{"id":7804,"date":"2015-10-09T22:41:16","date_gmt":"2015-10-09T21:41:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7804"},"modified":"2016-12-04T13:42:55","modified_gmt":"2016-12-04T11:42:55","slug":"was-ist-los-mit-der-port-feeder-barge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7804","title":{"rendered":"Was ist los mit der Port-Feeder-Barge?"},"content":{"rendered":"<p>Containerumfuhren im Hamburger Hafen mittels Schiff statt Lkw klingt nach einer klugen L\u00f6sung. Nicht aufgrund geringerer Abgase &#8211; da sind wir angesichts des\u00a0 VW-Skandals und dem beim Schiffsdiesel im Verh\u00e4ltnis zum Lkw-Diesel immer noch immens hohen Schwefelanteil sehr skeptisch. F\u00fcr die unhaltbare Verkehrssituation in Hamburg k\u00f6nnte die Port-Feeder-Barge (PFB) eine Entlastung darstellen. So scheint die PFB auch im <a href=\"https:\/\/hamburg.gruene.de\/sites\/default\/files\/Wahlprogramm_Buescha2015_WEB.pdf\" target=\"_blank\">rot-gr\u00fcnen Koalitionsvertrag auf Seite 27 <\/a>gelandet zu sein &#8211; <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=5626\" target=\"_blank\">was tut sich da politisch<\/a>?<\/p>\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/49841\/entlastung-der-stra%c3%9fen-durch-wasserseitige-umfuhren-von-containern.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Schriftliche Kleine Anfrage<\/a> fragt den Stand ab. Unser Senat antwortet erneut in den bekannten sparsamen Worten &#8211; man sp\u00fcrt richtig den Widerwillen gegen die PFB. So werden aus den bisher mit dem neudeutschen Begriff &#8220;Barges&#8221; bezeichneten Lastfahrzeugen nun wieder &#8220;schrottige&#8221; Schuten. HHLA-Vorstand Herrn Stefan Behn, den<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Binnenschifffahrt.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2865\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Binnenschifffahrt-300x84.jpg\" alt=\"Binnenschifffahrt\" width=\"364\" height=\"102\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Binnenschifffahrt-300x84.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Binnenschifffahrt-1024x289.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Binnenschifffahrt-900x254.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 364px) 100vw, 364px\" \/><\/a> bisherigen Verhinderer in Sachen PFB, scheint man im Senat immerhin zu kennen &#8211; genauso wie die Zahl der auf dem Wasserweg &#8220;umgefahrenen&#8221; TEU: 72.000 TEU waren es in 2014. Damit bewegen wir uns im Nullkomma-Prozent-Bereich bei Hafenumfuhren. Es ist ein Desaster, wie der Senat f\u00fcr unseren Hafen neue Ideen verfolgt &#8211; insbesondere wenn wir die seit 2010 installierten Bargeservices f\u00fcr hafeninterne Umfuhren in <a href=\"http:\/\/www.portofantwerp.com\/nl\/node\/1653\" target=\"_blank\">Antwerpen<\/a> oder <a href=\"http:\/\/rotterdam-oost.nl\/download\/pdf\/BCTN-ENG_LR.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Rotterdam<\/a> beobachten.<\/p>\n<p>Warum die Senatspolitik so ist, kann man vielleicht aus dem Artikel im <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCIQqQIwAGoVChMIiKem5pWfyAIViqZyCh07vgjW&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle205822957%2FContainerfrachter-Gefaehrlicher-Groessenwahn-auf-dem-Meer.html&amp;usg=AFQjCNErUbYRR-bdCX1AYyDf8oCRcrQ9fg\" target=\"_blank\">Hamburger Abendblatt<\/a> ableiten. Dort durfte sich vor wenigen Tagen <a href=\"http:\/\/www.portfeederbarge.de\/de\/53313-Impressum\" target=\"_blank\">Herr Prof. Dr.