{"id":9408,"date":"2016-02-06T14:01:08","date_gmt":"2016-02-06T13:01:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9408"},"modified":"2016-09-16T07:58:27","modified_gmt":"2016-09-16T06:58:27","slug":"notfallkonzept-fehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9408","title":{"rendered":"Notfallkonzept fehlt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CSCL-Indian-Ocean-Havarie-A.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"attachment wp-att-9373\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9373\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CSCL-Indian-Ocean-Havarie-A.jpg\" alt=\"CSCL-Indian-Ocean-Havarie-A\" width=\"250\" height=\"188\" \/><\/a>Aus der <a href=\"http:\/\/www.wsv.de\/ftp\/presse\/2016\/00034_2016.pdf\" target=\"_blank\">dritten Pressemitteilung des Havariekommandos<\/a> deutet sich an, dass der n\u00e4chste Bergungsversuch auf den kommenden Dienstag, 09.02.2016 terminiert worden ist. Die mit dem <a href=\"http:\/\/www.bsh.de\/cgi-bin\/gezeiten\/was_tab.pl?ort=DE__508P&amp;zone=Gesetzliche+Zeit+%B9&amp;niveau=KN\" target=\"_blank\">Beginn der Springtide wieder h\u00f6her auflaufende Flut<\/a> wird als n\u00e4chste M\u00f6glichkeit gesehen, die &#8220;CSCL Indian Ocean&#8221; frei zuschleppen. Angesichts der derzeitigen Windvorhersagen (St\u00e4rke und Richtung) sind wir nicht sehr optimistisch.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich werden andere Fragen an die Qualit\u00e4t der Notfallkonzepte auf der Elbe gestellt, die bislang von den Verantwortlichen negiert werden. Beispielhaft sei das <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiv8fap3uLKAhXFv3IKHRj7DK8QqQIIJTAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle207012771%2FSchadet-die-Havarie-dem-Hamburger-Hafen.html&amp;usg=AFQjCNH3-WF1h_piutrffN5Xv3OixIuxyA\" target=\"_blank\">Hamburger Abendblatt<\/a> angef\u00fchrt, das bereits einige dramatische L\u00f6cher benennt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wohin soll das Schiff nach der Bergung gebracht werden?<\/strong><br \/>\n<em>&#8220;Zun\u00e4chst offenbar zu seinem urspr\u00fcnglichen Ziel am Eurogate-Terminal&#8230; Wenn das Containerterminal Eurogate noch belegt ist, kann das Schiff an die Finkenwerder Pf\u00e4hle verholt werden. Da diese zu kurz sind, m\u00fcsste es st\u00e4ndig von zwei Schleppern begleitet werden. Der Unternehmensverband Hafen Hamburg (UVHH) hat 2014 den Bau zus\u00e4tzlicher Dalben gefordert, an denen man ein Schiff der Kategorie ULCV (Ultra Large Container Vessel) anbinden kann. Diese gibt es bisher aber nicht.&#8221;<br \/>\n<\/em><span style=\"text-decoration: underline;\">Hamburg verf\u00fcgt \u00fcber keinen funktionsf\u00e4higen Notfallliegeplatz f\u00fcr die Gro\u00dfschiffe.<em><br \/>\n<\/em><\/span><\/li>\n<li><strong>Wie lange wird die Reparatur des havarierten Schiffs dauern?<br \/>\n<\/strong>&#8220;<em>Sowohl ein rein elektronischer als auch ein hydraulischer Defekt lie\u00dfe sich vermutlich an Bord reparieren. H\u00e4tte sich dagegen das Ruderblatt verzogen oder die H\u00fclle des Schiffes Schaden genommen, droht eine aufwendige Instandsetzung. Die n\u00e4chste Werft, die ein Schiff dieser Gr\u00f6\u00dfe aufnehmen kann, liegt auf Malta. Bei der Hamburg Port Authority (HPA) gibt es \u00dcberlegungen, das Schiff in diesem Fall in den Kaiser-Wilhelm-Hafen zu bringen, da am dortigen Kronprinzkai in n\u00e4chster Zeit keine Kreuzfahrtschiffe erwartet werden.