{"id":8338,"date":"2015-11-26T23:23:27","date_gmt":"2015-11-26T22:23:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=8338"},"modified":"2016-12-04T20:07:04","modified_gmt":"2016-12-04T18:07:04","slug":"unterelbemaerchen-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=8338","title":{"rendered":"Unterelbem\u00e4rchen II"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Weihnachten1.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4519\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Weihnachten1.jpg\" alt=\"Weihnachten1\" width=\"300\" height=\"232\" \/><\/a>Seit Wochen wird in Sachen Verschlickung des Hafens ein Feuerwerk an Nachrichten abgebrannt. Sie alle sind Bestandteil des <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7491\" target=\"_blank\"><u>Unterelbem\u00e4rchen<\/u><\/a>, das davon handelt, dass in Hamburg seit Jahrzehnten intensiv an &#8220;nachhaltig<strong>st<\/strong>en und \u00f6kologisch<strong>st<\/strong>en&#8221; L\u00f6sungen zum Sedimentproblem gearbeitet wird. Dass nach \u00fcber drei\u00dfig Jahren derart harter Arbeit bis heute nichts, nullkommanix, rausgekommen ist, haben wir vom Senat allerdings noch nie geh\u00f6rt. Daf\u00fcr gibt es regelm\u00e4\u00dfig Vertr\u00f6stungen: es wird weiter an L\u00f6sungen gearbeitet.<\/p>\n<p>Mit der Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Weihnachtsm\u00e4rchen gekommen. Wir nutzen die Gunst der Jahreszeit und laden Sie ein zum M\u00e4rchen um die Tonne E3 und das arme kleine Hamburg!<\/p>\n<p>Es war einmal eine arme kleine Stadt, die nannte sich Hamburg. Das arme kleine Hamburg lag an dem Fluss Elbe und hatte einen gro\u00dfen Hafen. Das arme kleine Hamburg hat einen beh\u00e4bigen Nachbarn. Dieser hie\u00df Schleswig-Holstein, hatte ein gro\u00dfes weites Herz und war zudem etwas einf\u00e4ltig.<\/p>\n<p>So geschah es im Jahre des Herrn 2005, dass der Oberlauf der Elbe von einer historischen Trockenheit heimgesucht wurde. Der gro\u00dfe Hafen des armen kleinen Hamburg litt darunter sehr. Er wurde einfach nicht mehr ausreichend durchsp\u00fclt und verschlickte. Das arme kleine Hamburg baggerte und baggerte und verklappte vor Ne\u00dfsand und verklappte \u2013 der Schlick wurde einfach nicht weniger.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwjV8bPJ-a7JAhVH8A4KHZVnA1EQFggnMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle107027256%2FGeopotes-befreit-den-Hafen-vom-Schlick.html&amp;usg=AFQjCNEBF5HFrgQvN1OcS1xvpkJgRDDPCQ\" target=\"_blank\"><u>Wir lesen dazu in den Hafenblatt-Chroniken<\/u><\/a> (letzter Absatz) <em>\u201eDas deponierte Baggergut in der Elbe vor Wedel blieb nicht da, wo es bleiben sollte. Innerhalb weniger Wochen wurde es wieder zur\u00fcck in den Hafen gesp\u00fclt. Und das ist nicht alles. 2004 stieg die Gesamtmenge der Elbsedimente, die in den Hafen gesp\u00fclt wurden, dramatisch an: Jahrelang hielt sich die Menge bei zwei bis vier Millionen Kubikmetern im Jahr, dann waren es pl\u00f6tzlich neun Millionen Kubikmeter. Georg Werner, seit 1981 bei Hamburg Port Authority (fr\u00fcher: Strom- und Hafenbau) zust\u00e4ndig f\u00fcr die Wassertiefen, bef\u00fcrchtet: &#8220;Auch 2005 d\u00fcrfte diese Zahl erreicht werden.&#8221; Grund ist nach Ansicht von Experten die starke Pumpwirkung des Flutstromes. Die Ebbe, so Werner, nimmt l\u00e4ngst nicht alles zur\u00fcck. Die Genehmigung f\u00fcr die Lagerung in der Nordsee ist zun\u00e4chst auf drei Jahre beschr\u00e4nkt.\u201c Statt wie bisher kurz vor Wedel darf nun das t\u00e4gliche Baggergut ab sofort und mit Erlaubnis des schleswig-holsteinischen Umweltministeriums 150 Kilometer weit weg in der Nordsee deponiert werden. Etwa 25 Kilometer nordwestlich der Insel Scharh\u00f6rn bei Tonne E3 vor Helgoland.