-Ing. Ulrich Malchow<\/a>, der Motor der <a href=\"http:\/\/www.portfeederbarge.de\/\" target=\"_blank\">hamburgischen Port-Feeder-Barge<\/a>, \u00e4u\u00dfern. Der Einstieg im Abendblatt-Artikel entspricht den Tatsachen. Die Situation der Schiffsgr\u00f6\u00dfenentwicklung, die Ohnmacht der deutschen Einzelh\u00e4fen Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven gegen\u00fcber den m\u00e4chtigen Reederei-Allianzen wird zutreffend beschrieben. Aber warum kann dieser anscheinend kluge Geist blo\u00df nicht das Wort Hafenkooperation aussprechen? Warum muss er dagegen betonen, dass die Elbvertiefung auf jeden Fall kommen m\u00fcsse: &#8220;Denn gro\u00dfe Schiffe bis 22.000 TEU werden nun einmal Realit\u00e4t. Da h\u00e4tte man viel fr\u00fcher gegensteuern m\u00fcssen.&#8221;?<\/p>\n<p>Er wei\u00df es doch besser: ein vollbeladenes <a href=\"http:\/\/www.alphaliner.com\/liner2\/research_files\/Alphaliner-20Kteu-ULCS.pdf\" target=\"_blank\">22.000 TEU-Schiff<\/a> mit mehr als 440 Meter L\u00e4nge, mehr als 60 Meter Breite und \u00fcber 16 Meter Tiefgang wird auch mit den geplanten Vertiefungen von Weser und Elbe weder in Hamburg noch in Bremerhaven einlaufen k\u00f6nnen\u00a0 &#8211; die aktuellen Vertiefungspl\u00e4ne sind doch auf max. 10.000 TEU-Schiffe ausgelegt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=6702\" target=\"_blank\">Er hat zudem die OECD-Studie \u201eThe impact of mega-ships\u201c<\/a> (Auswirkungen von Gro\u00dfschiffen) gelesen, beschreibt die Auslastungssituation samt Abnahme der Skaleneffekte von Riesenschiffen zutreffend und nimmt Bezug auf die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=5658\" target=\"_blank\">Risikostudie einer Versicherungen<\/a> zu Gro\u00dfcontainerschiffen. Und trotz all dieser Fakten f\u00e4llt diesem Mann nur ein, dass die Elbvertiefung kommen m\u00fcsse?<\/p>\n<figure id=\"attachment_7821\" aria-describedby=\"caption-attachment-7821\" style=\"width: 192px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/PFB-Schwergut.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7821\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/PFB-Schwergut.jpg\" alt=\"PFB-Schwergut\" width=\"192\" height=\"256\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7821\" class=\"wp-caption-text\">HHLA-Kran beim Verladen eines schweren Containern<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn ein <a href=\"http:\/\/www.hs-bremen.de\/internet\/de\/hsb\/struktur\/mitarbeiter\/umalchow\/\" target=\"_blank\">Wissenschaftler an einer deutschen Hochschule<\/a> im Bereich &#8220;Maritime Economics&#8221; als Ergebnis zu vermeintlich &#8220;\u00f6konomischen Zw\u00e4ngen von Gro\u00dfreedereien&#8221; nur L\u00f6sungen darstellen kann, die einseitige Lasten f\u00fcr die Allgemeinheit durch absurd anmutende Hafen- und Flussausbauten bedeuten, dann ist es nicht verwunderlich, dass der Hamburger Hafen mit seinen ebenfalls vermeintlich &#8220;\u00f6konomischen Zw\u00e4ngen&#8221; keine neuen Ideen wie beispielsweise die Port-Feeder-Barges braucht.<\/p>\n<p>Es sch\u00fcttelt uns &#8211; dieser Weg kann nicht sinnvoll sein. Die Port-Feeder-Barge erscheint uns dagegen weiterhin als sinnvoll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Containerumfuhren im Hamburger Hafen mittels Schiff statt Lkw klingt nach einer klugen L\u00f6sung. Nicht aufgrund geringerer Abgase &#8211; da sind wir angesichts des\u00a0 VW-Skandals und dem beim Schiffsdiesel im Verh\u00e4ltnis zum Lkw-Diesel immer noch immens hohen Schwefelanteil sehr skeptisch. F\u00fcr die unhaltbare Verkehrssituation in Hamburg k\u00f6nnte die Port-Feeder-Barge (PFB) eine Entlastung darstellen. 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