{"id":8228,"date":"2015-11-13T20:11:16","date_gmt":"2015-11-13T19:11:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=8228"},"modified":"2016-09-16T08:01:27","modified_gmt":"2016-09-16T07:01:27","slug":"hhla-zum-abgrund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=8228","title":{"rendered":"HHLA zum Abgrund"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/HHLAStAnnen.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8236\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/HHLAStAnnen.jpg\" alt=\"HHLAStAnnen\" width=\"204\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/HHLAStAnnen.jpg 539w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/HHLAStAnnen-244x300.jpg 244w\" sizes=\"(max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><\/a>&#8220;<em>Der R\u00fcckgang des Containerumschlags an den HHLA-Terminals in Hamburg hat sich im Vorjahresvergleich auch im dritten Quartal 2015 weiter fortgesetzt.<\/em>&#8221; lesen wir auf Seite 8 im <a href=\"http:\/\/bericht.hhla.de\/zwischenbericht-q3-2015\/serviceseiten\/downloads\/files\/HHLA_15_9M_Zwischenbericht.pdf\" target=\"_blank\">HHLA-Zwischenbericht f\u00fcr die ersten neun Monate des Jahres 2015<\/a>. Der Umschlag an den <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article148771834\/Umschlag-im-Hamburger-Hafen-geht-deutlich-zurueck.html\" target=\"_blank\">Hamburgischen HHLA-Terminals hat sich um sage und schreibe 12 %<\/a> von 5,5 Mio. TEU auf 4,8 Mio. TEU reduziert. Das sind rund 700.000 TEU weniger &#8211; puuh!<\/p>\n<p>Die Ursachen werden auch gleich benannt. &#8220;<em>Der Mengenr\u00fcckgang an den Hamburger Terminals ist im Wesentlichen auf die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=8120\" target=\"_blank\">r\u00fcckl\u00e4ufigen Feederverkehre mit den Ostseeh\u00e4fen<\/a> zur\u00fcckzuf\u00fchren. Diese lagen&#8230; um 21,8% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.<\/em>&#8221; Zudem werden noch das eingebrochene Russland- sowie Asiengesch\u00e4ft benannt.<\/p>\n<p>Das Feedergesch\u00e4ft in die Ostsee und der Russland- und Asienumschlag (insbesondere China) waren bislang die Perlen des Hamburger Hafenumschlages. Sie strahlten f\u00fcr unseren Senat so derartig stark, dass dieser bereits im Jahr 2006 ein schier grenzenloses Wachstum f\u00fcr diese seine Perlen vorhersagte.\u00a0<em> &#8220;<strong>Hier sieht die ISL-Prognose f\u00fcr das Jahr 2015 ein Potenzial von etwa 18 Mio. TEU<\/strong> bzw. gut 23 Mio. TEU im Jahr 2020. Der Anteil des Umschlags mit Fernost wird dabei um noch einmal gut f\u00fcnf Prozentpunkte anwachsen und dann schon ohne die durch Fernostverkehre generierten Europaverkehre sowohl im Jahr 2015 als auch im Jahr 2020 \u00fcber 50 % liegen. Voraussetzung f\u00fcr die Realisierung dieses Potenzials sind der Umschlagprognose <\/em><em>zufolge die Anpassung der Fahrrinne von Unter- und Au\u00dfenelbe sowie der<\/em> <em>bedarfsgerechte Ausbau der Containerumschlagkapazit\u00e4t im Hamburger Hafen.<\/em>&#8221; So k\u00f6nnen wir es in der <a href=\"http:\/\/www.fahrrinnenausbau.de\/Projektbuero\/dokumente\/Downloads\/b\/Bedarfsbegruendung.pdf\" target=\"_blank\">Bedarfsbegr\u00fcndung zur aktuellen Elbvertiefung auf Seite 13<\/a> nachlesen!