<\/em><\/p>\n<p>Das war sehr, sehr lieb, dass Schleswig-Holstein mit seinem weiten Herz dem armen kleinen Hamburg geholfen hatte. Als Dank versprach das arme kleine Hamburg dem lieben Schleswig-Holstein, dass das nie wieder vorkommen w\u00fcrde und es nun endlich ein Sedimentmanagementkonzept erarbeiten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das arme kleine Hamburg machte sich so gleich an die Arbeit f\u00fcr das Konzept. Es arbeitete und arbeitete, verklappte und verklappte\u00a0 \u2013 schwupps waren die drei Jahre vorbei, ohne dass bis zum Jahre des Herrn 2008 etwas dabei rausgekommen w\u00e4re. Das arme kleine Hamburg stand immer noch vor dem Problem mit dem Hafenschlick. Und so fragte das arme kleine Hamburg bei dem lieben einf\u00e4ltigen Nachbarn um eine Verl\u00e4ngerung an.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/AlexandervonHumboldt2.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7493\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/AlexandervonHumboldt2.jpg\" alt=\"AlexandervonHumboldt2\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Das einf\u00e4ltige Schleswig-Holstein war erst erz\u00fcrnt. Aber das weite Herz gewann die Oberhand. Dem armen kleinen Hamburg wurde eine Verl\u00e4ngerungvon drei Jahren gew\u00e4hrt. Mit erhobenen Zeigefinger ermahnte es jedoch das arme kleine Hamburg: \u201eMach endlich Deine Hausaufgaben bis 2011\u201c!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiQltL3-a7JAhXClQ8KHbskDGUQFgglMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fregion%2Fnorddeutschland%2Farticle107433024%2FKiels-Umweltminister-stellt-Hamburg-ein-Ultimatum.html&amp;usg=AFQjCNH7vPG0DH2W0-YxQDVcybxpFrycRw\" target=\"_blank\"><u>Wir lesen wieder in den Hafenblatt-Chroniken<\/u><\/a>: \u201e<em>Hamburg darf seinen Hafenschlick ab 2012 nicht mehr vor Helgoland verklappen. Das sagte Schleswig-Holsteins Umweltminister Christian von Boetticher (CDU) in einem Gespr\u00e4ch mit dem Abendblatt. &#8220;Es wird keinen weiteren Folgevertrag mit Hamburg \u00fcber Sedimentverlagerungen aus der Tideelbe geben.&#8221; Die Hansestadt m\u00fcsse ihr Schlickproblem in den n\u00e4chsten drei Jahren endlich l\u00f6sen. &#8220;Schleswig-Holstein hat Hamburg das allerletzte Mal geholfen&#8221;, sagte der Minister mit Blick auf den j\u00fcngsten Beschluss des Kieler Kabinetts. Demnach darf Hamburg wie berichtet bis 2011 weitere acht Millionen Kubikmeter Schlick aus dem Hafenbereich (etwa Norder- und S\u00fcderelbe) bei der Tonne E 3 etwa 15 Kilometer s\u00fcdlich von Helgoland verklappen. Dort liegen bereits 4,5 Millionen Kubikmeter Schlick, die Hamburg an der k\u00fcstenfernen Sch\u00fcttstelle seit 2005 ablagern durfte. Die Hilfsaktion f\u00fcr den Hamburger Hafen ist heftig umstritten, weil mit dem Schlick unter anderem Cadmium und Quecksilber in der Nordsee verklappt werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das arme kleine Hamburg machte sich in 2008 so gleich erneut an die Arbeit f\u00fcr das Konzept. Es arbeitete und arbeitete und verklappte und verklappte \u2013 schwupps waren die drei Jahre vorbei, ohne dass dabei bis zum Jahre des Herrn 2011 etwas\u00a0 rausgekommen w\u00e4re. Aber es musste es sich ja auch um die Abwerbung der Husumer Windmesse k\u00fcmmern, die viel sch\u00f6ner im armen kleinen Hamburg stattfinden k\u00f6nnte, als im h\u00e4sslichen Husum. Das arme kleine Hamburg stand immer noch vor dem Problem mit dem Hafenschlick. Und so fragte das arme kleine Hamburg bei dem einf\u00e4ltigen Nachbarn erneut um eine Verl\u00e4ngerung an.<\/p>\n<p>Der war jetzt aber richtig b\u00f6se: Hausaufgaben nicht gemacht, Windmesse klauen wollen und die Wellhornschnecken vor Helgoland sind durch das Gift krank geworden. Nein so geht das nicht. Und so holte das arme kleine Hamburg ganz viele glitzernde 2 Euro M\u00fcnzen aus seinem HHLA-Schatz. \u00dcber eine Million dieser glitzernden Geldst\u00fccke legte es dem knurrigen Schleswig-Holstein auf den Tisch! Und siehe da, das Glitzern der M\u00fcnzen lie\u00dfen Schleswig-Holstein alles vergessen: Husum vergessen, nicht gemachte Hausaufgaben vergessen. Na, ja r\u00fclpste Schleswig-Holstein dann doch noch einf\u00e4ltig im Jahre des Herrn 2013: Armes kleines Hamburg, Du musst jetzt wirklich mal Deine Hausaufgaben machen. Du sollst ein Dialogforum Tideelbe f\u00fcr