<\/em>&#8221;<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Hamburg verf\u00fcgt \u00fcber keine Reparatur- und Ausr\u00fcstungspl\u00e4tze und f\u00fcr Gro\u00dfschiffe.<\/span><\/li>\n<li><strong>Ist Hamburg ausreichend auf schwere Havarien vorbereitet?<\/strong>\n<p class=\"p_10\">&#8220;<em>Die Abl\u00e4ufe nach dem Ausfall an Bord der &#8220;Indian Ocean&#8221; funktionieren seit Mittwoch reibungslos: Bereits 45 Minuten nach dem Ausfall waren sechs Schlepper vor Ort. Die Firma Port Feeder Barge kritisiert, dass an der gesamten deutschen K\u00fcste kein geeignetes Ger\u00e4t zur Verf\u00fcgung st\u00fcnde, um etwa die oberen Containerreihen auf den Riesenfrachtern abtragen zu k\u00f6nnen. Dieser Mangel trete nun &#8220;eklatant&#8221; zu Tage. Das Angebot, einen entsprechenden Schwimmkran zu kaufen, schlug die HHLA vor zwei Jahren aus. Die Partei Die Linke warnt, dass mit der Gr\u00f6\u00dfe der Containerschiffe auch die Gefahr f\u00fcr Havarien im Hafen wachse.<\/em>&#8221;<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Hamburg verf\u00fcgt \u00fcber kein technisches Ger\u00e4t, um havarierte Riesen zu l\u00f6schen.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dem Hamburger Hafen fehlen somit wesentliche Komponenten einer ausreichenden technischen Notfallausstattung zur Bew\u00e4ltigung von Gro\u00dfschiffshavarien. Aber auch einzelne Ablaufpl\u00e4ne sind anscheinend nicht ausreichend: Im Abendblatt-Artikel wird lobend erw\u00e4hnt, dass erste Schlepper den Havaristen bereits nach 45 Minuten erreicht h\u00e4tten und die Abl\u00e4ufe reibungslos funktioniert haben. Diese Feststellung soll vermitteln, dass der bestehende Notfallplan gut gegriffen h\u00e4tte. <strong>Ist ein derartiger Notfallplan aber ausreichend, wenn dabei das zu sch\u00fctzende Objekt auf Grund l\u00e4uft und nicht binnen angemessener Frist geborgen werden kann?<\/strong><\/p>\n<p>Wie lautet denn \u00fcberhaupt der von Hamburg aufgestellte Notfallplan f\u00fcr Havarien derartiger Riesenschiffe? Die <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/49160\/havarien-der-%e2%80%9enyk-olympus%e2%80%9c-am-3-und-4-7-2015.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Senatsantwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage<\/a> anl\u00e4sslich der Havarie der &#8220;NYK Olympus&#8221; lautet: &#8220;<em>Notf\u00e4llen <\/em><em>wird im Hamburger Hafen immer im Rahmen von Einzelfallentscheidungen <\/em><em>begegnet<\/em>&#8221; und &#8220;<em>Aus Sicherheitsgr\u00fcnden und einsatztaktischen Gr\u00fcnden ist eine Ver\u00f6ffentlichung von Notfallpl\u00e4nen grunds\u00e4tzlich nicht vorgesehen.<\/em>&#8221; Auch die <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/48252\/vorfall-%e2%80%9echoapa-trader%e2%80%9c-vom-19-m%c3%a4rz-2014.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Senatsantworten auf eine Schriflichen Kleine Anfrage zu der Havarie der &#8220;Choapa Trader&#8221;<\/a> best\u00e4tigen, dass auf Havarien nur situativ reagiert wird: &#8220;<em>Generell gilt, dass Notfallma\u00dfnahmen einzelfallabh\u00e4ngig sind und Entscheidungen insofern nach konkreter Gef\u00e4hrdungslage getroffen werden.<\/em>&#8221; Die Antworten lassen die Vermutung zu, dass es f\u00fcr die Havarien von Gro\u00dfschiffen keine ausformulierten Notfallpl\u00e4ne gibt, die in anderen Wirtschaftbereichen &#8220;State of the Art&#8221; sind und regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft, mit Notfall\u00fcbungen getestet und anschlie\u00dfend nachjustiert werden.