<\/p>\n<p>Nun wird unser Senat sicherlich sagen, dass die Bankenkrise aus 2008 und 2009 den Hamburger Hafen um drei bis f\u00fcnf Jahre zur\u00fcckgeworfen h\u00e4tte &#8211; man sei doch jetzt wieder auf einem klaren Wachstumspfad! Dann sollte sich der jetzt regierende rot-gr\u00fcne Senat die Prognosen seines HHLA-Vorstandschefs im Zwischenbericht zu der &#8220;Erwarteten Ertragslage 2015&#8221; auf Seite 12 durchlesen. Ber\u00fccksichtigen Sie die in Klammern gesetzten Aussagen, die die bisherige Einsch\u00e4tzung wiedergeben:<\/p>\n<p>&#8220;<em>Dies vorausgeschickt erwartet die HHLA f\u00fcr das Jahr 2015 im Segment Container eine stark r\u00fcckl\u00e4uige Mengenentwicklung (bislang: moderater R\u00fcckgang). Beim Containertransport wird weiterhin von einem moderaten Anstieg ausgegangen. Diese Mengenerwartungen f\u00fchren im Jahr 2015 auf Konzernebene zu einem moderaten R\u00fcckgang (bislang: leichter R\u00fcckgang) beim Umsatz gegen\u00fcber dem Vorjahr. Es wird ein Konzernbetriebsergebnis<\/em><br \/>\n<em>(EBIT) im Bereich von 150 Mio. \u20ac erwartet (bislang: auf dem Niveau des Vorjahres, Ist 2014: 169,3 Mio. \u20ac).<\/em> <em>Der Teilkonzern Hafenlogistik sollte im Jahr 2015 den auf Konzernebene erwarteten relativen Ver\u00e4nderungen dieser Berichtsgr\u00f6\u00dfen folgen. Dementsprechend wird ein Betriebsergebnis (EBIT) im Bereich von 135 Mio. \u20ac erwartet (bislang: auf dem Niveau des Vorjahres, Ist 2014: 155,6 Mio. \u20ac). <\/em><em>Abweichend von der Entwicklung des Teilkonzerns Hafenlogistik wird die Umsatzentwicklung im Segment Container dem Trend der erwarteten Mengenentwicklung folgen und stark zur\u00fcckgehen (bislang: moderater R\u00fcckgang). Das Segmentergebnis <\/em><em>wird auslastungsbedingt die bisherige Prognose (in einer Bandbreite von 125 bis 135 Mio. \u20ac) stark unterschreiten<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/HHLAStAnnen21.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3899 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/HHLAStAnnen21-271x300.jpg\" alt=\"HHLAStAnnen2\" width=\"271\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/HHLAStAnnen21-271x300.jpg 271w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/HHLAStAnnen21.jpg 855w\" sizes=\"(max-width: 271px) 100vw, 271px\" \/><\/a>Wie k\u00f6nnte ein HHLA-Vorstandschef es dem Senat, als Vertreter der Eigent\u00fcmerseite, klarer darstellen, dass der Umschlag sich wieder auf dem Niveau der Bankenkrise der Jahre 2008 und 2009 befindet? <strong>Was soll er denn noch sagen?<\/strong><\/p>\n<p>Wir wissen, was der HHLA erstmalig seit Jahren nicht in seine Aktion\u00e4rsberichte geschrieben hat. \u00dcber die gebetsm\u00fchlenartige Floskel des Einflusses der fehlenden Elbvertiefung auf die HHLA-Umschlagsentwicklung wurde kein Wort verloren. Das ist neu und sollte Anerkennung finden. Wir w\u00fcnschen damit der HHLA einen Hauptaktion\u00e4r, der sich endlich von der Phrasendrescherei &#8220;Containerhub&#8221; abwendet und mit der HHLA und <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCUQqQIwAGoVChMIz_eNxouOyQIVRh0PCh2O6wps&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle206570215%2FHafenlogistiker-HHLA-bricht-das-Geschaeft-weg.html&amp;usg=AFQjCNHe6_inB94oj_7OcYlC_Lak7jpC7A\" target=\"_blank\">anderen Interessierten<\/a> neue Perspektiven entwickelt. Die HHLA konnte vor wenigen Jahren noch wesentlich mehr, als nur Container&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Der R\u00fcckgang des Containerumschlags an den HHLA-Terminals in Hamburg hat sich im Vorjahresvergleich auch im dritten Quartal 2015 weiter fortgesetzt.&#8221; lesen wir auf Seite 8 im HHLA-Zwischenbericht f\u00fcr die ersten neun Monate des Jahres 2015. Der Umschlag an den Hamburgischen HHLA-Terminals hat sich um sage und schreibe 12 % von 5,5 Mio. 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