dein Sedimentmanagementkonzept einberufen und bis Ende 2014 endlich Deine Hausaufgaben zu Ende bringen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article116183759\/Hafenschlick-Streit-mit-Kiel-endgueltig-beendet.html\" target=\"_blank\"><u>Wir lesen nun in den Welt-Chroniken<\/u><\/a>: \u201e<em>Es wird damit gerechnet, dass 2013 mindestens 600 000 Kubikmeter Schlick verklappt werden m\u00fcssen. Die Hamburger Port Authority muss daf\u00fcr Kompensationszahlungen von zwei Euro pro Kubikmeter Baggergut leisten. Das Geld ist der Stock einer zu gr\u00fcndenden Stiftung Nationalpark Wattenmeer. Die Stiftung soll baldm\u00f6glichst ins Leben gerufen werden. Zudem m\u00fcssen Hamburg und der Bund der Vereinbarung zufolge zeitnah und verbindlich ein Gesamtkonzept f\u00fcr das Sedimentmanagement in der Tideelbe erstellen. So soll eine unter \u00f6kologischen Gesichtspunkten vertretbare, dauerhafte L\u00f6sung f\u00fcr die Entsorgung des gering belasteten Schlicks gefunden werden.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Das arme kleine Hamburg machte sich so gleich mit seinem tumben Onkel WSV aus Kiel an die Arbeit und berief das Dialogforum ein. Das arme kleine Hamburg arbeitete und arbeitete mit dem Dialogforum und verklappte und verklappte \u2013 schwupps war das Jahr 2014 vorbei, ohne dass etwas dabei rausgekommen w\u00e4re. Der von den Glitzer-Euros bet\u00e4ubte Nachbar schnarchte aber tief weiter.<\/p>\n<p>Nun war aber auch das Jahr 2015 fast vorbei. Und die Oberelbe war wieder so trocken, wie im Jahre 2005. Und dann war die b\u00f6se Tidal-Pumping-Krankheit, die die Elbe seit 2005 befallen hatte, einfach nicht abgeklungen. Das arme kleine Hamburg stand wie im Jahre des Herrn 2005 vor dem Problem mit dem Hafenschlick. Das arme kleine Hamburg hatte doch seine Hausaufgaben gemacht! Da war zwar nichts rausgekommen &#8211; setzen &#8220;sechs&#8221; h\u00e4tte ein Lehrer verzweifelt gebr\u00fcllt &#8211;\u00a0 aber es kannte seinen doch sehr einf\u00e4ltigen Nachbarn nun schon so gut,\u00a0 dass es jetzt recht forsch eine Verl\u00e4ngerung einforderte.<\/p>\n<p>M\u00e4rchen enden meist mit der Formel: &#8220;Und so leben Sie noch heute, friedlich und in inniger Verbundenheit weiter&#8221;. Wie geht unser M\u00e4rchen vom armen kleinen Hamburg und seinem einf\u00e4ltigen und jetzt auch schnarchenden Nachbarn Schleswig-Holstein weiter? Genau in diesem Sinne!<\/p>\n<p>Heute wurde ein neues Kapitel des Unterelbem\u00e4rchens ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwjR1Yr9nK_JAhVH6g4KHbMyA4sQqQIIJjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle206723923%2FDer-Hamburger-Hafenschlick-soll-in-die-Nordsee.html&amp;usg=AFQjCNHruEpnrzZP7u5S7ZjjZe8bJk0bsA\" target=\"_blank\"><u>Wirtschaftssenator Herrn Frank Horch gab implizit bekannt<\/u><\/a>, dass die Verklappung von giftigem Hafenschlick in der Nordsee einvernehmlich mit Schleswig-Holstein ausgeweitet werden soll. Dieses war bereits Anfang der Woche absehbar, nachdem der <u>Ministerpr\u00e4sident Herr Torsten Albig<\/u> auf einer gemeinsamen Kabinettssitzung von Hamburg und Schleswig-Holstein die Zusage gegeben hatte, k\u00fcnftig giftigen Schlick aus dem Hafen aufnehmen zu wollen.<\/p>\n<p>So lesen wir im heutigen Abendblatt die Aussage der Sprecherin des Kieler Umweltministeriums, Frau Nicola Kabel: &#8220;Derzeit werden alle Optionen f\u00fcr die Verbringung des Baggerguts nach \u00f6kologischen Kriterien gepr\u00fcft und bewertet. Es liegen <strong>sieben Varianten<\/strong> auf dem Tisch, dazu geh\u00f6ren auch Orte in der Au\u00dfenwirtschaftszone, die in der Verantwortung des Bundes liegt&#8221;. Welche Sieben m\u00f6gen das sein?<\/p>\n<p>Wir schauen in den Abschlussbericht des Dialogforum Tideelbe, das wie im M\u00e4rchen erz\u00e4hlt, unter Regie von HPA und WSV den Auftrag hatte, an einer L\u00f6sung f\u00fcr das Sedimentproblem des Unterelbem\u00e4rchen mitzuwirken. Fast zwei Jahre hat das Forum gearbeitet und im Sp\u00e4tsommer 2015 seinen Abschlussbericht vorgelegt. <a href=\"http:\/\/www.dialogforum-tideelbe.