{"id":9134,"date":"2016-01-13T22:00:00","date_gmt":"2016-01-13T21:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9134"},"modified":"2016-01-13T22:00:00","modified_gmt":"2016-01-13T21:00:00","slug":"alte-zoepfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9134","title":{"rendered":"Alte Z\u00f6pfe"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bagger-Ijsseldelta-im-Nebel.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"attachment wp-att-9136\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9136\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bagger-Ijsseldelta-im-Nebel.jpg\" alt=\"Bagger Ijsseldelta im Nebel\" width=\"250\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bagger-Ijsseldelta-im-Nebel.jpg 1106w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bagger-Ijsseldelta-im-Nebel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bagger-Ijsseldelta-im-Nebel-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bagger-Ijsseldelta-im-Nebel-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Das <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiryc3Nu6fKAhVBYQ4KHbxQCHYQqQIIJTAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Fhamburg-mitte%2Farticle206919203%2FHamburger-Hafen-schon-wieder-verschlickt-Umschlag-bedroht.html&amp;usg=AFQjCNGod0VQ9GjGi4rA7ZnHOGMyySGsEw\" target=\"_blank\">Hamburger Hafenblatt berichtet von Mindertiefen im K\u00f6hlbrand<\/a>, der Zufahrt zum HHLA-Terminal CTA in Altenwerder, von bis zu 2 Metern. Die Schlickb\u00e4nke sollen sich erneut vom westlichen Gleithang der K\u00f6hlbrandeinfahrt bis zum Hadag-Anleger &#8220;Waltershof&#8221; erstrecken. Die HPA hatte diesen Bereich des <a href=\"http:\/\/www.hamburg-port-authority.de\/de\/presse\/studien-und-berichte\/Documents\/150720%20Freigabe%20K%C3%B6hlbrand_fg.pdf\" target=\"_blank\">K\u00f6hlbrands letztmalig im Juni 2015<\/a> ausgebaggert.<\/p>\n<p>Die vom Hamburger Hafenblatt angef\u00fchrte Ursache f\u00fcr die Mindertiefen zeigt erneut eine kopp-lose Berichterstattung: &#8220;<em>Grund f\u00fcr die massive R\u00fcckkehr des Problems ist, dass die HPA nur einen Teil der ausgebaggerten Sedimente in der Nordsee bei der Tonne E3 rund 25 Kilometer nordwestlich von Scharh\u00f6rn verklappen darf, maximal 6,5 Millionen Kubikmeter. Einen Gro\u00dfteil des Baggerguts l\u00e4sst die HPA bei Ne\u00dfsand wieder in die Elbe kippen. Von dort wird der Schlick aber mit dem Tidenhub in den Hamburger Hafen zur\u00fcckgesp\u00fclt. Zudem darf die HPA einer Vereinbarung mit dem Land Schleswig-Holstein zufolge nur solchen Schlick in der Nordsee verklappen, der in der Hauptfahrrinne anf\u00e4llt, nicht aber den Schlick aus den Hafenbecken.<\/em>&#8221;<\/p>\n<ul>\n<li>Noch im September 2015 hatte die HPA sozusagen den <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7542\" target=\"_blank\">&#8220;Baggernotstand&#8221;<\/a> ausgerufen. Der gr\u00fcne Umweltminister in Schleswig-Holstein, Herr Robert Habeck, hatte daraufhin f\u00fcr das Jahr 2015 die doppelte Menge, d.h. 2 Mio. m\u00b3,\u00a0 f\u00fcr die Verklappung giftigen Hafenschlicks vor Helgoland genehmigt. Von den noch im <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/49215\/verl%c3%a4ngerung-des-einvernehmens-mit-schleswig-holstein-zur-verklappung-von-hafenschlick-bei-tonne-e3-vor-helgoland.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Fr\u00fchsommer bestehenden Hamburger Verklappungreserven in H\u00f6he von 3,5 Mio. m\u00b3<\/a> sind somit zum Jahresbeginn 2016 noch rund 1,5 Mio. m\u00b3 &#8220;frei&#8221;. Das Limit wird genauso rasant erreicht, wie die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?page_id=661\">HHLA-Milliarde<\/a> aufgebraucht ist.