<\/p>\n<p>Die Planer der Elbvertiefung wurden im Planfeststellungsverfahren von den <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/flyerrebgel2015.pdf\" target=\"_blank\">Kritikern der Elbvertiefung<\/a> mehrfach auf die Havariegefahren sowie die unzureichenden technischen und ablauforganisatorischen Notfallpl\u00e4ne hingewiesen. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Unbek\u00fcmmertheit die benannten Gefahren von Havarien im <a href=\"http:\/\/www.wsd-nord.wsv.de\/Planfeststellung\/Planfeststellung_Elbe\/anlagen\/Planfeststellungsbeschluss_der_WSD_Nord_vom_23.04.2012.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Planfeststellungsbeschluss (PFB)<\/a> vom 23.04.2012 abgehandelt und heruntergespielt werden. Wenn deren Existenz auch nicht verneint wurde, entstand insbesondere f\u00fcr den weniger kundigen und gutgl\u00e4ubigen Leser, dennoch der Eindruck, dass diese Gefahr jederzeit beherrschbar w\u00e4re. Die Grundber\u00fchrung der \u201eCSCL Indian Ocean\u201c hat jedoch deutlich gemacht, dass in diesem Fall so gut wie keine der im PFB behaupteten M\u00f6glichkeiten zur Schadensbegrenzung \u201egegriffen hat.\u201c Wir zeigen Ihnen das anhand der Tidekonstellation und der Schlepperhilfe auf:<\/p>\n<p><strong>Schlepperhilfe:<\/strong> Im PFB wird auf Seite 2.375 darauf hingewiesen, <em>,,dass in Hamburg gen\u00fcgend Schlepperassistenz verf\u00fcgbar\u201c <\/em>sei. Da da <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CSCL-Indian-Ocean-Havarie-A.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"attachment wp-att-9410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9410 size-medium alignleft\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CSCL-Indian-Ocean-Havarie-C-300x225.jpg\" alt=\"CSCL-Indian-Ocean-Havarie-C\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CSCL-Indian-Ocean-Havarie-C-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CSCL-Indian-Ocean-Havarie-C-768x575.jpg 768w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CSCL-Indian-Ocean-Havarie-C.jpg 961w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>s Aufgrundlaufen der &#8220;CSCL Indian Ocean&#8221; in relativer N\u00e4he zum Hamburger Hafen erfolgte, war die zeitliche Verz\u00f6gerung von 45 Minuten bis zum Eintreffen der ersten Schlepper gl\u00fccklicherweise nicht besonders gro\u00df. Aber wie w\u00fcrde es bei einem Unfall weiter elbab aussehen? Bei gr\u00f6\u00dferen Entfernungen ist zu bef\u00fcrchten, dass sich ein havariertes Schiff \u2013 vom kontrollierten Auflaufen wie in diesem Fall einmal abgesehen &#8211; bis zum Eintreffen der Schlepper nicht halten und es zu weiteren Folgen, auch f\u00fcr die Umwelt, kommen kann.<\/p>\n<p>Die Geschwindigkeit der im Hamburger Hafen vorgehaltenen Schlepper liegt zwischen 11 und 13 kn. Unter der Annahme von Flutstrom (bei Aufkommen von Gro\u00dfschiffen) m\u00fcssten die Schlepper bei einem<strong> Schiffsunfall auf der Unterelbe gegen die Tide <\/strong>elbabw\u00e4rts fahren. Bei Annahme einer Geschwindigkeit der Schlepper von 13\u00a0kn (= 24 km\/h) und eines gem\u00e4\u00dfigten Flutstromes von nur 2,5 kn (= 4,6 km\/h) w\u00fcrde das ihre Geschwindigkeit \u00fcber Grund auf ca. 19,4 km\/h reduzieren. Bei Abfahrt ab Schlepperponton Neum\u00fchlen (Strom km 626,5) w\u00e4re man in einer Stunde nach dem Ablegen gerade eben an der L\u00fche vorbei, nach zwei Stunden h\u00e4tte man etwa die H\u00f6he Kollmar erreicht. In diesen Zeitr\u00e4umen k\u00f6nnten sich die Umst\u00e4nde auf einem verunfallten Schiff, von der \u00fcbrigen Verkehrslage einmal abgesehen, dramatisch entwickelt haben.