerstellung von Schlick-Ziegeln\u201c vom 09.06.1998.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/GGD16-1405.pdf\" target=\"_blank\">Drucksache 16\/1405<\/a>, Schrifliche kleine Anfrage \u201eNoch immer keine L\u00f6sung f\u00fcr den Hafenschlick \u2013 obwohl die Koalitionsvereinbarung das f\u00fcr Juni 1998 zusagte\u201c vom 22.09.1998<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/GGD16-3080.pdf\" target=\"_blank\">Drucksache 16\/3080<\/a>, Senatsmitteilung Sicherung der Unterbringung des Baggergut aus Hafen und Elbe\u201c vom 28.09.1999<\/li>\n<\/ul>\n<p>Seit dieser letzten Senatsmitteilung aus 1999 hat sich zum Thema Baggergut und Verschlickung beim Senat der Freien- und Hansestadt Hamburg nichts mehr getan, au\u00dfer, dass die achte Elbvertiefung im gleichen Jahr zum Abschluss gebracht wurde und die aktuelle, vor Gericht strittige neunte Elbvertiefung in 2002 beim Bundesverkehrsminister beantragt wurde. Wir verweisen darauf, dass die von uns angef\u00fchrten Drucksachen bei Weitem nicht vollst\u00e4ndig sind. Unser Fundus umfasst noch eine Vielzahl von weiteren Senatsmitteilungen, Ausschussberatungen und parlamentarischen Anfragen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7496\" aria-describedby=\"caption-attachment-7496\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/HamburgMuseum.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7496\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/HamburgMuseum.jpg\" alt=\"HamburgMuseum\" width=\"300\" height=\"370\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7496\" class=\"wp-caption-text\">Graphik im Hamburg Museum<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Fazit<\/strong>: Dass Sauerstoffloch ist parallel zu den angef\u00fchrten Dokumenten immer wieder aufgetreten. Millionen von damals Deutsche Mark und heute Euro sind in die Vertiefung und Tiefenhaltung der Elbe versenkt worden. Hunderte\u00a0 von Schiffe unter deutscher Flagge sind in der gleichen Zeit ausgeflaggt worden, Tausende von Arbeitnehmern haben auf den Schiffen und mit der Containerisierung ihre Arbeitspl\u00e4tze verloren. Mehrere H\u00e4fen an der Unterelbe sind wegen Verschlickung geschlossen worden: der letzte Hafen war der von Friedrichskoog. Unz\u00e4hlige Fischer, <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=2&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCoQFjABahUKEwibp42_mNTHAhUBFxQKHaKQBb0&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fregion%2Fpinneberg%2Farticle109096826%2FZum-letzten-Mal-gings-in-die-Binsen.html&amp;ei=Mb3kVdvKOYGu\" target=\"_blank\">Binsenbauern<\/a> und Obst- und Viehbauern mussten aufgrund der Ver\u00e4nderung des Flusses ihre Berufe aufgeben. Ihnen fallen sicher noch weitere \u00c4nderungen entlang der immer wieder vertieften Elbe ein.<\/p>\n<p>All die Jahre scheinen von der Politik, quer durch alle Farben, nicht wahrgenommen worden zu sein, dass der massive Eingriff durch Vertiefungen und Baggerungen an unserem Heimatfluss irgendetwas damit zu tun haben k\u00f6nnte. Wir haben Milliarden an Steuergeld f\u00fcr Vertiefung und Baggerung ausgegeben, ohne zu wissen bzw. wissen zu wollen, was wir damit anrichten.<\/p>\n<p>Mit diesem Erinnern an \u00fcber drei\u00dfig Jahre politisch erfolglosem Handeln, angesichts von \u201eQueen Mary\u201c, der Unterlassungsklage von Hansaport und mit dem anstehenden Gerichtsentscheid in Leipzig im Kopf, sollte bei allen Politikern in Hamburg, aber auch bei den Nachbarn in Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen ein Nachdenken einsetzen. Nur gemeinsam kann f\u00fcr alle vorgenannten Probleme von diesen norddeutschen Politikern eine L\u00f6sung erwirkt werden. Nehmen Sie sich doch einmal ein Herz und denken Sie gemeinsam nach\u2026<\/p>\n<p>\u2026die \u201eerinnernden\u201c Menschen im Land glauben Ihnen die L\u00f6sung Helgoland, Tonne E3 nicht. Sie glauben an einfachere Dinge wie eine norddeutsche Hafenkooperation!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seehund2.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7366 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seehund2-300x165.jpg\" alt=\"Seehund2\" width=\"300\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seehund2-300x165.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seehund2-1024x563.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seehund2-900x495.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seehund2.jpg 1188w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wenn Sie es in \u00fcber drei\u00dfig Jahre mit Milliarden von Euros nicht hinbekommen haben, Alternativen f\u00fcr die Vertiefungsfolgen und Schlickbehandlung zu entwickeln, wie sollen wir Ihnen dann glauben, dass hochgiftiger Schlick, den Sie aktuell wieder verklappen lassen, und deren Folgewirkungen Sie mal gerade acht Jahre mit grenzwertigen Ergebnissen gemonitort haben, f\u00fcr folgende Generationen v\u00f6llig harmlos sein soll? Zumal, wenn Sie den Menschen die letzten zwei Jahre des Monitorings f\u00fcr 2013 und 2014 entgegen aller Vereinbarungen verschweigen\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vollbeladen bis zur Halskrause f\u00e4hrt der Saugbagger \u201eAlexander von Humboldt\u201c nun t\u00e4glich den hochgiftigen Hafenschlick aus den von Hamburg verwalteten Bundeswasserstra\u00dfen K\u00f6hlbrand, Norder- und S\u00fcderelbe in die Nordsee und verklappt diesen vor Helgoland bei Tonne E3. 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