{"id":7710,"date":"2015-09-22T19:53:35","date_gmt":"2015-09-22T18:53:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7710"},"modified":"2016-02-02T11:59:04","modified_gmt":"2016-02-02T10:59:04","slug":"hapag-lloyd-rehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7710","title":{"rendered":"Hapag-Lloyd-Rehe?"},"content":{"rendered":"<p>Diese Tiere kennen wir nicht. Liest man aber Kaffeesatz interpretierende B\u00f6rsen-News, muss es zumindest scheue <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/schweden-tf-bank-b-rsengang-idDEKCN0RG27T20150916\" target=\"_blank\">TF-Bank-Rehe<\/a> geben, <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Hapag-Lloyd.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-7725 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Hapag-Lloyd-300x177.jpg\" alt=\"Hapag-Lloyd\" width=\"300\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Hapag-Lloyd-300x177.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Hapag-Lloyd-1024x602.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Hapag-Lloyd-900x530.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Hapag-Lloyd.jpg 1030w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>die eine enge Verwandschaft mit den uns <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/deutschland-kann-keinen-boersengang-13808201.html\" target=\"_blank\">unbekannten Hapag-Lloyd-Rehen<\/a> haben k\u00f6nnten. Wenn uns kaffeesatzlesende Reh-Experten schon vor Blasen warnen, f\u00fcrchten wir, dass wir diese scheuen Rehe in diesem Jahr nicht mehr zu Gesicht bekommen werden. Und das ist doch schade f\u00fcr so gutgl\u00e4ubige Hamburger.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es das <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCcQFjAAahUKEwj-yLr614jIAhVLmBoKHdcGBFI&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fwirtschaft%2Farticle205735789%2FFrisches-Kapital-fuer-Hapag-Lloyd.html&amp;usg=AFQjCNFrNfz4orqNqZCe-cfij7s8EWQ2Jw\" target=\"_blank\">Hamburger Hafenblatt<\/a> mit einem Redakteur, der in Hafenfragen immer so wundersch\u00f6nes Wetter macht und daf\u00fcr nicht einmal Kaffeesatz braucht. So besteht weiterhin noch die Hoffnung, dass das &#8220;<a href=\"http:\/\/s200168309.online.de\/2007\/10\/07\/scheues-reh\/\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Scheue Reh des Kapitals<\/a>&#8221; am Ballindamm, unmittelbar an der Grenze zum 34. Hamburger Naturschutzgebiet &#8220;Hamburger Rathaus, Senatsfl\u00fcgel&#8221; am Rathausmarkt gesichtet werden kann.<\/p>\n<p>Und was erz\u00e4hlt unser Hamburger Senat unseren Volksvertretern in der Hamburger B\u00fcrgerschaft? Das k\u00f6nnen wir in dem <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/49718\/protokoll-der-%c3%b6ffentlichen-sitzung-des-ausschusses-%c3%b6ffentliche-unternehmen.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">aktuell ver\u00f6ffentlichten Protokoll des Ausschuss f\u00fcr \u00f6ffentliche Unternehmen<\/a> von der Sitzung vom 27.08.2015 nachlesen. Dort finden wir eine Vielzahl der positiv klingenden Phrasen zur Unternehmenssituation aus dem Hamburger Hafenblatt wieder.