<\/p>\n<p>Der nach der Lesart im PFB und im Abendblatt propagierte, in jedem Fall erfolgreiche Schleppereinsatz erscheint, wie der aktuelle Fall zeigt, damit zumindest fraglich und d\u00fcrfte auf reinem Zweckoptimismus beruhen.<\/p>\n<p><strong>Tidekonstellation:<\/strong> Auch die ebenfalls auf Seite 2.375 befindlichen Ausf\u00fchrungen, dass nach einem Festkommen bei steigendem Wasser das Freikommen beg\u00fcnstigt wird, m\u00fcssen hinterfragt werden: &#8220;<em>F\u00fcr alle tideabh\u00e4ngigen einkommenden Schiffe gilt, dass diese mit dem Flutstrom fahren und bei einer Notankkerung schwoien w\u00fcrden. Weil aber der Wasserstand steigt, ist gen\u00fcgend Zeit vorhanden, um Schlepperassistenz heranzuf\u00fchren, bevor der Wasserstand wieder f\u00e4llt, so dass <strong>ein l\u00e4ngeres Festsitzen am Grund verhindert werden<\/strong> kann.&#8221; <\/em><\/p>\n<p>Die Havarie der &#8220;CSCL Indian Ocean&#8221;, die genau in dieser Tidenkonstellation eingelaufen ist, hat gezeigt, dass diese Annahme des PFB falsch ist. Auf dem Scheitel der Flutwelle einlaufenden Gro\u00dfschiffen l\u00e4uft bei einem Aufsitzen das Wasser davon. In Abh\u00e4ngigkeit von den \u00f6rtlichen Verh\u00e4ltnissen, der Masse, dem Tiefgang und anderen Abmessungen des fest gekommenen Schiffes sowie der verbleibenden Zeit bis Hochwasser stellt sich die Frage, um welchen Betrag sich der Wasserstand bei der auflaufenden Tide \u00fcberhaupt noch erh\u00f6ht und ob er geeignet ist, das Schiff wieder freikommen zu lassen. Je dichter ein derartig fahrendes Schiff zu Hamburg\u00a0 fest kommt, umso geringer die Zeit, die bis zum Hochwasser verbleibt.<\/p>\n<p>Einer Entgegnung, dass die &#8220;CSCL Indian Ocean&#8221; aufgrund des geringen Tiefgangs ja in tidenunabh\u00e4ngiger Fahrt nach Hamburg gelaufen sei, kann erwidert werden, dass Schiffe dieser Gr\u00f6\u00dfe aufgrund der Restriktionen des Wendekreises am Parkhafen immer in dieser Tidekonstellation einlaufen m\u00fcssen. Ein fr\u00fcherer oder sp\u00e4terer Tidezeitpunkt w\u00fcrde dazu f\u00fchren, dass das ein solch gro\u00dfes Schiff nicht mehr sicher gedreht werden kann.<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><br \/>\nDie Havarierisiken durch gro\u00dfe Containerschiffe auf der Unterelbe sind durch die Politik und Verkehrslenkung in der Vergangenheit nahezu ignoriert worden. Das bereits mehrt\u00e4gige Festliegen des derzeitigen Havaristen spricht daf\u00fcr, dass diese Risiken auch hinsichtlich der geplanten Elbvertiefung neu bewertet und das Thema der fehlenden Notfallpl\u00e4ne und -ausr\u00fcstung auf der Elbe offen diskutiert werden m\u00fcssen. Dabei ist zu bewerten, ob sich der <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article151874010\/Der-Groessenwahn-muss-aufhoeren.html\" target=\"_blank\">Gr\u00f6\u00dfenwahn bei den Schiffen<\/a> aufgrund der Vielzahl der zu ergreifenden Ma\u00dfnahmen f\u00fcr einen Hafen wie Hamburg \u00fcberhaupt noch rechnen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der dritten Pressemitteilung des Havariekommandos deutet sich an, dass der n\u00e4chste Bergungsversuch auf den kommenden Dienstag, 09.02.2016 terminiert worden ist. 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