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Ergebnisbericht-des-Dialogforums-Strombau-und-Sedimentmanagement-Tideelbe.pdf\" target=\"_blank\"><u>Im Abschlussbericht des Dialogforums finden wir auf Seite 70<\/u><\/a> acht Varianten f\u00fcr die Verklappung des giftigen Baggergutes in der Elbe.<\/p>\n<ul>\n<li>Hamburg bis Stade: \u201estromauf MaxTr\u00fcb\u201c , Stromkilometern 620 bis 655<\/li>\n<li>Stade bis Otterndorf: \u201eMaxTr\u00fcb\u201c, Stromkilometer 655 bis 715<\/li>\n<li>Otterndorf bis Au\u00dfenelbe: \u201estromab MaxTr\u00fcb\u201c, Stromkilometern 715 bis 755,<\/li>\n<li>Schlickfallgebiet in der Nordsee, also Tonne E3<\/li>\n<li>K\u00fcstengew\u00e4sser s\u00fcdlich des Schlickfallgebiets &#8211; vor Neuwerk\/Cuxhaven<\/li>\n<li>Ausschlie\u00dfliche Wirtschaftszone: \u201eNordwestliche AWZ (N\u00e4he Entenschnabel)\u201c<\/li>\n<li>Ausschlie\u00dfliche Wirtschaftszone: \u201eNahbereich der 12-Seemeilen-Zone\u201c<\/li>\n<li>Ausschlie\u00dfliche Wirtschaftszone: \u201eN\u00e4he Reede\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die erste Variante kann f\u00fcr die Fortsetzung des Unterelbem\u00e4rchen gleich gestrichen werden, denn es ist die bekannte Verklappungsstelle vor Ne\u00dfsand und die Sedimentfalle vor Wedel. Somit kennen wir die von Kiel ins Feld geworfenen Varianten: zwei sind in der Elbe, f\u00fcnf liegen in der Nordsee. Die beiden Elbvarianten werden bereits durch die WSV genutzt &#8211; mehr wird da nicht abgeladen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rchen haben wir den tumben Onkel WSV kennen lernen d\u00fcrfen. Der wird es international nicht auf die Reihe bekommen <strong>wollen<\/strong>, dass f\u00fcr die Ablagerung von giftigem Baggergut erstmalig in der Geschichte die Ausschlie\u00dfliche Wirtschaftszone genutzt werden darf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Helgoland1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7180 size-medium\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Helgoland1-225x300.jpg\" alt=\"Helgoland1\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Helgoland1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Helgoland1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Helgoland1.jpg 864w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Es verbleiben also die Tonne E3 oder der Bereich vor Neuwerk\/Cuxhaven. Ahnen Sie schon was passieren wird?<\/p>\n<p>Helgoland wird j\u00e4hrlich weitere mindestens 2 Mio. m\u00b3 giftigen Hafenschlick vor die T\u00fcr gekippt bekommen. Wir halten das f\u00fcr die Untergrenze an zus\u00e4tzlichem Baggervolumen &#8211; realistischer erscheinen uns 2,5 bis 3,5 Mio. m\u00b3 pro Jahr. Eine ganz und gar &#8220;nachhaltig<strong>st<\/strong>e und \u00f6kologisch<strong>st<\/strong>e Politik. Im Sinne von Herrn B\u00fcrgermeister Olaf Scholz: &#8220;<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=8294\" target=\"_blank\">Mehr geht nicht<\/a>&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Wochen wird in Sachen Verschlickung des Hafens ein Feuerwerk an Nachrichten abgebrannt. Sie alle sind Bestandteil des Unterelbem\u00e4rchen, das davon handelt, dass in Hamburg seit Jahrzehnten intensiv an &#8220;nachhaltigsten und \u00f6kologischsten&#8221; L\u00f6sungen zum Sedimentproblem gearbeitet wird. Dass nach \u00fcber drei\u00dfig Jahren derart harter Arbeit bis heute nichts, nullkommanix, rausgekommen ist, haben wir vom Senat &hellip; <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=8338\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Unterelbem\u00e4rchen II<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,11],"tags":[158],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8338"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8338"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8338\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10925,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8338\/revisions\/10925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}