<\/p>\n<p>Wir finden an dem Protokoll samt Pr\u00e4sentation interessant, dass auf spannende Fragen der Opposition mehrfach von der Hapag-Lloyd Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung oder den Senatsvertretern keine Antworten gegeben, bzw. diese nicht mitprotokolliert wurden. Protokolliert wurden aber die Antworten auf die Fragen der gr\u00f6\u00dferen Regierungsfraktion:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>CTA-Nutzung durch Hapag-Lloyd:<\/strong> &#8220;<em>Die SPD-Abgeordneten nahmen Bezug auf die Aussage hinsichtlich einer Zahlung an die <\/em><em>Hapag-Lloyd AG durch die HHLA, wenn der Container Terminal Altenwerder (CTA)<\/em> <em>angesteuert werde. Um einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, ob es sich dabei um einen erheblichen<\/em> <em>Betrag handle, seien die genauen Modalit\u00e4ten und die H\u00f6he dieser Zahlung von Interesse. <\/em><em>Die Vertreter der Hapag-Lloyd AG erl\u00e4uterten, mit der HHLA sei ein Anteil von 25 Prozent <\/em><em>vereinbart worden. W\u00fcrden jedoch \u00fcber 60 Prozent der Ladung zum CTA gebracht, gebe es<\/em> <em>f\u00fcr die Hapag-Lloyd AG einen h\u00f6heren Gewinnanteil oder Dividendenanteil von dann<\/em> <em>50 Prozent. Zurzeit w\u00fcrden etwa 100 Prozent der Ladung zum CTA gebracht. <\/em><em>Auf Nachfrage der SPD-Abgeordneten hin erkl\u00e4rten die Vertreter der Hapag-Lloyd AG, dass<\/em> <em>es sich im ersten Halbjahr um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag gehandelt habe.<\/em>&#8221; (Seite 9, Mitte) <em>&#8220;Die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE fragten au\u00dferdem, warum Hapag-Lloyd zu <\/em><em>100 Prozent den CTA beliefern w\u00fcrde. Die Vertreter von Hapag-Lloyd f\u00fchrten aus, dass die Lieferungen zusammen mit ihren Partnern von G6 erfolgten. Der Grund liege in der sehr guten Inlandsverbindung und der hohen Effizienz des\u00a0 Terminals. Hamburg sei eine wichtige Drehscheibe und es helfe, wenn alle Container dicht beieinander seien.&#8221;<\/em> (Seite 13)<\/li>\n<li><strong>Schiffsgr\u00f6\u00dfenentwicklung:<\/strong> &#8220;<em>Die SPD-Abgeordneten nahmen in ihrer Fragestellung Bezug auf das Schiffsportfolio&#8230;Sie schlossen die Bitte um eine Einsch\u00e4tzung der<\/em><br \/>\n<em>Schiffsgr\u00f6\u00dfenentwicklung an, insbesondere hinsichtlich eines Wachstums jenseits der 20 000 TEU. Die Vertreter von Hapag-Lloyd stellten dar, die Flotte von Hapag-Lloyd sei mit ihrer Mischung aus ganz neuen und \u00e4lteren Schiffen sicher wettbewerbsf\u00e4hig. Mit Blick auf die Schiffsgr\u00f6\u00dfenentwicklung machten sie deutlich, ihrer Auffassung nach w\u00fcrden die zus\u00e4tzlichen wirtschaftlichen Vorteile von immer gr\u00f6\u00dferen Schiffen immer kleiner werden. Dadurch werde die Investitionswelle irgendwann nicht mehr so hoch sein. Die Hapag-Lloyd-Flotte brauche m\u00f6glicherweise irgendwann einige 20 000-TEU-Schiffe, aber nicht sehr viele. Viel gr\u00f6\u00dfere Schiffe werde es nicht geben. Den von den Medien dargestellten Vorteilen von Gro\u00dfschiffen l\u00e4ge in der Regel kein sauberer Vergleich zugrunde, weil dort der Einsatz eines 20 000-TEU-Schiffs dem von vier 4500-TEU-Schiffen gegen\u00fcber gestellt werde. Richtig sei, die Kostenvorteile eines 20 000-TEU-Schiffs gegen\u00fcber eines<\/em><em>14 000- oder 18 000-TEU-Schiffs zu berechnen. Hier sei festzustellen, dass der<\/em> <em>Kostenvorteil immer kleiner werde. Auch MAERSK beschr\u00e4nke sich in seiner<\/em> <em>Neubeschaffung von Gro\u00dfschiffen auf das optimierte gleiche Modell und erweitere nicht auf 24 000 oder 26 000 TEU. Das sei eine gute Entwicklung. Die Vertreter von Hapag-Lloyd hoben hervor, es d\u00fcrfe nicht aus dem Blick genommen werden, dass 18 000- und 20 000-TEU-Schiffe lediglich auf dem Fernost-Dienst genutzt werden k\u00f6nnen und nicht f\u00fcr Fahrten in die USA, durch den Panamakanal, auf dem Atlantik<\/em><br \/>\n<em>oder nach S\u00fcdamerika, weil daf\u00fcr entweder die Reisezeit zu kurz oder die H\u00e4fen zu klein seien. Diese positive Entwicklung werde ihrer Einsch\u00e4tzung nach in den n\u00e4chsten zwei bis drei Jahren sp\u00fcrbar werden. Sie erwarteten \u00e4hnliche Flotten der Reedereien, sodass die Faktoren Costumer Service, Kundenorientierung, IT oder Produktivit\u00e4t entscheidend seien. Hier sei Hapag-Lloyd fast am Maximum aufgestellt.