<\/li>\n<li>Bislang geh\u00f6rte der K\u00f6hlbrand zur &#8220;<em>Hauptfahrrinne<\/em>&#8220;, also der Bundeswasserstra\u00dfe Elbe, wie Herr Kopp schreibt. Auch uns ist unbekannt, das der K\u00f6hlbrand eine Entwidmung als ein derartiges Fahrwasser erfahren hat.<\/li>\n<li>Was nun der Tidenhub, der H\u00f6hendifferenz zwischen Hoch- und Niedrigwasserstand, mit der Verschlickung zu tun hat, ist uns ein R\u00e4tsel. Bislang wurde immer vom &#8220;<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?page_id=199\" target=\"_blank\">Tidal Pumping<\/a>&#8221; gesprochen bzw. vom bislang <strong>nicht<\/strong> wissenschaftlich abgeleiteten zu <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5260586\/\" target=\"_blank\">&#8220;geringen&#8221; Oberwasserabfluss<\/a>, der Einfluss auf die Sedimentmengen im Hafen hat. Alles hinf\u00e4llig? Nun ist also der Tidenhub die neueste Erkl\u00e4rung?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das alles ist Unsinn. Angesichts der noch bestehenden Verklappungsreserven bei Tonne E3 macht auch das Verhalten der HPA keinen Sinn mehr. So werden wir in der Debatte in der Hamburger B\u00fcrgerschaft ab Mittwoch der n\u00e4chsten Woche bei der Thematisierung des Sedimentthemas lauter &#8220;B\u00fcttenredner&#8221; h\u00f6ren, denn&#8230;<\/p>\n<p>&#8230; die \u00fcberwiegende Mehrheit der Parlamentsfraktionen, sei es in Regierung oder in Opposition, haben es in den vergangenen drei\u00dfig Jahren nicht geschafft, f\u00fcr das Sedimentthema eine Erkl\u00e4rung und damit L\u00f6sung zu finden. Auch nach all diesen erfolglosen Jahren wollen diese Parteienvertreter einfach nicht glauben, dass es einen Zusammenhang zwischen den bisherigen Elbvertiefungen und der sich in den letzten Jahren dramatisch verst\u00e4rkten Sedimentation gibt. Dabei ist das doch sehr einfach.<\/p>\n<p>Alle Menschenkinder, die es versucht haben, am Nordseestrande ein tiefes Loch zu buddeln, wissen, dass dieses einfach nicht funktionieren will. Dass das nicht geht, hat jeder Buddler einfach und schnell akzeptiert. An der Unterelbe sollen aber andere Gesetze gelten &#8211; da kann gegraben werden, so tief diese o.a. Politiker meinen.<\/p>\n<p>Also erwarten wir in der n\u00e4chsten Woche die schon vom <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiX4M660qfKAhXC8Q4KHUSYCE8QFggkMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle206839091%2FSchlick-im-Hafen-wird-jetzt-ein-Fall-fuer-die-Buergerschaft.html&amp;usg=AFQjCNH1JqALBxwJ9xE-nrNl7_1WgdSQug\" target=\"_blank\">Hafenblatt vor Weihnachten Kopplos<\/a> angek\u00fcndigten &#8220;B\u00fcttenreden&#8221;. Bis zum Abwinken wird debattiert werden &#8211; wahrscheinlich wird sogar ein neues drittes Kapitel im <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?s=Unterelbem%C3%A4rchen\" target=\"_blank\">Unterelbem\u00e4rchen <\/a>geschrieben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Hamburger Hafenblatt berichtet von Mindertiefen im K\u00f6hlbrand, der Zufahrt zum HHLA-Terminal CTA in Altenwerder, von bis zu 2 Metern. Die Schlickb\u00e4nke sollen sich erneut vom westlichen Gleithang der K\u00f6hlbrandeinfahrt bis zum Hadag-Anleger &#8220;Waltershof&#8221; erstrecken. Die HPA hatte diesen Bereich des K\u00f6hlbrands letztmalig im Juni 2015 ausgebaggert. 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