{"id":9565,"date":"2016-02-25T15:56:01","date_gmt":"2016-02-25T14:56:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9565"},"modified":"2017-01-26T19:07:33","modified_gmt":"2017-01-26T17:07:33","slug":"9565","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9565","title":{"rendered":"Hapag-Lloyd-Zahlen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Hapag-Lloyd21.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"attachment wp-att-3900\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3900\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Hapag-Lloyd21-300x122.jpg\" alt=\"Hapag-Lloyd2\" width=\"250\" height=\"102\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Hapag-Lloyd21-300x122.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Hapag-Lloyd21-1024x419.jpg 1024w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Hapag-Lloyd21-900x368.jpg 900w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Hapag-Lloyd21.jpg 1069w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Mit 41,22 Euro pro Aktie steht die Hamburger Hapag-Lloyd-Beteiligung in den B\u00fcchern der Beteiligungsgesellschaft HGV. Angesichts des Tiefststandes der <a href=\"https:\/\/www.comdirect.de\/inf\/aktien\/detail\/kennzahlen.html?ID_NOTATION=144817953#\" target=\"_blank\">Aktie von um die 14,80 Euro<\/a> vor wenigen Tagen wird weiter \u00fcber die H\u00f6he des Abschreibungsbedarfes der Stadt Hamburg f\u00fcr die Aktien gemutma\u00dft. Reichen dramatische 500 Mio. Euro Abschreibungskosten aus, oder werden es sogar noch deutlich mehr werden? Wird Hapag-Lloyd wirklich f\u00fcr das Jahr 2015 eine Dividende an die Stadt aussch\u00fctten? Die erneut sparsamen Senatsantworten auf eine aktuelle <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/ParlDok\/dokument\/51509\/st%c3%a4dtische-beteiligung-bei-hapag-lloyd-kann-olaf-scholz-seine-versprechen-halten-iii-.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Schriftliche Kleine Anfrage<\/a> mit den verschleiernden Verweisen auf andere Drucksachen helfen nicht weiter.<\/p>\n<p>Da ist die Bekanntgabe der <a href=\"http:\/\/ir.hapag-lloyd.de\/hapaglloyd\/pdf\/news\/1539699.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Hapag-Lloyd Zahlen f\u00fcr das vierte Quartal 2015<\/a> von gro\u00dfem Interesse: danach wurde &#8220;<em>das operative Ergebnis (EBIT) auf EUR 366,4 Millionen (2014: EUR -382,8 Millionen)<\/em>&#8221; verbessert! Das klingt sehr erfreulich.<\/p>\n<p>Die Welt berichtet \u00fcber das Ergebnis mit dem Titel: &#8220;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/hamburg\/article152580368\/Hapag-Lloyd-Die-Zweifel-bleiben.html\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Hapag-Lloyd: Die Zweifel bleiben<\/a>&#8220;. Dieser Einsch\u00e4tzung k\u00f6nnen wir uns anschlie\u00dfen, denn wir k\u00f6nnen aus den Zahlen und der Pressemitteilung weiterhin keinen Sinn einer milliardenschweren Staatsbeteiligung erkennen. Das Gesch\u00e4ftsmodell von Hapag-Lloyd ist nicht grundlegend anders, als das von den Marktbegleitern Maersk, MSC u.s.w.: &#8220;<em>Die Transportpreise f\u00fcr die Container, die sogenannten Frachtraten, fielen in den vergangenen Monaten teils auf null \u2013 manche Reedereien transportierten Container zwischen Asien und Europa kostenlos, um dann zumindest noch am Landtransport der Boxen zu und von den H\u00e4fen zu verdienen.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Die um 14% gesunkenen durchschnittlichen Frachtraten von Hapag-Lloyd dokumentieren das. Dabei mutet der von Hapag-Lloyd berichtete Ratenverfall, wenn man die Entwicklung der wesentlichen Frachtratenindizes, wie z.B. den <a href=\"http:\/\/en.sse.net.cn\/indices\/scfinew.jsp\" target=\"_blank\">SCFI <\/a>verfolgt, als \u00e4u\u00dferst gering an. Die SCFI-Frachtraten haben sich binnen eines Jahres auf den Hauptrennstrecken mehr als halbiert! Insbesondere die von Hapag-Lloyd h\u00e4ufig als ausk\u00f6mmlich angegebenen Strecken nach S\u00fcdamerika haben einen Preisverfall von \u00fcber 70% binnen eines Jahres erfahren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Synergien aus der Fusion mit der chilenischen CSAV k\u00f6nnen wir aus den sp\u00e4rlichen Zahlen nicht erkennen. Erkennbar ist allerdings, dass Hapag-Lloyd kr\u00e4ftigen R\u00fcckenwind durch den Verfall der Euro-Dollar-Relation erhalten hat. Da die im Containergesch\u00e4ft get\u00e4tigten Ums\u00e4tze weiterhin in US-Dollar get\u00e4tigt werden, konnte die Reederei kr\u00e4ftig von dem Verfall des Euros profitieren. Die Auswirkung k\u00f6nnen Sie an den Umsatzzahlen, also den Frachtratenerl\u00f6sen, erkennen: Trotz Fusion mit der CSAV stieg der Umsatz der in 2015 gr\u00f6\u00dferen Reederei nur um 770 Mio. US-Dollar. Durch den gestiegenen Dollar konnte daraus eine Steigerung des Jahresumsatzes \u00fcber 2 Mrd. Euro ausgewiesen werden!<\/p>\n<p>Mit vern\u00fcnftigem\u00a0 Wirtschaften oder <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwjQ9aDwk5PLAhXGl3IKHXtaDdQQqQIIJTAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Farticle207081557%2FHamburger-Reederei-Hapag-Lloyd-erkaempft-Gewinn.html&amp;usg=AFQjCNEeruDUo5vPVsk3LIsOMIOeufC-cQ\" target=\"_blank\">einem Erk\u00e4mpfen von Gewinn <\/a>hat das nicht viel zu tun. Es ist erst auch kein Gesch\u00e4ftsmodell f\u00fcr eine Hamburgische Staatsbeteiligung.<br \/>\nWir w\u00fcnschen Hapag-Lloyd weiterhin f\u00fcr die Zukunft alles Gute.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit 41,22 Euro pro Aktie steht die Hamburger Hapag-Lloyd-Beteiligung in den B\u00fcchern der Beteiligungsgesellschaft HGV. 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