{"id":9927,"date":"2016-04-09T19:24:17","date_gmt":"2016-04-09T18:24:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9927"},"modified":"2020-02-17T16:10:47","modified_gmt":"2020-02-17T14:10:47","slug":"fortgang-tonne-e3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9927","title":{"rendered":"Fortgang Tonne E3"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Bartholom\u00e4us-Dias.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"attachment noopener wp-att-9942 noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9942\" src=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Bartholom\u00e4us-Dias.jpg\" alt=\"Bartholom\u00e4us Dias\" width=\"250\" height=\"141\" srcset=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Bartholom\u00e4us-Dias.jpg 990w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Bartholom\u00e4us-Dias-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Bartholom\u00e4us-Dias-768x433.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>In der Bild-Zeitung war vor vier Tagen mit dem Titel &#8220;<a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=2&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwjJmfjAg4LMAhWKECwKHVwoBUcQFggoMAE&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fregional%2Fhamburg%2Fhamburger-hafen%2Fschlick-verklappung-in-der-nordsee-45220210.bild.html&amp;usg=AFQjCNGR9YesTMgC6tTsLvokrygdZ4PVSg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlick-Schande! Hafen kann aufatmen<\/a>&#8221; in einem sehr flachen Artikel zu lesen: &#8220;<em>Ende kommender Woche will Umweltminister Robert Habeck (46, Gr\u00fcne) nach BILD-Informationen eine Zulassung erteilen, nach der Hamburg die n\u00e4chsten f\u00fcnf, eventuell sogar zehn Jahre lang seinen Hafenschlick in der Nordsee an der Tonne E3 verklappen darf. &#8230; Habeck hatte zur neuen Schlick-Genehmigung unter anderem auch Umwelt- und Tourismusverb\u00e4nde befragt. Deren Einw\u00e4nde seien aber nicht stichhaltig, hei\u00dft es aus Kieler Regierungskreisen.<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Aktuell ist eine <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/HamB\u00fc-2103869-KA-Tonne-E3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schriftliche Kleine Anfrage in der B\u00fcrgerschaft zur Verklappung bei Tonne E3<\/a> beantwortet worden. Zum Ende der Baggersaison am 31.03.2016 wird nach dem Stand der ausstehenden Vereinbarung mit Schleswig-Holstein gefragt. Und da lesen wir denn auch, wer und wann um eine Stellungnahme gebeten worden: &#8220;<em>&#8230; den Tr\u00e4gern \u00f6ffentlicher Belange sowie Verb\u00e4nden aus Umwelt, Fischerei und Tourismus die Antragsunterlagen am 1. M\u00e4rz 2016 zugestellt. Am 30. M\u00e4rz 2016 endete die Frist f\u00fcr Stellungnahmen und Anregungen. Am 15. M\u00e4rz 2016 wurden die Teilnehmenden des Forums Strombau- und Sedimentmanagement Tideelbe sowie weitere Interessierte <\/em><em>auf einer Informationsveranstaltung begleitend \u00fcber die Einigung zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein sowie \u00fcber die Inhalte des Genehmigungsantrags unterrichtet (siehe www.dialogforum-tideelbe.de).<\/em>&#8221;<\/p>\n<p>Auf der Internetseite des Dialogforums ist nichts zu finden. Weder die Inhalte des Antrages noch ein Protokoll dieser Veranstaltung samt Teilnehmerliste und deren Stellungnahmen wurden dort ver\u00f6ffentlicht. Pssst &#8211; soll ja auch keiner wissen.<\/p>\n<p>Was der gr\u00fcne Umweltminister von Schleswig-Holstein laut Bild-Zeitung als so nicht stichhaltig ansieht, k\u00f6nnen Sie z.B. in der Stellungnahme von &#8220;<a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/RdE-Stellungnahme_TonneE3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rettet-die-Elbe<\/a>&#8221; nachlesen.<\/p>\n<p>So bleibt es spannend, was denn in den Augen von Herrn Habeck nun wirklich stichhaltig ist. Etwa das von der HPA in den vergangenen Jahren sinn- und erfolglos betriebene Sedimentmanagement, gar etwa das \u00f6kologisch so problemlose Baggergut? Die Kollegen von Rettet-die-Elbe haben in Ihrer Stellungnahme auf diese und andere Punkte zutreffend hingewiesen und die fehlende Nachhaltigkeit festgestellt.<\/p>\n<p>Sind es vielleicht die 2,50 Euro pro Kubikmeter verklappten Hamburger Baggergutes, die bei Herrn Habeck f\u00fcr eine Stiftung in der Kasse klingeln, die <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=9630\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">niemals f\u00fcr die Sch\u00e4den eine ausgleichende Funktion<\/a> werden wahrnehmen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Sollte Herr Habeck Ende n\u00e4chster Woche, wie von der Bild-Zeitung berichtet, eine nicht widerrufbare Entscheidung f\u00fcr Hamburg ohne konkrete Auflagen treffen, wird er Hamburg einen weiteren, diesmal <strong>gr\u00fcnen<\/strong> Freibrief f\u00fcr eine ungehemmte, umweltzerst\u00f6rende Baggerei erteilen. Die bislang angek\u00fcndigten Auflagen wie ein &#8220;nachhaltiges&#8221; Sedimentmanagement samt einer Aestuarpartnerschaft sind f\u00fcr Hamburg ein &#8220;business as usual&#8221;. Seit <a href=\"https:\/\/www.hamburg-fuer-die-elbe.de\/?p=7491\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jahrzehnten werden diese Themen erfolgreich von der Stadt und seiner Hafenverwaltung<\/a> ausgesessen.<\/p>\n<p>Wir hoffen, dass Bild eine Ente produziert hat und Herr Habeck eine umweltpolitisch gr\u00fcne Entscheidung treffen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Bild-Zeitung war vor vier Tagen mit dem Titel &#8220;Schlick-Schande! 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