<\/em>&#8221; (Seite 9 und 10) &#8220;<em>Die Vertreter von Hapag-Lloyd sahen einen breiten Konsens, in der Schiffsgr\u00f6\u00dfe kaum \u00fcber <\/em><em>eine Gr\u00f6\u00dfe von 20 000 TEU zu gehen. Vor zehn Jahren sei mit einer Steigerung von 4 000-<\/em><em>TEU-Schiffen auf 8 000-TEU-Schiffe eine Ersparnis von f\u00fcnfzig Prozent m\u00f6glich gewesen. <\/em><em>Heute handele es sich um sehr viel kleinere Unterschiede und damit kleinere Ersparnisse.<\/em>&#8221; (Seite 10) &#8220;<em>Die CDU-Abgeordneten baten um Auskunft, wie viele 19 000- bis 20 000- TEU Containerschiffe Hapag-Lloyd voraussichtlich ordern werde. Die Vertreter von Hapag-Lloyd betonten, die Planung erfolge gemeinsam mit den Partnern<\/em> <em>der G6-Alliance im Rahmen eines Investitionsplans f\u00fcr die n\u00e4chsten drei bis f\u00fcnf Jahre. <\/em><em>Zurzeit werde er\u00f6rtert, wer wie viel investieren werde. Sie hielten es nicht f\u00fcr unlogisch, den <\/em><em>Kauf von zw\u00f6lf Schiffen eines Loops zwischen zwei Partnern mit jeweils sechs Schiffen zu <\/em><em>teilen. <\/em><em>Die CDU-Abgeordneten baten die Vertreter von Hapag-Lloyd um eine Konkretisierung ihrer Ausf\u00fchrungen hinsichtlich der Einsetzbarkeit gro\u00dfer Schiffe. <\/em><em>Die Vertreter von Hapag-Lloyd machten deutlich, derzeit sei ein Einsatz gro\u00dfer Schiffe lediglich im Asien-Europa-Verkehr m\u00f6glich. Auch dort sei eine Abfertigung lediglich in zehn bis zw\u00f6lf H\u00e4fen m\u00f6glich. Eine Durchfahrt des Panamakanals sei ebenso wenig m\u00f6glich wie die Abfertigung in H\u00e4fen an der US-Ostk\u00fcste oder in S\u00fcdamerika. Der Vorteil gro\u00dfer Schiffe sei auch abh\u00e4ngig von der Dauer der \u00dcberfahrt, sodass Routen wie Shanghai-Hamburg oder Shanghai-Rotterdam mit 30 bis 35 Reisetagen f\u00fcr eine effiziente Nutzung sorgten, hingegen die Atlantikroute Rotterdam-New York mit sieben Reisetagen keine ausreichende Ersparnis <\/em><em>generiere.<\/em>&#8221; (Seite 11)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Haben Sie nach dem Lesen des Protokolls das Gef\u00fchl, dass am CTA in Altenwerder mit der R\u00fcckverg\u00fctung an Hapag-Lloyd und der Schiffsgr\u00f6\u00dfenentwicklung noch alles mit rechten Dingen zugeht? Wenn Sie sich jetzt auch fragen, wie die H\u00f6he der K\u00f6hlbrandbr\u00fccke, wo heute die &#8220;kleinen&#8221; Riesen der G6-Allianz nur mit &#8220;Ach und Krach&#8221; drunter durchpassen, mit der Elbvertiefung, die ja nur f\u00fcr die &#8220;Riesen&#8221; ben\u00f6tigt wird, mit der &#8220;HHLA-CTA-R\u00fcckverg\u00fctung&#8221; an Hapag-Lloyd zusammenh\u00e4ngen, sitzen wir im gleichen Boot. K\u00f6nnen Sie jetzt auch das 34. Hamburger Naturschutzgebiet am Rathausmarkt sehen?<\/p>\n<p>P.S.: Hapag-Lloyd und seine G6-Allianzpartner machen \u00fcber 50% des Containerumschlages im Hamburger Hafen aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Tiere kennen wir nicht. Liest man aber Kaffeesatz interpretierende B\u00f6rsen-News, muss es zumindest scheue TF-Bank-Rehe geben, die eine enge Verwandschaft mit den uns unbekannten Hapag-Lloyd-Rehen haben k\u00f6nnten. Wenn uns kaffeesatzlesende Reh-Experten schon vor Blasen warnen, f\u00fcrchten wir, dass wir diese scheuen Rehe in diesem Jahr nicht mehr zu Gesicht bekommen werden. 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